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5 Trainingseinheiten für die Rückrundenvorbereitung

Das Spiel fordert Spielformen! Dies gilt auch und besonders in der Rückrundenvorbereitung. Die veranschlagten fünf Trainingswochen bis zum Start der zweiten Saisonhälfte gilt es, gezielt zu nutzen und nicht lediglich mit einfachen athletischen Inhalten vergehen zu lassen – zumal die konditionellen Fähigkeiten 'zwischen den Jahren' nicht allzu stark gelitten haben sollten.

Vielmehr spielen taktische Überlegungen eine Rolle: In der Rückrundenvorbereitung hat der Trainer noch einmal Gelegenheit, die vor der Saison gesetzten Ziele zu korrigieren bzw. auch die taktischen Vorgaben gegebenenfalls zu überarbeiten. Entsprechend gilt es, keine Zeit zu verlieren.

Klar: Im Mittelpunkt stehen die Belange der eigenen Mannschaft – in der Rückrundenvorbereitung dient kein 'Programm von der Stange'. Doch mit den folgenden fünf Trainingseinheiten (pro Trainingswoche eine Einheit) wollen wir Ihnen eine Idee vermitteln, wie das Taktiktraining in der Rückrundenvorbereitung aussehen kann. Dabei legen wir Wert auf drei Prinzipien:

  • Keine Gassenformen;
  • keine statischen Übungen;
  • statt dessen Spielformen!

Im Fußball ist Handlungsschnelligkeit gefordert. In manchen Situationen muss der Spieler blitzschnell und instinktiv bzw. aus dem Bauch heraus handeln. Diese Überzeugung bestimmt die vorgestellten Einheiten. Zur Anwendung kommen dynamische, also sich häufig verändernde Trainingsformen, die die Spielintelligenz und die Kreativität fordern. Je häufiger die Spieler Stresssituationen bewältigen, desto größer wird ihr Repertoire der richtigen Entscheidungen! Der Trainer hilft, indem er Spielsituationen einfriert, Lösungswege aufzeigt oder auch nach möglichen Lösungen fragt.

Trainingswoche 1

  • Konditioneller Schwerpunkt: Grundlagenausdauer
  • Taktischer Schwerpunkt: Spielaufbau und Angriffspressing
  • Technischer Schwerpunkt: kurze und weiträumige Pässe

Laufbereitschaft – nicht nur bei der Ausdauerschulung!

In den ersten zwei Wochen stehen in konditioneller Hinsicht die Grund­lagenausdauer und im taktischen Bereich der Spielaufbau im Mittelpunkt. ­Sofern es die Platzverhältnisse zulassen, kommen ausschließlich Spielformen zur Anwendung – auch im Ausdauertraining. Dabei ist von den Spielern 'ständige Bewegung' gefragt. Die Laufbereitschaft ohne Ball ist für den sicheren Spielaufbau äußerst wichtig und zieht sich durch das ganze Training.

In dieser Trainingseinheit kommen schon in der Aufwärmphase mögliche Lauf- und Passwege vor, die in den kommenden Wochen durch viele Wiederholungen gefestigt und automatisiert werden. Die Hauptteile 1 und 2 fördern das Spiel in die Tiefe wie in die Breite und verlangen daher ­eine sehr gute Spielübersicht.

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Organisation und Ablauf

  • Ganzes Spielfeld mit 2 Toren.
  • 2 Teams à 8 Spieler plus Torhüter bilden.
  • 2-mal 9 gegen 0 mit ‚Gegenstrom‘ auf das jeweils andere Tor.
  • Der Torhüter eröffnet jeweils mit einem kurzen Pass zum ­Innenverteidiger.

Hinweis/Variation

  • Anfangs nur flache Zuspiele, später auch Flugbälle/hohe Spielverlagerungen.
  • Mit maximal 2 Kontakten spielen.

