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Fußball trotz(t) Corona: Zurück ins Spiel!

In den meisten Ligen läuft die Saison wieder. Um dabei die Zahl der Coronaerkrankten durch zahlreiche aufeinandertreffende Menschen möglichst gering zu halten, sind die Vereine gefragt, gewisse Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Wie auch schon zur Rückkehr ins Training, hat der DFB auch diesmal wieder eine Broschüre veröffentlicht (siehe 'Themenverwandte Links'), die den Vereinen hier eine Hilfestellung geben soll. Die wichtigsten Punkte fassen wir nachstehend zusammen.

Corona die Stirn bieten!

Corona ist nach wie vor allgegenwärtig, wenngleich die Anzahl schwerwiegender Verläufe glücklicherweise sinkt. Dennoch sind große Menschenansammlungen wie z. B. beim Fußball potenzielle Verbreitungsherde, die es bestmöglich zu beherrschen gilt. Wenngleich nirgends ein hundertprozentiger Schutz gewährleistet werden kann, so können bestimmte Hygienemaßnahmen und andere einschlägige Durchführungsregularien die Ausbreitung zumindest verringern.

Durch die Steuerung von Maßnahmen anhand einer aktuellen lokalen Einschätzung kann die Prävention angepasst werden. Die nachfolgend aufgeführten Leitplanken können von den aktuell gültigen behördlichen Verordnungen abweichen. Der Schutz der Gesundheit steht über allem! Daher sind behördliche Verfügungen immer vorrangig zu beachten! Unter Berücksichtigung der lokalen Vorschriften, Gegebenheiten und Strukturen der Vereine können so auch individuelle Lösungen gefunden und umgesetzt werden, die bei Bedarf auf die aktuelle Gefährdungslage vor Ort angepasst werden können. Der Leitfaden bietet den Vereinen eine wertvolle Orientierung.

  • Grundsätzlich gilt das Einhalten des Mindestabstands (1,5 Meter) in allen Bereichen außerhalb des Spielfelds. Ausnahmen sind anhand lokaler behördlicher Verordnungen auszurichten.
  • In Trainings- und Spielpausen ist der Mindestabstand auch auf dem Spielfeld einzuhalten.
  • Körperliche Begrüßungsrituale (z. B. Händedruck/Umarmungen) sind zu unterlassen.
  • Beachten der Hust- und Nies-Etikette (Armbeuge oder Einmal-Taschentuch).
  • Empfehlung zum Waschen der Hände mit Wasser und Seife (mindestens 30 Sekunden) und/oder Desinfizieren der Hände.
  • Unterlassen von Spucken und von Naseputzen auf dem Spielfeld.
  • Eine Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb ist für alle Beteiligten nur bei unbeeinträchtigtem Gesundheitszustand möglich, das heißt ohne COVID-19-verdächtige Symptome.
  • Personen mit verdächtigen Symptomen müssen die Sportstätte umgehend verlassen bzw. dürfen diese gar nicht betreten. Dies sind: Husten, Fieber (ab 38 Grad), Atemnot, sämtliche Erkältungssymptome. Die gleiche Empfehlung gilt, wenn derartige Symptome bei anderen Personen im eigenen Haushalt vorliegen.
  • Bei positivem Befund gelten immer die Anweisungen der lokalen Behörden (Gesundheitsämter), insbesondere die behördlichen Festlegungen zur Quarantäne. Die lokalen Behörden haben auch die Federführung bei der Untersuchung zu möglichen Kontaktpersonen.

Bei einem positiven Befund in einer Mannschaft des eigenen Vereins empfehlen wir, folgende Maßnahmen vorzubereiten/durchzuführen, um die Gesundheitsämter zu unterstützen:

1. Identifizieren aller Spieler*innen/Vereinsmitarbeiter*innen, die in direktem Kontakt mit der infizierten Person waren und Informieren aller betroffenen Personen. Klärung, wie umfangreich und eng die Kontakte waren.

2. Vorhalten der Kontaktdaten aller betroffenen Personen für kurzfristige Rückfragen der Behörden.

3. Vorhalten von 'Kontaktdaten des Publikumsbereiches' für behördliche Rückfragen. Wichtig: Aufgrund des Datenschutzes keine eigenständige Verwendung der Kontaktdaten.

