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Mehr als bloß Fangen…

Fangspiele machen Spaß - aber es steckt noch mehr dahinter. In erster Linie trainieren diese Spiele Schnelligkeit und Gewandtheit.

Auf Tempo kommen, die Richtung wechseln und dem Gegner mit flinken Schritten ausweichen - das alles sind athletische Fähigkeiten, die ein Fußballer beherrschen muss. Doch auch kooperative Elemente, können gut in diese Übungsformen eingebaut werden. Wie vielseitig Fangspiele in das Training eingebaut werden können, wird im Folgenden beschrieben.

© imago/Picture Point

Auch Kinder kommen manchmal gestresst zum Training. Die einen kommen direkt von der Schule, andere waren zuvor noch beim Musikunterricht. Ihre Freizeit ist nicht selten gut von den Eltern durchgeplant. Da ist es ganz normal, dass manche unter ihnen etwas überdreht beim Training ankommen und zu Anfang Probleme damit haben, sich nun auf das Fußballtraining zu konzentrieren. Hier kann ein kleines und einfaches Fangspiel den Kindern oftmals helfen, sich ersteinmal auszutoben und überschüssige Energie herauszulassen.

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Fangspiele sind eine gute Vorbereitung auf das 1 gegen 1 im Spiel. Hier geht es darum, den Gegenüber mit einer Körperbewegung oder Lauffinte zu täuschen und ihm dadurch auszuweichen. Der Verteidiger setzt derweil alles daran, nicht auf die Tricks des Angreifers hereinzufallen und ihm den Weg abzuschneiden oder durch eigene Tricks in eine ungünstige Situation zu locken.

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Eine weitere Möglichkeit um Fangspiele in das Training einzubauen, bietet sich bei der Schulung von Teamwork. Wenn zwei Fänger bestimmt werden, so können diese gemeinsam mehr erreichen, sofern sie sich absprechen und die Mitspieler in die Arme des Partners jagen.

Fangen die Kinder beispielsweise als Pärchen, die sich gegenseitig an der Hand halten, so müssen sie sich unbedingt absprechen, um gemeinsam in eine Richtung zu laufen. Ebenso lernen sie, dass man manchmal seinem Partner das Kommando überlassen muss. Nur wenn sie gut zusammenarbeiten und der eine dem anderen vertraut, werden sie es schaffen ihre Mitspieler zu fangen.

© imago sportfotodienst

Wenn der Trainer an der Reihe ist, sind die Kinder besonders motiviert. Dabei sollte der Trainer darauf achten, nicht zuerst die langsameren Spieler zu fangen, sondern sich den schnelleren zu widmen. So können die Spieler, die sonst oftmals als erste gefangen werden, auch ihr Erfolgserlebnis sammeln, indem sie es schaffen, gegen den Trainer zu bestehen und andere vor ihnen gefangen werden.

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Sind mehr als ein Fänger im Spiel, so ergibt sich die Situation, dass die Spieler sich im Raum orientieren müssen. Dabei versuchen sie es, die Fänger im Blick zu halten und stets zu überlegen, welcher Raum sich bietet, um vor den Fängern zu fliehen.

Eine spannende Variante zu diesem Thema ist es, wenn die Fänger es auf Leibchen abgesehen haben, die als Schweif aus der Hose der Spieler heraushängen. Die Spieler müssen sich auf mehrere Fänger gleichzeitig orientieren und abschätzen, aus welcher Richtung ein Fänger kommen könnte. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, durch geschickte Bewegungen ihr Leibchen vor dem Fänger zu schützen.

Worauf der Trainer bei Fangspielen achten sollte

  • Die Fänger regelmäßig wechseln und nicht zu lange jagen lassen
  • Ist das Feld zu groß, muss der Fänger zu viel laufen - die Feldgröße sollte verkleinert werden.
  • Ist das Feld zu klein, besteht die Gefahr, dass es unübersichtlich wird und durch die Enge Spieler miteinander kollidieren - das Feld sollte vergrößert werden.
  • Merkt der Trainer, dass die Kinder langsam müde werden, bietet sich eine kurze Pause an - in Fangspielen sollen die Kids 'Vollgas' geben.
  • Der Trainer sollte dafür sorgen, dass nicht immer die gleichen Spieler gefangen werden, nur weil sie langsamer als andere sind.