Coachingpunkte

  • 4 und 5 stehen breit, 2 und 3 hoch.
  • Die ballnahe 6 geht tief, die ballferne hoch.
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Organisation und Ablauf

  • Auf ganzer Spielfeldbreite ein Feld von Mittellinie bis Strafraum markieren.
  • Auf den Grundlinien stehen an den Flügeln je 2 Dribbeltore, innen gemäß Abbildung je 2 Pass- bzw. Minitore.
  • 8 gegen 8: 2 Punkte beim Passtor, 1 Punkt beim Dribbeltor.

Variationen

  • Mit 3 Pflichtkontakten oder maximal 3 Kontakten spielen.
  • Rückpass zum Passgeber ist verboten.

Coachingpunkte

  • Die Breite und Tiefe des Feldes ausnutzen. Deshalb bewegen sich die zentralen Spieler auf Lücke (Spielverlagerung).
  • Mutiges 1 gegen 1 auf den Flügeln!
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Organisation und Ablauf

  • Ein 3/4-Feld mit 2 Toren und Torhütern markieren.
  • In der Mitte des Feldes 2 Dribbeltore (außen) und 1 Passtor (innen) aufstellen (Breite: jeweils 6 Meter).
  • Blau ist das Coaching-Team, Rot das Sparring-Team.
  • 6 gegen 6 vor den Pass- und Dribbeltoren.
  • 2 gegen 2 in der Angriffszone hinter den Toren.
  • Team Blau muss eines der 3 Tore durchspielen, bevor es auf das Tor angreifen kann.
  • Dann darf der jeweilige Dribbler bzw. Passgeber zum 3 gegen 2 in die Angriffszone nachrücken.
  • Aufgabenwechsel nach 12 Minuten.

Variation

  • Blau darf frei in die Tiefe spielen. Dann aber nur 2 gegen 2!
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Organisation und Ablauf

  • Ein 3/4-Feld mit 2 Toren und Torhütern markieren.
  • 8 gegen 8 im Feld.
  • Blau eröffnet mit einem kurzen Abspiel des Torhüters und kann erst nach Überdribbeln(!) der Mittellinie Treffer erzielen.
  • Rot hat freies Spiel.
  • Aufgabenwechsel nach 15 Minuten.

Variation

  • Für Blau 3 Zonen (25-25-25 Meter) einteilen:
    • In Zone 1 (= Eröffnungszone) maximal 2 Kontakte;
    • in Zone 2 (= Aufbauzone) maximal 3 Kontakte;
    • in Zone 3 (= Angriffszone) freies Spiel.

Trainingswoche 2

  • Konditioneller Schwerpunkt: Grund­lagenausdauer
  • Taktischer Schwerpunkt: Spielaufbau und Angriffspressing
  • Technischer Schwerpunkt: kurze und weiträumige Pässe

Angriffspressing – nicht vorne zustellen, sondern erst 'locken'!

Der Vorteil, den Gegner schon in seiner eigenen Hälfte zu attackieren, ist im Fall eines Ballgewinns der kurze Weg zum Tor. Doch dabei ist es wichtig, nicht schon zuzustellen, wenn der Torhüter sich den Ball zum Abstoß zurechtlegt. Dann würde er sicher einfach einen langen Ball spielen, der erst in der eigenen Hälfte erobert werden kann. Hier gilt es, sich zunächst bis auf etwa 40 Meter vor dem gegnerischen Tor zurückzuziehen und den Torhüter geradezu einzuladen, kurz auf einen der Innenverteidiger zu eröffnen.

Mit diesem Pass rückt dann der Mannschaftsverbund geschlossen nach vorne. Der Stürmer lenkt den nächsten Pass nach außen, der neue Ballbesitzer wird sofort gestellt und wieder nach innen gesteuert. Die Balleroberung erfolgt dann im Zentrum, da hier gegen einen unorganisierten Gegner mehrere Optionen für die Spielfortsetzung zur Verfügung stehen – Tempodribbling, Pass nach links, rechts oder in die Tiefe!