4. Sofortiges Aussetzen des Trainings-/Spielbetriebs der betroffenen Mannschaft sowie Hinweis zur eigenverantwortlichen Gesundheitsbeobachtung. Der Zeitpunkt zur Wiederaufnahme muss mit dem örtlichen Gesundheitsamt abgestimmt werden.

5. Bei möglichen Kontakten im Rahmen von Freundschafts- und Wettbewerbsspielen: Information des Staffelleiters und Abstimmung zur Information von betroffenen gegnerischen Mannschaften.

6. Bei positivem Befund in/um der/die Mannschaft eines Gegners im Spielbetrieb sollte eine kurzfristige Information an alle im eigenen Verein betroffenen Personen erfolgen. Eine Aussetzung des Trainings-/Spielbetriebs ist in der Regel nicht notwendig, sofern sämtliche Hygienemaßnahmen außerhalb des Spielfeldes eingehalten wurden. Dennoch sollte ein Hinweis zur eigenverantwortlichen Gesundheitsbeobachtung sowie eine Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt erfolgen.

Wichtiger Hinweis für betroffene Spieler: Im Anschluss an eine überstandene Infektion sollten medizinische Untersuchungen klären, inwieweit wieder Spielfähigkeit besteht. Insbesondere Lungen- und Herz-Kreislauf-Funktion sollten überprüft werden.

  • Es gelten immer die jeweils lokal gültigen Verfügungen.
  • Benennung einer Person im Verein, die als Ansprechpartner*in für sämtliche Anliegen und Anfragen zum Hygienekonzept des Trainings- und Spielbetriebs zuständig ist.
  • Jeder Verein sollte für seine individuellen Rahmenbedingungen ein eigenes Hygienekonzept erstellen und – falls gefordert – mit den lokalen Behörden abstimmen.
  • Unterweisung aller Trainer*innen und verantwortlichen Vereins- mitarbeiter*innen in die Vorgaben und Maßnahmen zum Trainings- und Spielbetrieb.
  • Personen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, ist im Rahmen des Hausrechts der Zutritt zu verwehren bzw. sind der Sportstätte zu verweisen.
  • Vor der Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebs müssen alle teilnehmenden Personen rechtzeitig aktiv über die Hygieneregeln informiert werden. Dies gilt im Spielbetrieb für sämtliche Personen des Heim- und des Gastvereins sowie für die Schiedsrichter*innen und sonstige Funktionsträger*innen.
  • Alle weiteren Personen, die sich auf dem Sportgelände aufhalten (z. B. Zuschauer), müssen z. B. mittels Aushang des Hygienekonzepts mindestens im Eingangsbereich über die Hygieneregeln informiert werden.
  • Die Sportstätte muss – vor allem im Zugangsbereich sowie am Eingang von Vereinsheimen – ausreichend Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten bieten.

Die Sportstätte wird in drei Zonen eingeteilt:

Zone 1: Innenraum/Spielfeld

  • In Zone 1 (Spielfeld inkl. Spielfeldumrandung und ggf. Laufbahn) befinden sich nur die für den Trainings- und Spielbetrieb notwendigen Personengruppen:
    • Spieler*innen
    • Trainer*innen
    • Funktionsteams
    • Schiedsrichter*innen
    • Sanitäts- und Ordnungsdienst
    • Ansprechpartner*in für Hygienekonzept
    • Medienvertreter*innen (siehe nachfolgende Anmerkung)
  • Alle Personen in der technischen Zone halten entweder Mindestabstand oder tragen Mund-Nase-Schutz.
  • Medizinisches Personal betritt das Spielfeld zur Behandlung ausschließlich mit Mund-Nase-Schutz.
  • Falls möglich, sollte die Zone 1 an festgelegten Punkten betreten und verlassen werden.
  • Hierzu können Wegeführungsmarkierungen für den Weg vom Umkleidebereich zum Spielfeld und zurück genutzt werden.
  • Sofern Medienvertreter*innen im Zuge der Arbeitsausführung Zutritt benötigen, erfolgt dieser nur nach vorheriger Anmeldung beim Heimverein und unter Einhaltung des Mindestabstandes.

