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Unser Endspielgegner in der WM-Vorrunde: Südkorea

Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Vorrundenspielen belegt das Team aus Südkorea den letzten Tabellenplatz in der WM-Gruppe F. Im dritten Spiel trifft das Team von Trainer Tae-Yong Shin nun auf die deutsche Auswahl. 'Die Mannschaft' steht nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko und dem Sieg gegen Schweden unter Zugzwang und muss zwingend gegen die 'Tigers of Asia' punkten – kein Selbstläufer gegen die lauffreudigen Asiaten.


Südkorea - der Faktencheck

  • Einwohner: 51 Millionen
  • Gründung des Fußballverbandes: 1933
  • FIFA Weltrangliste: 58. Platz
  • WM-Teilnahmen: 14
  • Größter Erfolg: 4. Platz 2002
  • Rekordspieler: Myung-Bo Hong (136)
  • Rekordtorschütze: Bum-Kun Cha (55)
  • Nationaltrainer: Tae-Yong Shin


Südkoreas Weg nach Russland

Vier Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen reichten Südkorea für Platz 2 in der Gruppe A in Asien und die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde. Vor den Teams aus Katar, China, Usbekistan und Syrien und hinter Gruppensieger Iran ist die Ausbeute mit 15 Punkte und einem Torverhältnis von plus 1 etwas dürftig ausgefallen. Im Laufe der Gruppenphase musste deshalb der deutsche Trainer Uli Stielike seinen Hut nehmen und zwei Spieltage vor Schluss Platz für Tae-Yong Shin machen. Der schaffte mit zwei torlosen Unentschieden gegen den Iran und Usbekistan schlussendlich etwas glücklich die Qualifikation und coacht das Team nun in der WM-Gruppe F gegen die Mannschaften aus Deutschland, Mexiko und Schweden. Das Torverhältnis von 11:10 aus zehn Gruppenspielen zeigt, dass die Mannschaft vor allem Wert auf defensive Sicherheit legt und vorne etwas die Durchschlagskraft fehlt. Kein Spiel konnte mit mehr als einem Tor Unterschied gewonnen werden. Andererseits verloren die Südkoreaner allerdings auch kein Spiel mit mehr als einem Tor Unterschied.

Knappe Ergebnisse und enge Spiele waren demnach auch in Russland zu erwarten: Die Mannschaft verlor ihr erstes Gruppenspiel mit 1:0 gegen Schweden und das zweite ebenfalls mit einem Tor Unterschied 2:1 gegen Mexiko.

"Südkorea läuft einfach viel. Die Spieler sind diszipliniert und laufen, wenn es sein muss, so viel in einem Spiel wie normalerweise in zwei Spielen gelaufen wird."

"Der größte Feind ist, wenn man glaubt, gegen Mannschaften wie Südkorea nur 80 oder 90 Prozent abrufen zu müssen."

"Man darf Korea nicht unterschätzen. Wir wissen, dass es schwer wird."


Stolz und Kampfgeist

Das Spiel der Südkoreaner ist auf Tugenden ausgelegt, die die im Vergleich zu anderen Nationen nicht so stark ausgeprägte spielerische Qualität wettmachen sollen: Jeder Einzelne kämpft in jedem Zweikampf um den Ball und ackert auf dem Platz für das Kollektiv. So steht der Tiger im Wappen für Stolz. Denn für die Akteure ist es eine große Ehre, Teil der Nationalmannschaft zu sein. Die wenigen Gegentore, die sich das Team im Laufe der WM-Qualifikation gefangen hat, zeugen von Aufopferung und einem großem Willen, auch Defensivaufgaben zu übernehmen. Auf dem Rücken des Trikots ist der Spruch »Tu-Hon« aufgedruckt: Übersetzt bedeutet er ‘Kampfgeist’ und zeigt ebenfalls auf, unter welchem Motto das Spiel der Südkoreaner stehen soll.

Das Gesicht der Mannschaft

Dass wie bei so vielen Nationen ein Spieler aus der Mannschaft heraussticht, zeigt auch das fußballerische Potenzial dieses Landes. Heung-Min Son, der derzeit in der englischen Premier League für die Tottenham Hotspurs aufläuft und in Deutschland von seinen Stationen beim HSV und Bayer Leverkusen bekannt ist, ist aktuell das Gesicht der Südkoreaner. Doch während des Spielgeschehens ordnet auch er sich stets unter, versucht, seine Qualitäten im Offensivspiel einzubringen, und arbeitet auch in der Defensive für den mannschaftlichen Erfolg. Überzeugen konnte das Team während der Qualifikation nur selten. Die erfolgreichen Zeiten rund um die WM 2002 im eigenen Land sind vorbei, technisch versierte, kreative Spieler im aktuellen Kader Mangelware. Doch aus der Not kann auch eine Tugend werden: Je länger die Spiele in Russland 0:0 stehen, desto größer wird das Selbstvertrauen der Südkoreaner und desto hungriger werden sie auf Erfolg.

In der WM-Reihe der DFB-Trainerzeitschriften Fußballtraining und Fußballtraining Junior werden weitere Teilnehmer des Turniers in Russland vorgestellt. Verschiedene Interviews und vorgestellte Trainingsformen geben einen Einblick in den Fußball des jeweiligen Landes. Weitere Informationen zu Fußballtraining und Fußballtraining Junior sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.