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Durch Karate besser Fußball spielen

Karate kennen die meisten nur aus ausschweifenden Filmszenen oder kurzen Videoclips, in denen die Kämpfer Bretter oder Steine per Hand zerschlagen oder es mit einer Vielzahl von Gegnern aufnehmen. In Wahrheit hat die Kampfkunst jedoch viel mehr zu bieten: Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein, Körperbeherrschung – Eigenschaften, die ein guter Fußballer braucht, werden beim Karate explizit gefördert.

Karate stammt ursprünglich aus Asien und bedeutet sinngemäß ‚leere Hand’. Der Kämpfer ist also waffenlos und arbeitet nur mit Händen und Füßen. Es geht darum, im Kampf 1 gegen 1 erlernte Schlag- und Tritttechniken beim Gegner anzubringen beziehungsweise diese abzuwehren. Das muss aber niemanden abschrecken. Im Training und in offiziellen Wettkämpfen sind die Regeln so festgelegt, dass Verletzungen der Kampfpartner zur Disqualifikation führen können. Karate ist also bei weitem nicht so gefährlich, wie viele glauben. Tatsächlich steht der Respekt an oberster Stelle: vor dem Trainer, den Trainingspartnern und insbesondere auch vor dem Gegner.

Körper und Geist fit machen

Um die erforderlichen Techniken umsetzen zu können, braucht es Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Ausdauer und Beweglichkeit. Diese Aspekte sind Bestandteil eines jeden Trainings. Der Faktor Kraft und die naturgegebene körperliche Konstitution spielen nur eine untergeordnete Rolle, weswegen Karate für jedermann interessant ist. Beim Karate sind die mentalen Fähigkeiten wichtiger als die körperlichen: Konzentrationsfähigkeit, Selbstbeherrschung und Gelassenheit sind entscheidende Komponenten – und die könnt ihr auch im Fußball gut gebrauchen. Denn wer wünscht sich nicht eine Portion Gelassenheit, wenn er in der letzten Minute den Siegtreffer auf dem Fuß hat?

Entwicklung ist das Ziel

Sieg oder Niederlage sind im Karate nicht das grundsätzliche Ziel. Der Karateka (Kämpfer) ist sich selbst der eigentliche Gegner. Es geht ihm darum, sich ständig zu entwickeln und zu verbessern, auf körperlicher wie auf mentaler Ebene. Im Gegensatz zum Fußball seid ihr beim Karate für euch selbst verantwortlich und müsst jeden Fehler auf euch selbst zurückführen. Das kann zwar hart sein, hilft aber dabei auch beim Kicken besser mit den eigenen Schwächen umzugehen und an ihnen zu arbeiten. Karate kann also Ausgleich und Abwechslung zum Fußballtraining sein, gleichzeitig aber auch eure fußballerische Entwicklung unterstützen. Einstiegs- und Anfängerkurse bieten die Karatevereine für gewöhnlich regelmäßig an. Also testet es aus!

Weitere Tipps und Informationen zu anderen Sportarten sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.