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Amateurstatistiken

Passen wie Toni Kroos

Toni Kroos könnte in den Lehrbüchern für den Satz stehen, dass nichts so schnell ist wie der Ball. Der 24-Jährige Star von Real Madrid war der stille Taktgeber bei der WM und steht wie kaum ein anderer für großes Geschick im Passspiel und beim Erkennen von freien Räumen und Mitspielern.

Der Denker und Lenker im Mittelfeld

Toni Kroos führte bei der WM gleich zwei Statistiken an. Er war der Spieler mit den meisten Ballkontakten (701) und den meisten Pässen (510) im gesamten Turnier. Mit seiner enormen Ballsicherheit und Präsenz im Mittelfeld galt er als ‘Strippenzieher’ der DFB-Elf. Dass darüber hinaus mehr als 91 Prozent seiner Abspiele beim Mitspieler ankamen, spricht für die außergewöhnliche Qualität seines Passspiels.

Passformen oft mit Wettbewerben koppeln

Für den Übertrag in den Kinderfußball muss zunächst einmal grundsätzlich gesagt werden, dass die Basistechniken Dribbeln und Schießen in der Ausbildung der kleinsten Fußballer einen höheren Stellenwert einnehmen. Schließlich wollen wir keine Passmaschinen ‘heranzüchten’, sondern kreative Spieler ausbilden, die in Straßenfußballermanier zahlreiche überraschende Lösungen parat haben und schlicht und einfach den Ball beherrschen können.Zudem müssen wir Kinder zum Dribbeln und Schießen nie motivieren. Sie machen es schon gerne aus eigenem Antrieb. Denn wer spielt nicht gerne einen Gegenspieler aus oder schießt auf das Tor? Beim Trainieren des Passens müssen die Kinder also vor allem Spaß bei den Übungen und Spielen haben. Viele Trainingsformen lassen sich an Wettbewerbe koppeln, die die Aufmerksamkeit und Freude erhöhen.

Organisation

  • Zwei 15 x 15 Meter große Felder (nur ein Feld in der Abbildung) aufbauen.
  • Jedem Feld 8 Spieler zuweisen und gemäß Abbildung auf die Positionen verteilen.

Ablauf

  • A passt zu dem entgegenkommenden B.
  • B lässt auf A klatschen und umläuft in offener Stellung das Hütchen.
  • A spielt in den Lauf von B, der auf den sich anbietenden C spielt usw.
  • Nach jedem Pass rücken die Spieler eine Position weiter.

Variationen

  • Der jeweils ‘freie’ Spieler am Hütchen agiert als passiver Gegner.
  • Wettbewerb gegen das andere Feld: Welches Team steht als erstes wieder in der Startformation?

Organisation

  • Aufbau und Zuweisung der Spieler aus Trainingsform 1 übernehmen.

Ablauf

  • A passt zu B, der klatschen lässt und in offener Stellung das Hütchen umläuft.
  • A kommt dem Pass entgegen und spielt jetzt diagonal zu C, der wieder auf B klatschen lässt. B passt diagonal zu D usw.
  • Der Ball wird also immer gegen den Uhrzeigersinn prallen gelassen und im Uhrzeigersinn diagonal mit Druck gespielt.

Variation

  • Mit 2 Bällen spielen. Wo sich die Bälle treffen = 5 Liegestütze.

Organisation

  • Zwei 20 x 12 Meter große Felder (nur ein Feld in der Abbildung) aufbauen.
  • 2 Hütchen gemäß Abbildung im Feld aufstellen und die Spieler auf die Positionen verteilen.

Ablauf

  • A passt auf den sich lösenden B, der in offener Spielstellung auf C ablegt.
  • C spielt tief auf den sich lösenden D, der in den Lauf von A prallen lässt.
  • A passt tief auf E oder F.
  • Anschließend wechselt die Spielrichtung.
  • A und C laufen zur anderen Seite.
  • B und D drehen sich und spielen in gleicher Weise wieder mit E und F usw.

Hinweis

  • Alle Spieler auch mal in der Mitte agieren lassen.

Organisation

  • Die Felder aus Trainingsform 3 übernehmen.
  • Auf den langen Seiten mit Stangen je 3 kleine Passtore errichten.
  • 2 Teams à 4 Spieler einteilen.

Ablauf

  • Beide Teams postieren ihren vierten Spieler hinter den Toren, der sich dort frei bewegen darf.
  • Freies Spiel im 3 gegen 3: Tore werden erzielt, indem ein tiefer Pass auf den Zielspieler gespielt wird, dieser den Ball ins Feld zurückspielt und ein Mitspieler anschließend eines der Stangentore durchpasst.

Hinweis

  • Der freie Spieler darf nicht angegriffen werden.
  • Die Torgrößen dem Leistungsstand der Spieler anpassen.

Organisation

  • Ein Übungsfeld mit 2 Stationen gemäß Abbildung aufbauen.
  • Die Spieler in 2 Gruppen aufteilen.

Ablauf

  • Team Blau muss seinen Ball im Rundlauf 15-mal durch das ‘Zähltor’ bringen und dann laut „Stopp!“ rufen.
  • Team Rot versucht in dieser Zeit, so viele Tore wie möglich zu erzielen.

Station 1

  • A passt durch das ‘Zähltor’ zu B.
  • B nimmt an und mit und spielt zu C, der sich aufdreht und zu D weiterleitet.
  • D lässt auf C prallen, der tief auf E passt.
  • E spielt auf den einlaufenden D, der tief auf F passt. F passt auf G usw.
  • Alle Kinder rücken eine Station vor.

Station 2

  • Torwart von Team Blau im Tor postieren.
  • A dribbelt an und passt auf B, der sich aus dem Deckungsschatten des Hütchentores löst. Dies muss vor der Markierungslinie geschehen.
  • B lässt prallen und fordert das Anspiel in die Tiefe.
  • A passt so in den Korridor, dass B mit einem, maximal zwei Kontakten zum Abschluss kommen kann.
  • Nach einem Durchgang wechseln die Mannschaften die Aufgaben.
  • Welches Team erzielt in der Endabrechnung die meisten Treffer?

Hinweise

  • Zunächst die Gruppen kurze Zeit üben lassen.
  • Auf die richtige Ausführung der Technik achten.
  • Gleichstarke Gruppen einteilen.
  • Das Ergebnis mit ins Abschlussspiel nehmen.