Zone 2: Umkleidebereiche

  • In Zone 2 (Umkleidebereiche) haben nur die relevanten Personengruppen Zutritt:
    • Spieler*innen
    • Trainer*innen
    • Funktionsteams
    • Schiedsrichter*innen
    • Ansprechpartner*in für Hygienekonzept
  • Die Nutzung erfolgt unter Einhaltung der Abstandsregelung oder Tragen von Mund-Nase-Schutz.
  • Nutzen verschiedene Gruppen dieselbe Räumlichkeit, muss eine ausreichende Wechselzeit eingeplant und ausreichend gelüftet werden.
  • Bei gemeinsamer Nutzung von Duschanlagen durch beide Teams, sollte dies nur zeitlich versetzt und getrennt erfolgen.
  • Die generelle Aufenthaltsdauer in den Umkleidebereichen sollte auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden.
  • Der Aufenthalt in den Ein-/Ausgangsbereichen sowie Gängen/Zuwegen ist zu vermeiden.
  • Das Betreten/Verlassen der Umkleidebereiche erfolgt unter Nutzung von Mund-Nase-Schutz.

Zone 3: Publikumsbereich

  • DieZone 3 bezeichnet sämtliche Bereiche der Sportstätte, die frei zugänglich und unter freiem Himmel (Ausnahme: Überdachungen) sind.
  • Es ist dafür Sorge zu tragen, dass alle Personen in Zone 3 die Sportstätte über einen/mehrere offizielle Eingänge betreten, sodass im Rahmen des Spielbetriebs die anwesende Gesamtpersonenanzahl stets bekannt ist. Zudem ist eine namentliche Erfassung aller Besucher*innen vorzunehmen, sofern die jeweiligen Rechtsverordnungen (Corona-Verordnungen) der Länder oder sonstige lokale Rechtsvorschriften dies vorsehen.
  • Die Prüfung der Korrektheit der Daten obliegt nicht dem Verein. Alle Kontaktdatenblätter müssen für einen Monat/vier Wochen ab Spieltag aufbewahrt und ausschließlich nach Aufforderung durch die Behörden herausgegeben werden. Anderenfalls müssen die Unterlagen nach Fristablauf restlos und sicher vernichtet werden. Zur Aufbewahrung eignet sich beispielsweise ein fester Umschlag, der mit der Spielpaarung versehen und fest verschlossen wird. Eine Rücksprache und Prüfung mit der/dem Datenschutzbeauftragten/Rechtsberatung des Vereins sowie eine Anpassung auf die regionalen Verordnungslagen ist vor der Nutzung zwingend notwendig.
  • Sofern die Sportstätte es zulässt, empfiehlt sich die Trennung von Zu- und Ausgangsbereichen.
  • Das Auf-/Anbringen von Markierungen unterstützt bei der Einhaltung des Abstandsgebots:
    • Zugangsbereich mit Ein- und Ausgangsspuren sowie Abstandsmarkierungen
    • Spuren zur Wegeführung auf der Sportanlage
    • Abstandsmarkierungen auf den Plätzen der Zuschauer*innen
    • Abstandsmarkierungen bei Gastronomiebetrieb
  • Unterstützende Schilder/Plakate helfen bei der dauerhaften Einhaltung der Hygieneregeln.
  • Sämtliche Bereiche der Sportstätte, die nicht unter die genannten Zonen fallen (z. B. Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume, Gastronomiebereiche), sind separat zu betrachten und auf Grundlage der lokal gültigen behördlichen Verordnungen zu betreiben.

Grundsätze:

  • Trainer*innen und Vereinsverantwortliche informieren die Trainingsgruppen über die Maßnahmen und Regelungen des Hygienekonzepts.
  • Den Anweisungen der Verantwortlichen zur Nutzung der Sportstätte ist Folge zu leisten.
  • Das Trainingsangebot sollte so organisiert sein, dass ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Mannschaften vermieden wird. Hierzu bieten sich Pufferzeiten für die Wechsel an.
  • Eine rechtzeitige Rückmeldung, ob man am Training teilnehmen kann, ist zu empfehlen, um eine bestmögliche Trainingsplanung zu ermöglichen.
  • Gewissenhafte Dokumentation der Beteiligung je Trainingseinheit durch die Trainer*innen.
  • Zu klären ist, ob potenziell am Training Teilnehmende einer Risikogruppe (besonders Ältere und Menschen mit Vorerkrankung) angehören. Auch für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Training von großer Bedeutung, weil eine gute Fitness vor Komplikationen der COVID-19-Erkrankung schützen kann. Umso wichtiger ist es, ganz besonders für sie das Risiko bestmöglich zu minimieren.
  • Fühlen sich Trainer*innen oder Spieler*innen aus gesundheitlichen Gründen unsicher in Bezug auf das Training oder eine spezielle Übung, sollten sie auf eine Durchführung verzichten.

