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Proteinbombe Ei

In deutschen Haushalten werden pro Jahr zirka 8,5 Milliarden Hühnereier verbraucht. Die Industrie legt noch einmal zirka 9 Milliarden jährlich drauf. So ist das Ei eines der wichtigsten Lebensmittel und wird nicht nur zum Frühstück, sondern zur Zubereitung von Speisen jeglicher Art verwendet. Dabei strotzt es nur so vor Protein und wird mit seinem hohen Gehalt von Cholesterin ausgiebig diskutiert.

Das Ei ist eine kleine Proteinbombe. Proteine bestehen aus einzelnen Aminosäuren und kommen auch in weiteren tierischen Produkten und Getreide vor. Ein Hühnerei besteht aus 60 Prozent Eiweiß, 30 Prozent Eigelb und 10 Prozent Schale. Im Eiweiß steckt etwa 10 Prozent Protein, im Eigelb 16 Prozent. So besteht ein Ei aus zirka 12 Prozent Protein, das dem Körper vor allem für den Muskelaufbau dient. Will ein Sportler Muskelmasse zunehmen oder seine Muskeln in der Regeneration unterstützen, hilft eine erhöhte Dosis Protein. Doch Eier können mehr als 'nur' Protein zu liefern: In ihnen stecken zudem noch die Vitamine A, D, E und K, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen.

Die Cholesterin-Diskussion

Immer wieder wird über den hohen Cholesteringehalt in Eiern diskutiert. Cholesterin ist für den Körper unerlässlich, kann durch Nahrung gewonnen aber auch vom Organismus selbst hergestellt werden. Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut wirkt sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System aus. Deshalb wird häufig empfohlen, die Zunahme durch Nahrung zu begrenzen. Doch ein gesunder Körper verringert selbstständig die eigene Produktion von Cholesterin und hält den Wert dadurch in der Waage. Zudem enthalten Eier Lecithin, dass die Aufnahme von Cholesterin durch den Körper verhindert. Ein gesunder Mensch muss die Verzehrmenge demnach nicht beschränken.

Kein Ei ähnelt dem anderen

Von der Zubereitungsart mal abgesehen unterscheiden sich Eier hinsichtlich der Art der Haltung der Hühner, der Güte- und Gewichtsklassen und der Farbe. Bei der Haltung wird zwischen Bodenhaltung, Bio- und Freilandeiern unterschieden. Die klassische Käfighaltung ist seit 2009 in Deutschland verboten. Diese Eier werden nicht mehr angeboten. Die Güteklasse lässt nur wenig Spielraum zu: Im Super- und auf dem Wochenmarkt werden lediglich Eier der Klasse A angeboten. Dazu muss die Schale sauber und unverletzt sein, das Eiklar ist auch wirklich klar und es riecht nicht unangenehm. In der Industrie dürfen Eier der Güteklasse B verwendet werden. Sie sind gesundheitlich ungefährlich, können aber die Voraussetzungen der A-Eier teilweise nicht halten. Je nach Größe und Gewicht variieren die Angaben von S- über M-, L- und XL-Eiern. Mit Abstand am häufigsten kommen Eier der Größen M und L vor. Ob weiß oder braun, in jedem Ei steckt, was es verspricht. Die Farbe der Schale wird lediglich durch die Hühner-Rasse beeinflusst.

Der 'Erzeugercode'

Seit dem Jahr 2004 tragen Eier einen sogenannten Erzeugercode. So kann jeder Konsument feststellen, wo das Ei herkommt. Eine beispielhafte Nummer lautet 1-DE-05-12345: Die erste Zahl zu Beginn weist auf die Haltungsform hin (1=Freilandhaltung, 2=Bodenhaltung, 3=Käfighaltung und 0=Bio). Die Buchstaben stehen für das jeweilige Herkunftsland, 'DE' hier für Deutschland. Die folgende Ziffer beschreibt das Bundesland. Ein Ei mit der Nummer '05' kommt aus Nordrhein-Westfalen. Die Betriebs- und Stallnummer wird am Ende ausgewiesen. So sieht der Verbraucher stets, wo sein Ei herkommt.

Ist das Ei noch haltbar?

Wer seine Eier ohne Verpackung im Kühlschrank lagert, bangt oft nach einiger Zeit, ob sie denn auch noch haltbar sind. Das Haltbarkeitsdatum wird leider nicht auf jedes einzelne Ei gedruckt. Eier sind zulässig 28 Tage nach dem Legedatum haltbar. Danach sollten sie nicht mehr verzehrt werden. Wer sich unsicher ist, kann durch einen einfachen Test überprüfen, ob sein Ei noch genießbar ist: Ein breites Glas oder ein Messbecher wird mit Wasser gefüllt. Geben Sie das rohe Ei hinein und beobachten es: Sinkt es waagerecht auf den Boden und bleibt liegen, ist es vermutlich noch frisch. Hebt es stattdessen leicht ab, so ist es schon älter und womöglich nicht mehr genießbar. Schwimmt ein Ei ohne Bodenberührung im Wasser, sollten Sie es nicht mehr verwenden. Bei Eiern gilt, lieber Vorsicht walten zu lassen. Falls Sie sich hinsichtlich der Frische unsicher sind und ein Test nicht deutlich Klarheit verschafft, sollten sie das Ei nicht mehr verzehren.

Weitere Informationen zum Eiweiß und Tipps für eine sportgerechte Ernährung sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.