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Der Schiedsrichter verletzt sich – was nun?

Auch Schiedsrichter legen im Spiel weite Laufstrecken zurück. Und wie die Spieler sind auch die Schiedsrichter nicht vor Verletzungen gefeit. So geschehen am vergangenen Wochenende bei der Bundesliga-Partie von Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg. Und wie geht es dann weiter? Wir klären über die regeltechnischen Besonderheiten in einer solchen Situation auf und richten dabei einen besonderen Blick auch auf die Amateurklassen.

Seinen Arbeitstag am Sonnabend hatte sich Referee Tobias Welz aus Wiesbaden sicher anders vorgestellt: In der 28. Minute musste er im Westfalenstadion bei der Partie der Dortmunder Borussia gegen den VfL Wolfsburg das Feld räumen. Mit Wadenproblemen konnte er das Spiel nicht zu Ende bringen.

In einer solchen Situation stellt sich immer die Frage: Und jetzt? In der Bundesliga mit vier Offiziellen ist das zunächst einmal kein großes Problem. Im Falle vom Wochenende übernahm Assistent Dr. Martin Thomsen als Hauptschiedsrichter, der vierte Offizielle dessen Position an der Seitenlinie und Welz agierte als vierter Offizieller.

Doch was, wenn es keinen vierten Unparteiischen gibt und eine solche Aufgabenrotation somit ausfällt? Lutz Wagner, Schiedsrichterlehrwart des DFB, bringt Licht ins Dunkel und erklärt, was in den einzelnen Schiedsrichterkonstellationen erlaubt und was nicht regelkonform ist.

Fällt ein Schiedsrichter aus, rückt immer der ranghöchste Schiedsrichter nach. Im Spiel 'Dortmund gegen den VfL Wolfsburg war das Dr. Martin Thomsen, da dieser über eine Berechtigung für die 2. Bundesliga verfügt. Der vierte Offizielle übernahm dessen Rolle an der Linie und der verletzte Tobias Welz wiederum wurde vierter Offizieller.

Fällt der Schiedsrichter aus, übernimmt wieder der ranghöchste Assistent. Dessen Rolle kann ein neutraler Schiedsrichter mit entsprechender Lizenz übernehmen. Ist der neue Assistent jedoch in einem der beiden Vereine Mitglied (Nicht-Neutraler), müssen beide Mannschaften zustimmen. Ebenfalls zustimmen müssen beide Vereine, wenn diese Person über keine gültige Schiedsrichter-Lizenz verfügt. Der unlizenzierte Assistent darf auch nur Ausbälle anzeigen.

Wenn hier der Schiedsrichter ersetzt werden muss, gilt gleiches wie zuvor: Ein anwesender neutraler Schiedsrichter aus dem Publikum kann mit entsprechender Lizenz übernehmen. Ist der neue Schiedsrichter jedoch in einem der beiden Vereine Mitglied, müssen beide Mannschaften zustimmen. Ebenfalls zustimmen müssen beide Vereine, wenn diese Person über keine gültige Schiedsrichter-Lizenz verfügt.

Ein anwesender neutraler Schiedsrichter aus dem Publikum kann mit entsprechender Lizenz übernehmen. Ist der Schiedsrichter jedoch in einem der beiden Vereine Mitglied (Nicht-Neutraler), müssen beide Mannschaften zustimmen. Ebenfalls zustimmen müssen beide Vereine, wenn diese Person über keine gültige Schiedsrichter-Lizenz verfügt.

Grundsätzlich obliegt jede Schiedsrichteransetzung immer dem Schiedsrichterbereich mit seinen Schiedsrichteransetzern. Der jeweilige Schiedsrichter-Ansetzer teilt die für die jeweilige Spielklasse qualifizierten Schiedsrichter den Spielansetzungen zu.