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Besonderheiten beim Training in integrativen Spielformen

Im Rahmen von integrativen Spielformen spielen Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap gemeinsam Fußball. Das Training in solchen Inklusionsmannschaften beruht häufig auf bestimmten Prinzipien, die der Trainer beachten sollte.

Spieler mit und ohne Behinderung sind gleichwertige Teammitglieder

Die Gleichstellung der Fußballerinnen und Fußballer mit und ohne Handicap ist ein wichtiger Aspekt. Alle Spieler müssen sich an die gleichen Regeln halten. Die Spieler ohne Behinderung sollten nicht als Co-Trainer fungieren,  können dem Trainer aber eine zusätzliche Unterstützung sein, indem sie beispielsweise Übungen vormachen oder Werte vorleben. Dadurch entwickeln die Spielerinnen und Spieler ohne Handicap neben den fußballerischen Fähigkeiten auch Soft Skills wie Verantwortungsbewusstsein, Verständnis oder Hilfsbereitschaft. Auch die Spieler mit Handicap sind selbstverständlich gleichwertige Mannschaftsmitglieder, die hinsichtlich  Motivation und Freude am Fußball den Kindern ohne Handicap häufig ein Vorbild sind. Daneben erfahren die Fußballerinnen und Fußballer mit Handicap neben der fußballerischen Entwicklung auch Werte wie Akzeptanz, Toleranz und eine Steigerung des Selbstwertgefühls.

Beachtung der Unterschiede körperlicher und kognitiver Art

Im Rahmen von integrativen Spielformen besitzen die Spielerinnen und Spieler zumeist unterschiedliche körperliche und kognitive Voraussetzungen. Daher ist es sehr wichtig, dass die Mitspieler ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen akzeptieren. Innerhalb der Trainingsgestaltung ist zu beachten, dass die stärkeren Fußballerinnen und Fußballer nicht unterfordert sowie die schwächeren nicht überfordert werden. Jeder Spieler sollte auf seinem individuellen Leistungsniveau angesprochen werden.

Gemeinsames Erleben der Freude am Fußballspiel im Vordergrund

Auch in integrativen Spielformen will jeder das Spiel gewinnen. Entscheidend im Sinne der Inklusion ist es jedoch, wie dies erfolgt. Im Vordergrund soll nicht ein übermotivierter Leistungswille stehen, sondern das gemeinsame Erleben der Freude am Fußballspiel. Der Trainer kann die Spielformen so steuern, dass ein gewisses Gleichgewicht der Spielstärke vorherrscht. Zusätzlich sollten nicht-beeinträchtigte Spielerinnen und Spieler Führungsrollen auf dem Platz übernehmen, indem sie die beeinträchtigten Akteure einsetzen und keine spielerischen Alleingänge unternehmen.