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Eintracht Frankfurt: Mit Offensivpower zu alter Stärke

Eintracht Frankfurt legte einen etwas schleppenden Saisonstart hin. Mit einer Systemumstellung und etwas anderen Spielertypen in den vorderen Reihen kam das Team von Cheftrainer Adi Hütter wieder in die Spur und glänzt seither mit Offensivpower und einer starken Punkteausbeute. Die "Adler" sind auf Kurs und schielen auf die europäischen Plätze. In ihrer derzeitig guten Form könnten sie weiter nach oben klettern. Mit Neuzugang Luka Jovic kommt zusätzlich ein altbekannter und vielversprechender Stürmer dazu, der bereits in den ersten Einsätzen seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte.

Deutlicher Aufwärtstrend

Eintracht Frankfurt befand sich vor dem Jahreswechsel vor allem durch viele Unentschieden im oberen Mittelfeld der Tabelle. Der Kontakt zu den europäischen Plätzen war immer da, nur führten eben genau die vielen Punkteteilungen dazu, dass nie ein wirklicher tabellarischer Fortschritt zu erkennen war. In 2021 hat die SGE aus fünf Spielen 13 Punkte geholt und sich damit weiter nach oben gearbeitet. Mit 35 Treffern gehören sie zu den offensivstärksten Teams der Bundesliga. Zwar mussten sie mit Bas Dost einen wichtigen Spieler abgeben, konnte aber im gleichen Zug mit Luka Jovic einen Stürmer zurückholen, der den Verein und die Liga kennt. Und das merkte man bereits in seinen ersten Kurzeinsätzen: In 76 Minuten Einsatzzeit erzielte er bereits drei Treffer. Die Eintracht ist im Aufwind und kann in der aktuellen Form weiter für Furore sorgen.

Veränderung bringt Wende

Der Wechsel von Bas Dost war auf der einen Seite zwar ein Verlust für die Mannschaft, stellte sich auf der anderen Seite aber im Nachhinein als glückliche Fügung heraus. Denn Cheftrainer Adi Hütter agierte zuvor im 3-4-1-2 mit einer Doppelspitze (Silva und Dost) und veränderte das System daraufhin in ein 3-4-2-1 mit Silva als alleinige Spitze und zwei spielstarken und agilen Zehnern wie Younes, Kamada und/oder Barkok. Die "Adler" versprühen nun mehr Spielfreude, sind weniger berechenbar und deutlich kreativer. Zusätzlich wurde die bereits vorhandene Stärke des Flügelspiels durch gefährliche Angriffe durch das Zentrum ergänzt.

Beflügelte "Adler"

In einer Grundordnung mit einer Dreierkette sind die Flügelspieler ein extrem wichtiger Baustein. Mit Filip Kostic hat Adi Hütter einen sehr dynamischen und laufstarken Spieler in seinen Reihen, der seit vielen Jahren unter Beweis stellt, dass er eine der stärksten der Bundesliga ist. Auf der anderen Seite spielt meist der wiedererstarkte Erik Durm. Seine Leistungen sind auf so hohem Niveau, dass selbst ein Danny da Costa – der die Jahre zuvor die rechte Seite der SGE eindrucksvoll beackerte – zum 1. FSV Mainz 05 verliehen werden konnte. Zusätzlich sorgt die besonders offensive Ausrichtung dieser Spieler bei der Eintracht für ein echtes Novum. Und dieses garantiert durchaus Erfolg: Viele Tore der Frankfurter entstehen über Flügelangriffe.

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N’Dicka passt durch den Halbraum in die Tiefe zu Kamada (nicht im Bild).

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Kamada lässt mit Gegnerdruck im Rücken direkt zu Kostic klatschen. Kamada setzt sich im Anschluss sofort in die Tiefe ab, Kostic dribbelt diagonal zum Strafraum.

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Kostic passt in die Tiefe zu Kamada.

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Kamada bringt den Ball flach zu Jovic.

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Jovic legt sich den Ball mit dem ersten Kontakt zurecht und schließt mit links ab.

Ab durch die Mitte

Die Qualitäten über außen ist nicht wirklich etwas Neues bei Eintracht Frankfurt. Diese zeichneten die Hütter-Elf schon immer aus. Was nun mit der Systemumstellung als zusätzliche "Waffe" hinzugekommen ist, ist das Angriffsspiel mit "offenem Visier" durch das Zentrum. Mit ihren beiden offensiv ausgerichteten Zehnern und Allround-Mittelstürmer-Typen wie Silva und Jovic hat die SGE geballte Angriffspower und spielstarke wie kreative Spieler, die unter Druck Lösungen finden und letztlich auch treffen können. Insbesondere Stürmer Silva sticht mit seinen vielen Toren heraus.

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Hasebe passt zu N’Dicka.

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N’Dicka leitet weiter zu Sow.

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Sow spielt durch eine enge Lücke in die Tiefe zu Younes.

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Younes kann sich trotz hohen Gegnerdrucks mit einer starken Drehung um den Gegenspieler herum lösen und in der Folge frei auf das Tor dribbeln.

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Younes schließt überlegt mit links in die kurze Ecke ab.

Konterstark

Doch nicht nur aus dem Positionsangriff ist die Eintracht gefährlich. Denn Adi Hütter steht schon immer auch für Tempofußball und ein schnelles Umschaltspiel. Auch diese Stärke haben sich die Frankfurter beibehalten: Mit ihrem Mix aus fußballerischer Qualität und zahlreichen Tempospielern im Kader erzielen sie viele Treffer auch nach dynamischen Ballgewinnen im schnellen Gegenstoß.

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Younes setzt Stambouli unter Druck, der zu Becker passt. Kostic wiederum ist bereits auf dem Sprung zu diesem.

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Kostic versucht, den Ball per Grätsche zu erobern. Becker passt die Linie entlang zu Bozdogan. Der linke Halbverteidiger N’Dicka sichert durch, attackiert ihn und erobert den Ball.

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Nun geht es schnell: N’Dicka schaltet schnell um, nutzt den großen, freien Raum vor sich, um anzudribbeln. Kostic sprintet ebenfalls in die Tiefe.

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N’Dicka passt in den Lauf von Kostic. Weitere Eintracht-Spieler sprinten in den Strafraum.

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Kostic flankt in den Strafraum zu Jovic.

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Jovic nimmt die Flanke direkt und verwertet ins Tor.

Wer sich für mehr taktische Inhalte aus dem Profibereich interessiert, für den haben wir unter "Themenverwandte Links" zahlreiche weitere Taktikanalysen aus den höchsten deutschen Spielklassen angehängt.

Autor: Thomas Stillitano / Philippka