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Landesverband Mecklenburg-Vorpommern: Integratives Koordinationstraining

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern pflegt eine enge Kooperation zu einem Verein, der den Forschungsschwerpunkt ‘Koordinationstraining’ für Sportspiele weiterentwickelt hat. ‘Koordinationsschule e. V.’ hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf dem Gebiet der Sportspiele bewährte sowie neue Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und dem Verband zugänglich zu machen. Das Konzept des ‘Integrativen Koordinationstrainings’ bestimmt demnach auch in wesentlichen Teilen die Ausbildungsidee des LFV MV und wird stetig, u.a. in der Traineraus- und -fortbildung, an die Trainer an der Basis vermittelt. Auch Landesauswahlmannschaften profitieren in vom Verein geleiteten Trainingseinheiten von Zeit zu Zeit von diesem Konzept.

Das 'Integrative Koordinationstraining'

Das ‘Integrative Koordinationstraining’ geht deutlich über die Schulung allgemeiner koordinativer Fähigkeiten hinaus, deren direkte fußballspezifische Übertragbarkeit in der Motorikforschung bislang nicht nachgewiesen werden konnte. Wesentlicher für den Fußballer von morgen ist dagegen die Aneignung von fußballspezifischen koordinativen Kompetenzen, die ihn in die Lage versetzen, einen Ressourcenmix abzurufen, der für die erfolgreiche Lösung einer konkreten Spielsituation erforderlich ist. Dazu ist sowohl ein Komponententraining einzelner koordinativer Ressourcen als auch ein ball- und spielsituatives koordinatives Komplextraining notwendig. Denn nur der aufgrund komplexer Wahrnehmungsprozesse mögliche situative Abruf adäquater Ressourcen, der sich je nach Spielsituation unterschiedlich zusammensetzt, ermöglicht deren erfolgreiche Lösung. Die Entwicklung allgemeiner koordinativer Fähigkeiten, die z. B. durch das Laufen durch eine Koordinationsleiter oder Übungen aus dem Lauf-ABC angestrebt werden, reichen alleine nicht aus. Vielmehr gilt es, Kindern koordinative Kompetenzen zu vermitteln, die sie durch Übungen und Spiele erwerben, die auf ein ‘Überpotenzial’ gerichtet sind. Ein Überpotenzial wird erreicht, wenn die Aufgaben schwieriger als im Spiel selbst sind, sie aber der technisch-taktischen Handlungsstruktur des Fußballspiels weitgehend entsprechen.

Distanzgefühl zum Ball

Sprungreihe "Welches Bein?"


Achterdribbling

Tip-Top


Etappenspezifische Ziele

Wie alle anderen Trainingsinhalte auch, erfordert das Koordinationstraining etappenspezifische Ziele. Im Anfängertraining dominieren allgemeine sportartübergreifende Übungen und Spiele unter besonderer Berücksichtigung der schnellen Informationsaufnahme, -verarbeitung und Entscheidung. Im Aufbautraining müssen die Koordinationsaufgaben ein deutliches fußballspezifisches Profil aufweisen, um später im großen Spiel kreative spielerische Kompetenzen in positionsspezifische Handlungen umzusetzen. Die Bezeichnung ‘Integratives Koordinationstraining’ bezieht sich auf die Zuordnung solch komplexer Übungen und Spiele, die die Verknüpfung mit den im Komponententraining erworbenen Fähigkeiten gewährleistet. Dazu müssen die Inhalte fußballspezifische Spiel­situationen abbilden und durch erhöhte Informationsanforderungen und Druckbedingungen Überpotenzial erzeugen. Dadurch werden immer differenziertere und komplexere Handlungsprogramme schneller und genauer abrufbar.

Unter den 'Themenverwandten Links' sind weitere Videos zum Koordinationstraining im Verband zusammengestellt.



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    • Datum
      12.10.2016
    • Kategorien
      F-Junior/-in E-Junior/-in Best practice Landesverbände
    • Tags
      Best practice , Landesverbände
    • Funktionen