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'Ultimate' Frisbee

'Ultimate' ist keine Trendsportart mehr, sondern hat sich etabliert: auf den Feldern im Sommer, auf den Fußballplätzen als Abwechslung zum Spiel mit dem rollenden Ball und mit Spielern jeden Alters. Alle jagen der fliegenden Scheibe nach und jubeln, nachdem ein Mitspieler sie in der Endzone gefangen hat.

Das Spiel

'Ultimate' ist ein Laufspiel. Zwei Teams mit jeweils sieben Spielern stehen sich auf einem Spielfeld gegenüber, das die Ausmaße der ganzen Länge und halben Breite eines Fußballfeldes hat. Die 'Endzonen' sind jeweils am Ende der langen Seiten und 15-20 Meter tief. In Besitz der Scheibe dürfen die Spieler nicht laufen, sondern lediglich einen Sternschritt wie beim Basketball absolvieren. Ziel ist es dennoch, die Scheibe durch Zuwerfen in die gegnerische Endzone zu transportieren und dort zu fangen. So werden die Punkte erzielt, die schlussendlich den Sieger bestimmen. Die Spiele gehen je nach Turnier entweder bis 13, 15 oder 17 oder es wird auf eine zuvor bestimmte Zeit gespielt. Ist ein Mitspieler in Besitz der Scheibe, so hat er zehn Sekunden Zeit, diese wieder loszuwerden. Alle anderen Spieler dürfen sich frei bewegen. Der Scheibenbesitz wechselt, sobald ins Aus geworfen wurde, ein Pass den Boden berührt hat oder der Gegner einen Pass abfängt. Nach einem solchen 'Turnover' greift das andere Team direkt wieder an.

Besonderheit: Selbstregulation!

„Der Flugscheibensport hat seit seiner Entstehung stets auf den Sportsgeist des Einzelnen vertraut. Trotz des hohen kämpferischen Einsatzes stehen der gegenseitige Respekt und die Freude am Spiel im Vordergrund. Es wird davon ausgegangen, dass kein Spieler die vorher vereinbarten Regeln absichtlich verletzt. Kontrolle oder Sanktionen sind daher unnötig!“, so steht es in den Statuten des Weltverbandes.

Die Besonderheit des Spiels liegt darin, dass kein Schiedsrichter die Spielleitung übernimmt. Die Spieler regulieren sich und ihre Aktionen selbst. Ist sich beispielsweise ein Spieler sicher, gerade gefoult worden zu sein, ruft er 'Foul!'. Das Spiel wird direkt zu diesem Zeitpunkt eingefroren und die Spieler bleiben dort stehen, wo sie bei der Aktion standen. Der foulende Spieler kann das Foul anerkennen, sodass der gefoulte die Scheibe behält, oder er ruft 'Contest!' und die Scheibe geht zurück zum Werfer und das Spiel von dort aus weiter. Auch die Entscheidung, ob eine Scheibe im Aus gefangen wurde, wird nach dieser Vorgehensweise getätigt. Somit ordnet das Prinzip der Gegenseitigkeit das Spiel, und Fairness steht über allem.

'Ultimate' im Fußball

Ralf Rangnick hat schon vor einigen Jahren die Vorzüge der Sportart erkannt und sie bei der TSG Hoffenheim des Öfteren gespielt. Ob als Ausgleich zwischen den Fußball-Einheiten, um mal auf andere Gedanken zu kommen, oder in der Trainingseinheit nach einem Spiel, um die Belastung anders zu steuern und einen neuen Reiz zu setzen: 'Ultimate' kann ein guter Ausgleich zum Kicken sein. Statt der Füße werden die Hände stärker beansprucht, Kondition, Beweglichkeit, Sprungkraft und Zusammenspiel stehen aber dem Fußball in Nichts nach. Der wichtige Aspekt, Entscheidungen als Spieler zu treffen und miteinander zu kommunizieren, ohne dass ein Schiedsrichter das Spiel leitet, stärkt die Persönlichkeit und das Bewusstsein jedes Spielers.

Weitere Tipps und Informationen zu anderen Sportarten sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.