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Organisation und Ablauf

  • Ein etwa 35 x 35 Meter großes Feld markieren.
  • 7 gegen 7 auf Ballhalten mit mindestens 3 und maximal 5 Kontakten.
  • Das Team ohne Ball darf nicht versuchen, ihn im Zweikampf zu erobern, sondern stellt lediglich mögliche Passwege des Ballbesitzers zu.
  • So sollen sie den Spielraum extrem verengen.
  • Durch die Pflichtkontakte wird das Zeitfenster für das Zustellen erhöht.
  • Durch die Beschränkung der erlaubten Ballkontakte wird der Ballbesitzer zum Abspiel gezwungen.
  • Nach einigen Minuten die Pflichtkontakte bzw. die erlaubten Kontakte reduzieren bzw. streichen.
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Organisation und Ablauf

  • Ein Spielfeld gemäß Abbildung markieren.
  • 7 gegen 7.
  • Das Coaching-Team Blau spielt auf die beiden Dribbel- und Minitore auf der Strafraumlinie, das Sparring-Team Rot auf das zentrale Dribbeltor und die 2 Passtore auf der anderen Grundlinie.
  • Rot eröffnet jeweils durch einen Pass des Trainers zu einem Innenverteidiger. Blau wartet an der Mittellinie.
  • Mit diesem Pass schiebt Blau sofort vor, versucht, den Ball zu erobern und danach schnell auf die ‘nahestehenden’ Tore abzuschließen.
  • Rot muss die Mittellinie überdribbeln, bevor es abschließen darf. Das erleichtert Blau das Angriffspressing.
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Organisation und Ablauf

  • Das Spielfeld bis zur Grundlinie vergrößern.
  • Blau spielt auf ein Tor mit Torhüter, Rot auf 1 Tor mit Torhüter und 2 Passtore auf den Flügeln.
  • Ablauf wie in Hauptteil 1: Nach jedem Angriffsabschluss (außer Einwurf, Ecke) eröffnet Torwart Rot, Blau wartet an der Mittellinie und presst dann.
  • Rot muss vor dem Torabschluss über die Mittellinie dribbeln.
  • Trefferwertung für Blau:
    • Nach Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte = 2 Punkte;
    • nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte = 1 Punkt.
  • Treffer von Rot zählen einfach.
  • Aufgabenwechsel nach 12 Minuten.
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Organisation und Ablauf

  • Das Spielfeld beibehalten, doch jetzt die Passtore entfernen.
  • Beide Teams postieren sich bei Eröffnung des gegnerischen Torhüters zunächst an der Mittellinie des Feldes und spielen dann Angriffspressing.
  • Die angreifende Mannschaft muss jeweils die Mittellinie überdribbeln (wie zuvor).
  • Trefferwertung wie zuvor, allerdings für beide Teams.

Variationen

  • Kontaktvorgabe in der eigenen Hälfte.
  • Freies Spiel über die Mittellinie.
  • Zeitlimit für den Torabschluss nach Balleroberung.

Trainingswoche 3

  • Konditioneller Schwerpunkt: spezielle Ausdauer
  • Taktischer Schwerpunkt: Übergangsspiel und Gegenpressing
  • Technischer Schwerpunkt: Kurzpassspiel, Dribbling, Flugbälle

Schweigen ist Blech, Reden ist Gold!

In der Mitte der Vorbereitungsphase stehen die spezielle Ausdauer und das Übergangsspiel im Fokus. Die spezielle Ausdauer wird dabei in eher kleineren Spielfeldern und in Überzahl-/Unterzahlspielen verbessert.

Das Übergangsspiel ist nach Spieleröffnung bzw. -aufbau die nächste Stufe des Angriffsspiels. Dabei geht es darum, sicher über die Mittellinie zu kommen und sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Hierfür bedarf es eines sicheren Kurzpassspiels im Mittelfeld in Kombination mit Flugbällen für eine schnelle Spielverlagerung. Dazu dienen in dieser Trainingseinheit die Hauptteile 1 und 2. Auch hier geht ohne ­eine hohe Laufbereitschaft (Stichwort ‚Nachrücken‘) nichts!

