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Amateurstatistiken

Beine und Kopf arbeiten zusammen!

Koordination ist weit mehr als nur Laufkoordination. Schließlich müssen nicht nur die Bewegungen koordiniert werden. Am Anfang jeder gelungenen Aktion steht die Wahrnehmung der Spielsituation. Sie muss analysiert und schnell in zu einer Lösungshandlung führen. Der Spieler kann nur dann zügig und angemessen handeln, wenn er die Situation ein­schließlich aller beteiligten Mit- und Gegenspieler schnell und vollständig wahrnimmt und analysiert – er muss sie aber auch in das Geschehen außerhalb seines engeren Blickfeldes einordnen können.

Entsprechend muss auch das Training der Koordination die Komponente der Wahrnehmung stets berücksichtigen. Denn wer einen vorgegebenen Bewegungsablauf im Training perfekt beherrscht, kann diesen noch lange nicht auch im Spiel abrufen.

Vielfalt in Bewegung und Wahrnehmung

Um verschiedene Bewegungsabläufe bestmöglich einzustudieren, bleiben natürlich auch die traditionellen Laufaufgaben (z. B. Vorwärts-, Seitwärts-, Rückwärtslauf, Sprünge usw.) sehr gut geeignet. Darüber hinaus ermöglichen schon kleine Veränderungen der Startsignale eine gänzlich unterschiedliche Wahrnehmung.

So bieten sich dem Trainer zahlreiche Variationsmöglichkeiten:

  • Akustisches Signal: Die Spieler starten auf einen Zuruf.
  • Optisches Signal: Start auf ein Zeichen
  • Taktiles Signal: Start auf eine Berührung
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Organisation

  • 2 Starthütchen in einem Abstand von 10 Metern nebeneinander aufstellen.
  • 5 Meter vor jedem Starthütchen je ein 2 Meter breites Stangentor markieren.
  • Die Stangen jedes Tores mit 1 und 2 bezeichnen.
  • Weitere 5 Meter hinter den Stangentoren je 1 Zielhütchen aufstellen.
  • Die Spieler gleichmäßig an den Starthütchen verteilen.
  • Die ersten Spieler jeder Gruppe mittig im Stangentor postieren.

Ablauf

  • Übung 1: Der Trainer gibt ein Startsignal, indem er Stange 1 oder 2 aufruft. Die Spieler im Stangentor umlaufen die aufgerufene Stange von hinten und sprinten zum Zielhütchen.
  • Übung 2: Wie Übung 1, doch nun umlaufen sie zuerst die aufge­rufene und dann die andere Stange von hinten (ähnlich einer ‘8’).

Hinweise

  • Die Stangen immer von hinten umlaufen.
  • Variation 1: Der Trainer zeigt die Stangen per Handzeichen an.
  • Variation 2: Die Stangen farbig markieren und Farben aufrufen.
  • Variation 3: Ruft der Trainer die Nummer 1 auf, muss die Stange 2 umlaufen werden.
  • Variation 4: Der Trainer berührt die Spieler und gibt ihnen somit das Startsignal. Erst dann ruft der die Zahl.
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Organisation

  • 4 Starthütchen in Form einer Raute und einem Abstand von 15 Metern zueinander aufstellen.
  • 5 Meter vor jedem Hütchen eine Stange quer auf Hütchen legen.
  • Die Spieler gleichmäßig an den Starthütchen verteilen.

Ablauf

  • Übung 1: Die ersten Spieler an den Starthütchen sprinten zu ihrer Stange, umlaufen diese und danach zurück zum Ausgangspunkt.
  • Übung 2: Wie Übung 1, doch diesmal mit stets nach vorne gerichtetem Blick (vorwärts, seitwärts, rückwärts).
  • Übung 3: Wie Übung 1, doch nun die Stange überlaufen.
  • Übung 4: Wie Übung 3, doch jetzt dreimal (vorwärts-rückwärts-vorwärts) überlaufen.
  • Übung 5: Wie Übung 3, doch nun überlaufen sie zunächst die Stange vor dem ­eigenen Starthütchen, dann rechts/links von ­ihnen und anschließend zu dem rechten/linken Starthütchen.

Hinweise

  • Die Stangen möglichst flach überlaufen und sofort wieder Bodenkontakt suchen.
  • Bei sich kreuzenden Laufwegen die Spielumgebung beobachten und Zusammenstöße vermeiden.
  • Die Übungen können auch als Staffelwettkämpfe durchgeführt werden.
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Organisation

  • 2 Starthütchen nebeneinander aufstellen (Abstand: 10 Meter).
  • 5 Meter vor jedem Starthütchen mit 4 verschiedenfarbigen Hütchen ein 3 x 3 Meter großes Feld markieren.
  • Weitere 5 Meter davor ein Zielhütchen aufstellen.
  • Die Spieler gleichmäßig an den Starthütchen verteilen.
  • Die ersten Spieler jeder Gruppe mittig im Hütchenfeld postieren.

Ablauf

  • Übung 1: Der Trainer gibt ein Startsignal, indem er eine Farbe aufruft. Die Spieler im Feld umlaufen das aufgerufene Hütchen und sprinten zum Zielhütchen.
  • Übung 2: Wie Übung 1, doch nun ruft der Trainer 2 bis 3 Farben auf. Die Spieler umlaufen die jeweiligen Hütchen nacheinander in der Reihenfolge.
  • Übung 3: Der Trainer hält vier farbige Hütchen in seinen Händen hinter dem Rücken. Die Farbe, die er vorzeigt, muss umlaufen werden.
  • Übung 4: Wieder hält der Trainer die farbigen Hütchen hinter dem Rücken. Nun holt er eine Farbe hervor und ruft eine zweite. Beide Farben müssen hintereinander umlaufen werden.

Hinweis

  • Stehen keine vier verschiedenfarbigen Hütchen zur Verfügung, die Hütchen von 1 bis 4 durchnummerieren und Zahlen aufrufen.

Mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten Entscheidungen fördern

Auch die Anzahl der Lösungsmöglichkeiten schafft Abwechslung. Während ein Spieler zum Beispiel auf "Los!" nur geradeaus laufen muss, erfordert das Kommando "Gelb!" bei einem gelben bzw. roten Zielhütchen nicht nur eine Startreaktion, sondern auch eine ­bestimmte Laufrichtung. Je mehr Möglichkeiten gegeben sind, ­desto komplexer und schwieriger sind Wahrnehmung und Umsetzung für den Spieler. Auch das Gegenteil eignet sich hervorragend zur Variation von ­Bewegungsaufgaben: Bedeutet "rechts!", dass der Spieler nach links laufen muss und umgekehrt, müssen sich die Spieler erneut umorientieren. Solche Anforderungen kommen denen im Spiel sehr nah!