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Amateurstatistiken

Saisonvorbereitung: Ausdauer für 90 Minuten plus

Geschlossene Waldläufe in der Saisonvorbereitung im Teamverbund sind gleich in mehrerer Hinsicht 'out': Keine fußballspezifischen Belastungsformen, nur ein (meistens zu schnelles) Lauftempo, fehlende Zeit mit Ball am Fuß – alles Gründe, auf diese Art des Trainings zu verzichten. Trotzdem: Gute Ausdauergrundlagen sind die Basis für die ganze Saison. Nur wer fit ist, kann auch in der 90. Minute noch Spiele entscheiden. Auch der x-te Antritt – vor allem, wenn die Gegner nicht mehr können – kann der entscheidende sein!

Auf dem Trainingsplatz sollte der Trainer keine Zeit mit einem Training ohne Ball vergeuden. Die Trainingszeit ist im Amateurbereich ohnehin sehr gering. Entsprechend sollte er sich überlegen, wie er verschiedene Themen geschickt miteinander kombiniert und seine Spieler so ganz nebenbei fit bekommt.

Zugegebenerweise benötigen die Spieler als Basis für die spielspezifische Fußballfitness auch gewisse Grundlagen. Und ja: Die kann man sich auch ohne Ball 'erlaufen'. Doch hier ist eher die Privatinitiative der Spieler gefragt. Unterstützen muss der Trainer jedoch auch diesen Prozess: Mittels verschiedener Ausdauertests (z. B. Shuttle-Run-Test, Cooper-Test usw.) lassen sich nach dem Stärken-/Schwächen-Prinzip mehrere Gruppen bilden, sodass kein Spieler mit den Laufaufgaben über- oder unterfordert ist. Und dann gilt es, in Eigenarbeit zuhause gegebenenfalls fehlende Fitness zu erarbeiten bzw. aufzuholen.

"Da laufen die doch sowieso nicht!" mag so mancher Trainer denken. Schade, wenn das wirklich so ist. Dann bringen auch Laufeinheiten im Teamtraining saisonbezogen keinen Mehrwert. In der Zeit, in der man die technisch-taktischen Details außer Acht lässt, kommt man dann in dieser Beziehung gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen. Da hilft einem auch eine bessere Grundfitness wenig. Entsprechend wird eine gute Vorbereitung nur mit einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer gelingen: Wenn der Trainer sich darauf verlassen kann, dass seine Führungsspieler schon selbst dafür sorgen, dass alle sich an den Laufgruppen beteiligen, dann kann er sich in der Zwischenzeit auf die fußballspezifische Planung der Vorbereitung konzentrieren.

Die Ausdauer trainiert immer mit!

Und selbst, wenn die Laufeinheiten einmal nicht so nach Wunsch geklappt haben: Die Ausdauer trainiert auch im fußballspezifischen Training immer mit. In der Vorbereitung lässt sich dies sogar noch gezielter akzentuieren. Aus dem Trainingsangebot von DFB-Training online haben wir geeignete Einheiten herausgesucht und nachstehend verlinkt. Dabei beginnen wir mit einem Training der Grundlagenausdauer in Technikparcours und werden im weiteren Verlauf der Vorbereitung immer fußballspezifischer: Gefordert werden dann zunehmend kurze Bewegungen mit einem häufigen Abstoppen und Losstarten – eben exakt der Belastung im Spiel.

Hervorragend dafür geeignet sind kleine und große Spielformen vom 4 gegen 4 bis zum 11 gegen 11, die alle Spieler gerne machen. Entscheidend dabei ist lediglich, dass das Spiel nie zur Ruhe kommt und die Spieler ständig in Bewegung sind. Hierfür gilt es, entsprechend ausreichend Ersatzbälle bereitzuhalten. Diese kann der Trainer dann sofort neutral einspielen, wenn der Spielball zuvor aus dem Feld gepasst wurde. So wird ein Team auch ein hohes Spieltempo des Gegners im Wettspiel während der Saison kaum noch vor unlösbare Aufgaben stellen.

Ausdauerparcours

Ein gleichförmiges, lockeres Bewegungstempo ohne Belastungsspitzen zeichnet das Training in Ausdauerparcours aus. Was auf der einen Seite nicht unbedingt wettkampfspezifisch ist, erlangt aber auf der anderen durchaus seine Berechtigung: Auf Grund der dauerhaften Dribbelbewegung haben die Spieler sehr viele Ballkontakte und können ihr Dribbling in den verschiedenen Parcoursstationen Runde um Runde verbessern. Dabei sollten sie stets ihr Bewusstsein genau darauf richten: Mit jedem Schritt sollten die Aufgaben präziser und flüssiger absolviert werden. So eignen sich die Spieler mit der Zeit selbst ihre individuelle Technikausprägung an. Außerdem hat diese Methodik einen weiteren Vorteil: Die Spieler erarbeiten sich die erforderlichen Ausdauergrundlagen, ohne zu sehr an die vielen zurückgelegten Kilometer zu denken. Fit werden sie sozusagen nebenbei!

Training der Ausdauer

Ausdauertraining mit technisch-taktischen Elementen

Konditionell stark dank Spielformen

Ausdauertraining mit technisch-taktischen Inhalten

Auch in anderen technisch orientierten Übungen und taktischen Spielformen sind die Spieler häufig dauerhaft in Bewegung – auch, um eine hohe Wiederholungszahl zu garantieren. Der Fokus liegt dabei besonders auf der Qualität der Bewegungsausführung und auf der richtigen Entscheidung in verschiedenen Situationen. Die weiten Wege, die die Spieler dabei häufig zurücklegen, geraten in Vergessenheit – bringen aber einen enormen Trainingseffekt.

Torschusstraining zur Verbesserung der Ausdauer

Ausdauertraining mit technisch-taktischen Elementen

Positionsspiel mit Ausdauerschulung

Fußballkondition durch Fußballspielen

Je spielspezifischer das Training wird, umso motivierter sind die Spieler. Schließlich wollen sich alle gerne im Team messen. In kleinen Spielen steht der Wettbewerb mit den anderen im Mittelpunkt. Zusammen angreifen und verteidigen bedeutet, gemeinsam zahlreiche Umschaltsituationen zu absolvieren. Immer wiederkehrendes Abstoppen und in die andere Richtung Laufen verbessert die fußballspezifische Ausdauer. So lässt sich zum Beispiel ein Training im 4 gegen 4 (Spielzeit: 4-mal 4 Minuten) ebenfalls zur Verbesserung der Fußballausdauer heranziehen wie ein Spiel auf großem Feld. Wichtig ist jeweils, dass alle Spieler dauerhaft in Bewegung sind. Und das ist für den Trainer nicht unbedingt immer leicht zu kontrollieren! Also aufpassen: Filous gibt es in jeder Mannschaft!

Ausdauergrundlagen und Geschicklichkeitsübungen

Variationen zum 3 gegen 3

4-mal 4 Minuten

Vom 4 gegen 4 zum 8 gegen 8

Dribblings in die Eckzonen