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Studien zum Kopfballspiel: Empfehlungen der DFB-Kommission

Der Deutsche Fußball-Bund reagiert auf neue Erkenntnisse zum Kopfballspiel im Kindes- und Jugendalter. In seiner Sitzung am 29. Januar 2021 hat das DFB-Präsidium beschlossen, den Empfehlungen der medizinischen Kommission des DFB unter Vorsitz von Prof. Dr. Tim Meyer zu folgen und sich den UEFA-Empfehlungen anzuschließen. Dabei geht es im Wesentlichen um fünf Aspekte, die es im Training- und Spielbetrieb zukünftig zu berücksichtigen gilt.

Ein Verbot ist nicht zielführend

Kopfbälle gehören zum Fußball dazu. Sie grundsätzlich zu verbieten, stellt daher auch keine Option dar. Das Ziel der Maßnahmen muss sein, die Zahl der Kopfbälle in Training und Spiel zu reduzieren. Dies gilt insbesondere für den Kinder- und Jugendbereich. Die Studien legen jedoch nahe, dass Kopfbälle in jedem Alter Auswirkungen auf das Gehirn haben können. Die Trainer*innen werden entsprechend angehalten, die Bedingungen für das Kopfballspiel altersgerecht zu gestalten. Hierfür kann sich an folgenden Aspekten orientiert werden:

Die Bälle sollen in Größe und Gewicht der jeweiligen Altersgruppe entsprechen.

Es soll stets der laut Spielregeln niedrigste zulässige Druck genutzt werden. In Trainingsübungen können Schaumstoffbälle oder Luftballons eine Alternative sein.

Da der Kopf und die Nackenmuskulatur bei Kopfbällen belastet werden, sollen Kopfballübungen im Training "so weit wie möglich" verringert werden, so die UEFA. Regeländerungen und Spielformen können beim Erreichen dieses Ziels helfen: kleinere Spielfelder, weniger Spieler pro Team, niedrigere Tore.

Laut UEFA gibt es Erkenntnisse, nach denen Übungen zur Stärkung der Nackenmuskulatur nützlich für das Kopfballtraining sein können, weil dadurch die Krafteinwirkung auf den Kopf verringert wird. Entsprechende Übungen sollten daher Teil des Trainings sein.

Aktuelle und künftige Trainer*innen sollen sensibilisiert werden, die Symptome einer Gehirnerschütterung zu erkennen. Unter anderem bei Schwindel, Kopfschmerzen oder Unruhe – und nicht erst bei gravierenderen Problemen – soll den Spieler*innen daher eine Trainings- und Spielpause ausgesprochen werden mit der zusätzlichen dringenden Empfehlung, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Damit keine Fragen offen bleiben, liefern wir in der kommenden Woche geeignete Trainingspraxis, mit der das Kopfballspiel auch ohne gesundheitliche Risiken verbessert werden kann. Bis dahin stehen unter "Themenverwandte Links" weitere Inhalte zum Thema zur Verfügung.