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Digitale Fitness: Fluch oder Segen?

Die Digitalisierung der Fitness hält auch immer mehr Einzug in den Profi-Fußball: Viele Spieler trainieren bereits mit Brustgurt, über den Daten der gesundheitlichen Verfassung direkt an die Trainer und Ärzte übermittelt und auf Basis dessen das Training individuell gesteuert werden kann. Auch im Freizeitsport nehmen Apps und Tracker immer mehr Fahrt auf und der Trend, das Fitnesstraining digital zu begleiten, ist nicht aufzuhalten.

Fitness-Boom in Deutschland

Fußball ist Volkssport in Deutschland. Der DFB zählt zirka 6,8 Millionen Mitglieder und begeistert damit die Massen. Ob als Ausgleich zum Mannschaftssport oder exklusiv betrieben, kann die Fitness-Branche jedoch mit noch mehr Mitgliedern aufwarten: Jeder zehnte Deutsche ist bereits Mitglied in einem Fitnessstudio, bis 2020 werden 12 Millionen Mitglieder prognostiziert. Die Gesellschaft ist im Wandel und Fitness sowie ein gesunder Lebensstil werden immer wichtiger. Dabei trainieren viele Sportler in ihrer Freizeit auch alleine und arbeiten nicht mit Personal-Trainern zusammen. Um dennoch den Überblick zu behalten und das Training effektiv zu steuern, dienen digitale Anwendungen der Planung, Aufzeichnung und Auswertung sportlicher Aktivitäten.

Trend der Zeit: Die Technik nutzen

Vor allem die unter 30-Jährigen verschreiben sich dem gesunden Lebensstil. Da diese Gruppe zudem extrem Technik-affin ist und die meisten Volljährigen ein Smartphone besitzen, ist der Trend zur digitalen Fitness vorgezeichnet. Das Smartphone steht hierbei noch über allem – Tablets, Uhren und Armbänder sind jedoch auf dem Vormarsch. Insbesondere Apps, die per GPS eine Laufstrecke aufzeichnen und die Geschwindigkeit messen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Nutzer wollen ihr Training dokumentieren, abwechslungsreiche und vielfältige Angebote wählen und unabhängig von Zeit und Ort aktiv sein. In sozialen Netzwerken werden die Daten dann direkt ausgelesen und den Freunden 'unter die Nase gerieben'. Manche spornt das an und sind dann ebenfalls motiviert, die Leistung des anderen zu übertreffen beziehungsweise auch aktiv zu werden. Andere wiederum lässt der Boom kalt und sie sind eher genervt, wenn ihre Freunde ihnen aufzeigen, wie aktiv sie sind.

Ein umkämpfter Markt

Nichtsdestotrotz befinden sich die bereits existierenden digitalen Fitness-Start-ups im Wachstum. 'Runtastic' und 'Freeletics' sind bereits für viele Menschen ein Begriff, 'Gymondo', 'Nike+ Running' und 'miCoach' sind ihnen auf den Versen. Gemeinsam haben diese Modelle, dass den Nutzern nicht nur die Aufzeichnung ihrer Daten ermöglicht wird, sondern auf Algorithmus-Basis auch individuelle Trainingspläne erstellt werden. So entwickelt sich trotz der Virtualität eine hohe Kundenorientierung. Alle digitalen Basis-Programme sind zumeist leicht verständlich und kostenlos, sodass der Sportler direkt mit dem Training starten kann.

Blindes Vertrauen?

Die Option, sich digitale Hilfe für das individuelle Fitness-Training zu suchen, ist verlockend. Wer seine sportlichen Aktivitäten aufzeichnen will, findet bereits viele sinnvolle Apps. Der Umgang mit den Ergebnissen und die ferngesteuerte Trainingsplanung sind allerdings noch mit Vorsicht zu betrachten. Individuelle körperliche Merkmale, Krankheitsbilder, Verletzungen und spezifische Ziele können in digitaler Hand noch nicht ausreichend berücksichtigt werden. Wenn dich digitale Programme bei der Ausübung deiner Tätigkeit unterstützen, sind sie sinnvoll. Lass' dich dabei aber nicht blind von ihnen leiten, sondern achte darauf, dein Training intensiv und zielgerichtet zu gestalten. Freizeitsport ist immer auch von der Motivation abhängig. Diese kann durch digitale Programme gesteigert werden. Individuelle und effiziente Trainingsplanung basiert auf deiner persönlichen Vorgeschichte. Sie kostet zunächst zwar etwas Zeit und Know-how, wird dein Training jedoch effektiver gestalten.

Weitere Tipps und Hinweise zum professionellen Lebensstil sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.