Ganz wichtig in dieser wie auch den anderen Einheiten ist das gegenseitige Coachen vor einem Zuspiel, z. B. beim Hinterlaufen am Flügel, aber vor allem danach („Dreh!“, „Klatsch!“, „Zeit!“ oder „Druck!“). Fordern Sie deshalb in allen Trainingsformen ein hohes Maß an Kommunikation!

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Organisation und Ablauf

  • Ein Feld gemäß Abbildung markieren.
  • 3 Sechser-Teams bilden. Jedes Team hat 1 Ball.
  • Die Teams bewegen sich frei im Raum und spielen sich untereinander zunächst kurze, später lange Pässe zu.
  • Nach jedem Abspiel führt der Passgeber bestimmte Aufgaben aus (Lauf-ABC, kurzer Antritt, Drehung usw.).
  • Zuspiele/Kombinationen nach Vorgabe; Doppelpässe, Hinterlaufen, Spiel über den Dritten, Übergeben/Übernehmen usw.).

Coachingpunkte

  • Präzises Passspiel (bei Fehlpass Sonderaufgabe!).
  • Das Zuspiel deutlich fordern.
  • Auftaktbewegungen vor dem Zuspiel!
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Organisation und Ablauf

  • Neben dem ‘Aufwärm-Feld’ ein gleichgroßes Feld markieren. 2 Neuner-Teams bilden.
  • Rot spielt mit 3 Kontakten 9 gegen 5 auf Ballhalten in Feld 1, die übrigen 4 Spieler Blau stehen in Feld 2.
  • 10 Stationen in Folge = 1 Punkt.
  • Sobald Blau den Ball erobert, spielen sie in Feld 2 und rücken nach.
  • 5 Spieler Rot wechseln ebenfalls in Feld 2.
  • Jetzt spielt Blau 9 gegen 5 usw.

Variationen

  • Die erlaubten Kontakte ändern.
  • Unterzahl darf erst nach 3 Stationen ins andere Feld spielen (Ball sichern/Spielaufbau unter Gegenpressing).
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Organisation und Ablauf

  • Zwei 20-x-12-Meter-Felder stehen 20 Meter auseinander.
  • Die Neuner-Teams beibehalten.
  • Je 6 Spieler Blau und Rot in je einem Feld postieren.
  • Die übrigen 3 Spieler jedes Teams stehen zwischen den Feldern.
  • Blau mit Ball.
  • Sobald Blau beginnt, sich zuzuspielen, starten die 3 Spieler von Rot aus der Mitte ins Feld und versuchen, den Ball zu erobern.
  • 10 Stationen in Folge = 1 Punkt, jeder Feldwechsel ebenfalls 1 Punkt.
  • Bei Ballgewinn spielen sie sofort in Feld 2, woraufhin die 3 Spieler von Blau dorthin starten usw.
  • Rot wechselt wieder in die Mitte.
  • Die Innenspieler regelmäßig austauschen!
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Organisation und Ablauf

  • Eine Spielfeldhälfte in 4 (oder 5) beliebig breite bzw. unterschiedlich breite Längszonen unterteilen.
  • 9 gegen 9 auf 2 Tore mit Torhütern und 4 Minitore.
  • Beide Teams müssen jeweils bis zu einer der Längslinien (Torraum, 2. Pfosten oder Tormitte) einrücken, um einen Treffer gültig zu machen bzw. eine doppelte Wertung zu vermeiden.
  • Folge: extrem schnelles Spiel bei Spielverlagerungen und Ballverlusten!

Coachingpunkte

  • Öffnen und Befreien aus engen Räumen!

Trainingswoche 4

  • Konditioneller Schwerpunkt: spezielle Ausdauer
  • Taktischer Schwerpunkt: Übergangsspiel und Gegenpressing
  • Technischer Schwerpunkt: Kurzpassspiel, Dribbling, Flugbälle

Durch Vorgaben das Gegenpressing erleichtern!