In der Sportstätte:

  • Nutzung und Betreten der Sportstätte ausschließlich, wenn ein eigenes Training geplant ist.
  • Zuschauende Begleitpersonen sind unter Einhaltung des Mindestabstands in Zone 3 möglich.
  • Der Zugang zu Toiletten sowie Waschbecken mit Seife muss während des Trainingsbetriebs sichergestellt sein.

Auf dem Spielfeld:

  • Die Größe der Trainingsgruppen unterliegt den jeweils gültigen Verordnungen der Länder.

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bedingt eine Anpassung von bisher üblichen Abläufen. Zudem müssen verschiedene Hygienemaßnahmen und Regelungen eingehalten werden. Grundsätzlich ist es die Aufgabe der Vereine, für ihre lokalen Rahmenbedingungen im organisatorischen und infrastrukturellen Bereich bestmögliche Lösungen zu finden.

  • Prüfen der Notwendigkeit der Abstimmung des Hygienekonzepts mit den lokalen Behörden
  • Allgemeine Organisation von Grundlagen der Hygienemaßnahmen (Desinfektionsmittel-Spender, Seife, Einmal-Handtücher, Hinweis-Beschilderung)
  • Organisation des Ein- und Ausgangsbereichs
  • Organisation von Wegeführung und Zuschauerplatzierung anhand der gültigen maximalen Zuschaueranzahl
  • Organisation von Gastronomie (vor, während und nach Spielen)
  • Organisation von Reinigungsvorgängen
  • Organisation von Mannschaftssitzungen/Spielvorbereitung
  • Organisation von Umkleide- und Dusch-Abläufen
  • Information der Gäste-Teams über Hygienemaßnahmen und Rahmenbedingungen
  • Organisation der technischen Zone mit ausreichend Platz für alle notwendigen Personen sowie ausreichend Abstand zu Zone 3

Hundertprozentigen Schutz gibt es nirgends!

Bei der Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs ist zwar jeder Verein dafür verantwortlich, die geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen einzuhalten und den Trainings- und Spielbetrieb entsprechend der jeweils geltenden Verfügungslage zu organisieren. Das bedeutet aber noch keine generelle Haftung der Vereine und der für die Vereine handelnden Personen für eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 im Rahmen des Trainings- oder Spielbetriebs. Denn es ist klar, dass sich auch bei Einhaltung größtmöglicher Sicherheits- und Hygienestandards eine Ansteckung nicht zu 100 Prozent vermeiden lässt (weder im Training/Spiel noch bei sonstiger Teilnahme am öffentlichen Leben). Die Vereine haften insoweit nicht für das allgemeine Lebensrisiko der am Trainings- und Spielbetrieb beteiligten Personen.

Wichtig: Die vorstehenden Regelungen und Hinweise sind nach bestem Wissen erstellt. Eine Haftung bzw. Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Eine eigene Prüfung der Umsetzbarkeit vor Ort durch den Verwender ist daher unentbehrlich. Es ist insbesondere stets zu beachten, dass durch die zuständigen Behörden oder Eigentümer bzw. Betreiber der Sportstätte weitergehende oder abweichende Regelungen zum Infektionsschutz sowie Nutzungsbeschränkungen getroffen werden können. Prüfen Sie dies bitte regelmäßig. Diese sind stets vorrangig und von den Vereinen zu beachten.


Die DFB-Broschüre 'Zurück ins Spiel' geht ausführlich auf die vorstehend dargestellten Punkte ein und bietet darüber hinaus weitergehende Details. Außerdem berücksichtigt sie auch weitere Aspekte wie z. B. relevante Hinweise für Vertragsspieler*innen und bezahlte Trainer*innen. Zudem enthält sie Einschätzungen zum Infektionsrisiko im Fußball im Allgemeinen, sodass sich die Leserinnen und Leser einen umfassenden Eindruck von der Gefährdungslage und die zur Verringerung notwendigen Hygienemaßnahmen verschaffen können. Unter 'Themenverwandte Links' stellen wir die Broschüre zum Download zur Verfügung.