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Vereinswechsel im Nachwuchsbereich

Spieler der eigenen Mannschaft wollen wechseln, Trainer gegebenenfalls Spieler anderer Teams abwerben! An diesem alljährlichen Prozedere entzünden sich regelmäßig ernste Konflikte.

Gingen jedoch alle Beteiligten mit dieser Problematik vernünftig um, dann wäre ein gemeinsames Miteinander sehr einfach! Hier gilt es, zunächst einmal jegliche Form der Ergebnis- und Erfolgsorientierung im Nachwuchsfußball außen vor zu lassen!

Ein respektvoller Umgang hat zudem immer allerhöchste Priorität. Dafür gelten für alle Beteiligte klare Regeln:

  • Erster Ansprechpartner hierfür ist der Trainer: Der Spieler muss Sie zunächst um ein Gespräch unter vier Augen bitten und seinen Wunsch erläutern!
  • Fragen Sie nach seinen Gründen! Ein Wechselwunsch kann sowohl aus sozialen (Zusammenspielen mit Freunden, weniger Aufwand usw.) als auch aus Leistungsgründen (persönliche Weiterentwicklung) erfolgen.
  • Argumentieren Sie mit dem Spieler auf Augenhöhe, und stellen Sie gegebenenfalls noch einmal Ihre Argumente zum Verbleib in der Mannschaft vor.
  • Sagen Sie dem Spieler, dass er mögliche Probetrainingstermine mit Ihnen absprechen muss! In diesem Falle erhält er die erforderliche schriftliche Genehmigung hierfür!
  • Steht der Wunsch des Spielers fest, akzeptieren Sie diesen ohne Groll und helfen Sie ihm bei der Erledigung der Formalitäten!
  • Suchen Sie das Gespräch mit dem betreffenden Spieler und bereiten Sie ihn auf die bevorstehende Kontaktaufnahme vor.
  • Fragen Sie nach, ob er an einem Wechsel überhaupt Interesse hat.
  • Legen Sie im Gespräch gegebenenfalls auch nochmal alle Vorteile für den Spieler in Ihrem Verein dar.
  • Beobachten Sie, ob der anfragende Verein ein klares 'Nein' Ihres Spielers akzeptiert!
  • Ist Ihr Spieler besonders talentiert, und der Wechsel würde ihn weiterbringen, unterstützen Sie den Spieler hierbei!
  • Erteilen Sie gegebenenfalls schriftlich die Zustimmung zu einem Probetraining (bzw. lassen Sie den Jugendleiter dies erledigen)! Besprechen Sie die Termine mit dem Spieler. Zwei feste Probetrainingstermine reichen aus!
  • Ein besonders talentierter Spieler ist in Ihrem Team unterfordert und benötigt den nächsten Schritt!
  • Überlegen Sie, wie Sie ihn vereinsintern weiter fördern können bzw. treten Sie mit den DFB-Stützpunkten in Kontakt.
  • Reicht dies immer noch nicht aus, unterstützen Sie auf Wunsch auch ein Probetraining bzw. einen Vereinswechsel bei einem größeren Verein!
  • Fahren Sie gegebenenfalls als Begleiter und Ansprechpartner persönlich mit!
  • Binden Sie Ihren Verein ein und besorgen Sie gegebenenfalls beim Jugendleiter die erforderliche schriftliche Einverständniserklärung zum Probetraining!
  • Denken Sie immer daran: Es ist Ihr Verdienst, dass es Ihr Spieler so weit geschafft hat! Darauf können Sie stolz sein! Schließlich steht die Ausbildung im Nachswuchsbereich im Mittelpunkt!
  • Reflektieren Sie, ob ein Wechsel in Ihr Team für den Spieler wirklich ein sinnvoller Schritt ist!
  • Informieren Sie den Jugendleiter des betreffenden Vereins vorab davon, dass Sie mit dem Spieler gerne in Verbindung treten möchten.
  • Geben Sie dem Verein die Gelegenheit, den Spieler hiervon zuerst zu informieren!
  • Kontaktieren Sie die Eltern des Spielers und teilen Sie ihnen Ihr Interesse mit! Akzeptieren Sie ein klares 'Nein'! Bei Interesse der Eltern, laden Sie den Spieler gegebenenfalls zu einem Probetraining ein! Vergessen Sie hierbei aber niemals, den Eltern mitzuteilen, dass sie hierfür eine unterschriebene schriftliche Genehmigung des abgebenden Vereins benötigen! Lassen Sie den Spieler ohne eine solche Genehmigung auf keinen Fall mittrainieren!
  • Erzielen Sie Einigkeit über einen Vereinswechsel, so besprechen Sie mit den Eltern die weiteren Schritte! Unterstützen Sie unbedingt, dass der Spieler die Saison in seinem bisherigen Verein sauber zu Ende spielt!
  • Unterstützen Sie die Familie bei den Wechselformalitäten!

Der Spieler steht im Mittelpunkt!

Im Mittelpunkt steht die Ausbildung und die individuelle Weiterentwicklung jedes einzelnen Spielers. Diese gilt es, möglichst objektiv zu bewerten!