Wer gibt den Ball im Wettspiel schon gerne her, nur um ­Gegenpressing spielen zu können? Trotzdem muss man sich im Training gezielt auch auf die Situation ‘Ballverlust in der gegnerischen Hälfte’ einstellen! Diese Situation ist besonders im Übergangsspiel gefährlich, wenn alle eigenen Spieler in der Vorwärtsbewegung sind. In diesem Fall gilt es, sich möglichst nicht zurückzuziehen, sondern sofort auf aktives ‘Vorverteidigen’ umzuschalten und zu versuchen, den Ball innerhalb von 3 bis 5 Sekunden zurückzuerobern.

‚Umschalten‘ heißt es in dieser Trainingseinheit bereits in der Aufwärmphase, wenn der Jäger zum Gejagten wird. In den Hauptteilen wird das Gegenpressing dadurch erleichtert, dass der Gegner nach der Balleroberung zunächst eine bestimmte Anzahl an Kontakten bzw. Stationen spielen muss, bevor er abspielen bzw. kontern darf. Im Schlussteil wird durch die Aufhebung der Abseitsregel provoziert, dass der neue Ballbesitzer noch schneller angelaufen wird.

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Organisation und Ablauf

  • Ein 15 x 15 Meter großes Feld markieren.
  • Jeder Spieler mit Ball in der Hand.
  • 8 Spieler knien als ‚Kohlköpfe‘ im Feld.
  • 2 ‚Jäger‘ und 2 ‚Hasen‘ bestimmen.
  • Die ‚Hasen‘ versuchen, den ‚Jägern‘ zu entkommen.
  • Sie können sich jederzeit in Sicherheit bringen, indem sie sich ­neben einen ‚Kohlkopf‘ setzen.
  • Dann wird dieser sofort ‚Jäger‘ und der bisherige ‚Jäger‘ wird ‚Hase‘.

Variation

  • Statt den Ball in den Händen zu halten, prellen die Spieler oder dribbeln.
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Organisation und Ablauf

  • Ein 35 x 35 Meter großes Feld markieren.
  • 6 gegen 6 mit 3 Pflichtkontakten (= der Ballbesitzer muss mindestens 3 Kontakte spielen, bevor er zu einem Mitspieler passt).
  • So erhält die Mannschaft, die den Ball verloren hat, die Gelegenheit, den neuen Ballbesitzer sofort unter Druck zu setzen und ggf. in einen Zweikampf zu verwickeln.

Variationen

  • Rückpässe zum Passgeber sind verboten.
  • Freie Kontaktzahl!
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Organisation und Ablauf

  • Das Spielfeld beibehalten.
  • Doch jetzt auf jeder Seitenlinie je 1 Minitor aufstellen.
  • Jedem Team 2 ‘nebeneinander’ stehende Tore zuweisen.
  • Das Feld entsprechend durch eine ‘diagonale’ Mittellinie ­teilen.
  • Konter aus der eigenen Hälfte sind verboten.
  • Erobert eine Mannschaft den Ball in der eigenen Hälfte, muss sie zunächst 4 Stationen spielen, bevor sie über die Mittellinie dribbeln oder passen darf.
  • Bei Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte freies Spiel.

Variation

  • Die Tore stehen nebeneinander auf einer Linie.

2 Spalten

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Organisation und Ablauf

  • Ein 40 Meter langes Spielfeld mit Mittellinie auf Strafraumbreite reduzieren.
  • 6 gegen 6 auf 2 Tore mit Torhütern.
  • Nach einem Ballgewinn darf das jetzt angreifende Team keinen Rückpass spielen, auch nicht zu dem Torhüter!
  • Die Torhüter dürfen jedoch nach Ausball in den Spielaufbau einbezogen werden.

Variationen

  • Nach Ballgewinn muss der neue Ballbesitzer 3 Pflichtkontakte schaffen, bevor er abspielt.
  • Erschweren: Ohne Abseits spielen!

Trainingswoche 5

  • Konditioneller Schwerpunkt: Schnelligkeit
  • Taktischer Schwerpunkt: Ballzirkulation und Pressing
  • Technischer Schwerpunkt: Kurzpassspiel, Dribbling, Torschuss, Kopfball

Ballzirkulation ist mehr als nur Ballhalten!

