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Spielformen von der Kreisliga bis zur Champions League

Die Trainerzeitschrift Fußballtraining ist bereits seit mehr als 35 Jahren ein treuer Begleiter für Trainer aller Leistungsklassen. Im Laufe der Zeit haben hier zudem bereits zahlreiche namhafte Trainer ihre Übungen und Spiele veröffentlicht. In einer Sonderpublikation hat der Philippka-Sportverlag jetzt die sogenannten 50 besten Praxisformen auf Trainingskarten herausgebracht. Einfach mit auf den Platz nehmen und los geht's!

Knowhow aus fünf verschiedenen Ligen

Was haben Ralf Rangnick, Christian Streich und Domenico Tedesco gemeinsam? Sie alle sind dem aufmerksamen Betrachter teilweise bis heute von ihren Trainertätigkeiten im Oberhaus ein Begriff. Was verbindet die Genannten außerdem mit ihren Trainerkollegen Yannick Bauer, Nils Eden und Kevin Busse? Neben der Tatsache, dass auch diese Trainer von Fußball-Teams sind, haben alle als Autoren für die Trainerzeitschrift Fußballtraining geschrieben und ihre Ideen geteilt.

Die neu erschienene Fußballtraining Kartothek bietet von insgesamt 25 Trainern aus der Kreis-, Landes-, Ober- und Bundesliga sowie der Champions League jeweils zwei Praxisformen zur schnellen Umsetzung auf dem Trainingsplatz an. Wer also das Knowhow aus verschiedenen Ligen auch mit der eigenen Mannschaft 'auf den Punkt' bringen will, der liegt mit dieser Sammlung goldrichtig. Exemplarisch haben wir aus der Kartothek fünf Trainingsformen entnommen und stellen Ihnen diese nachstehend vor.

Organisation

  • In einer Spielfeldhälfte zwei 10 x 15 Meter große äußere Streifen markieren.
  • 8 Verteidiger (Rot) und 10 Angreifer (Blau) einteilen und den vorgegebenen Positionen zuweisen.

Ablauf

  • Auf ein Trainerkommando starten die ersten Angreifer zum 2 gegen 1 im äußeren Streifen, wobei nur nach vorne gespielt werden darf.
  • Die hintere Linie muss entweder überdribbelt oder mit einem Pass in die Tiefe überspielt werden.
  • Der durchbrechende Spieler setzt anschließend die Angreifer vor dem Tor im 3 gegen 2 ein.
  • Der Verteidiger darf nur bis zum Strafraum nachsetzen.

Hinweise

  • Das Spiel im Streifen simuliert eine Überzahlsituation am Flügel.
  • Dabei sollen die Angreifer mit möglichst wenigen Kontakten agieren und die Überzahlsituation zielstrebig ausspielen.
  • Als äußerst effektive Variation kann hier auch mit maximal 2 Ballkontakten gespielt werden. Die Spieler werden feststellen, dass sie häufiger erfolgreich sind, wenn sie mit weniger Kontakten spielen.

Organisation

  • Im Abstand von 10 bis 15 Metern 4 Hütchenvierecke errichten.
  • 2-mal 8 Spieler je einem Spielfeldeck zuweisen.

Ablauf

  • Normales Spiel im Eck (hier: 6 gegen 2).
  • Nach 4 bis 8 Zuspielen erfolgt der Wechsel in ein freies Eck.
  • Dazu muss sich ein Spieler aus dem Feld lösen und den Pass des Mitspielers in einem anderen Eck erlaufen.
  • Alle anderen Spieler laufen dem Ball nach und setzen das Spiel ohne Unterbrechung fort.

Variationen

  • Die Spielerzahl variieren (3 gegen 1 bis 6 gegen 3).
  • Mit Kontaktvorgaben spielen: z. B. 2 Kontakte, 2 auf 1.
  • Positionswechsel nach jedem Abspiel.

Organisation

  • Ein 30 x 20 Meter großes Feld markieren.
  • 10 Meter hinter den Stirnseiten je 2 Minitore aufstellen.
  • 2 Mannschaften bilden: Blau mit 8 Spielern, Rot mit 4 Spielern.

Ablauf

  • Blau spielt auf Ballhalten.
  • Die Innenspieler haben freies Spiel, die Außenspieler 2 Kontakte.
  • Der jeweils aus dem Feld angespielte Stirnseiten Spieler Blau versucht, einen Treffer bei einem der Minitore zu erzielen.
  • Ein Innenspieler Rot darf nachsetzen, sich allerdings nicht bereits vor dem Pass in die Tiefe hinter der Linie aufhalten.
  • Gelingt Rot ein Ballgewinn im Feld (nicht vor den Minitoren), kontert es auf ein beliebiges Minitor.
  • Die seitlichen Außenspieler Blau dürfen dann nicht verteidigen!

Organisation

  • 8 Stangen gemäß Abbildung in einer 4- 1- 2-1-Formation aufstellen.
  • Die 16 Feldspieler gemäß Abbildung verteilen.

Ablauf

  • 4 gegen 2 in jedem Feld.
  • Die beiden an den ‘inneren’ Linien stehenden Spieler (nur in der Abbildung Gelb!) unterstützen als Joker die jeweils ballbesitzenden Spieler in allen 3 Feldern.
  • So ergeben sich in den Feldern je nach Situation kurzzeitig unterschiedliche Konstellationen:
    • im mittleren Feld mal 2 gegen 2, mal 3 gegen 2, mal 4 gegen 2;
    • in den beiden Außenfeldern mal 3 gegen 2, mal 4 gegen 2.
  • Aufgabenwechsel entweder nach üblichen Regeln (sehr schwierig, da in 3 Feldern gespielt wird) oder nach Zeit.

Organisation

  • In einem 40 x 40 Meter großen Feld ein 20 x 20 Meter großes Innenfeld markieren.
  • 2 Sechser-Teams bilden sowie 2 Neutrale bestimmen.

Ablauf

  • Im Außenfeld wird 4 gegen 4 gespielt.
  • 2 gegen 2 plus 2 Neutrale im Innenfeld.
  • Im Innenfeld muss direkt gespielt werden, außen freies Spiel.
  • Spiel auf Ballhalten.
  • 1 Punkt, wenn ein Team (zusammen mit den Neutralen) 10 Stationen in Folge schafft.
  • 1 weiterer Punkt, wenn eine horizontale oder vertikale Spielverlagerung durch das Innenfeld gelingt.