Grundvoraussetzung der Ballzirkulation ist das Spiel auf Ballhalten. Dazu braucht es ein sicheres Passspiel und ein geschicktes Verhalten beim ­Anbieten und Freilaufen. Will das Team jedoch die nächste Stufe erreichen, also den Ball zirkulieren lassen, bedarf dies auch einer optimalen Verteilung der Spieler auf dem Feld. Zudem benötigen sie die Fähigkeit, Spielsituationen zu erkennen, das Spiel ggf. zu verlagern, offene Räume zu besetzen usw. Schließlich gilt es, mit Hilfe der Ballzirkulation je nach Spielsituation Torchancen über das Zentrum oder über die Flügel herauszuspielen.

In der Aufwärmphase kommen abwechselnd kurze und weiträumige Pässe zur Anwendung. Im Hauptteil sind einzel- und gruppentaktische Elemente gefordert: 1 gegen 1, Doppelpässe oder das Spiel über den Dritten. Im Schlussteil sollen die Spieler die zuvor geübten Elemente im komplexen Spiel miteinander verknüpfen und umsetzen.

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Organisation und Ablauf

  • Ein 30 x 30 Meter großes Feld markieren.
  • 2 Achter-Gruppen bilden.
  • Blau mit jeweils einem Ball im Feld, Rot als Anspieler außerhalb.
  • Jeder Spieler Blau dribbelt im Feld, spielt einen ‘freien’ Außenspieler kurz an und bietet sich zum Doppelpass an.
  • Der Außenspieler passt ihm in den Lauf, woraufhin Blau den Ball kurz mitnimmt und dann schnellstmöglich einen langen Pass zu einem anderen Außenspieler spielt.
  • Dieser nimmt ins Feld an und mit, Blau läuft nach außen.

Coachingpunkte

  • Präzise kurze und lange Pässe spielen!
  • Auf Kommunikation und Coaching achten (vor allem vor dem langen Ball)!
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Organisation und Ablauf

  • Ein etwa 50 Meter breites Feld von Mittellinie bis Strafraum und darin ein 15 x 15 Meter großes Innenfeld markieren.
  • 1 Siebener- und 1 Neuner-Team bilden.
  • Unterzahl Rot spielt mit maximal 3 Kontakten 6 gegen 3 auf Ballhalten im Innenfeld, die übrigen 6 Spieler Blau verteilen sich im großen Feld.
  • Sobald Blau den Ball erobert, spielen sie ins große Feld.
  • Alle Spieler rücken nach.
  • Jetzt spielt Blau 9 gegen 7 im freien Spiel auf Ballhalten.
  • Erobert Rot den Ball zurück, Neubeginn im Innenfeld.

Variation

  • Die erlaubten Kontakte im Innenfeld und/oder großen Feld ­ändern.
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Organisation und Ablauf

  • Das Feld von Strafraum bis Mittellinie beibehalten, jedoch das Innenfeld entfernen.
  • 2 Achter-Teams bilden.
  • Die beiden Torhüter stehen als Neutrale hinter den Grund­linien.
  • 8 gegen 8 plus 2 neutrale Torhüter auf Ballhalten.
  • Die beiden Torhüter können sich hinter den Grundlinien frei ­bewegen.
  • Sie spielen mit 2 Kontakten und sollen Zuspiele möglichst in die Breite (Verlagerung) oder in die Tiefe weiterleiten.

Variation

  • 7 gegen 7 plus 2 neutrale Feldspieler und neutrale Torhüter.
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Organisation und Ablauf

  • Ein 2/3-Feld mit gleicher Breite wie bisher und 2 Toren mit Torhütern markieren.
  • 8 gegen 8 im Feld.
  • Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte, bei Ausball und vom Torhüter gehaltenen Ball müssen zunächst 6 Stationen ­gespielt werden, bevor auf das gegnerische Tor abgeschlossen werden darf.
  • Bei Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte ist der Konter ­erlaubt.

Variation

  • Die Einschränkung für den Ballgewinn in der eigenen Hälfte streichen.