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Zimmermann: "Vereinsdialog faszinierend und spannend"

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann gilt als geistiger Vater des Vereinsdialogs. Das Konzept dazu wurde im Nachgang des 2. Amateurfußball-Kongresses 2012 erarbeitet und 2013 in einem Pilotprojekt erstmals umgesetzt. Seit 2014 bieten alle Landesverbände den Vereinsdialog im Rahmen des Masterplans an. Mittlerweile wurden bundesweit rund 1300 Vereinsdialoge geführt. Als Präsident des Badischen FV war Ronny Zimmermann bei zahlreichen Vereinsdialogen dabei . Die Auswertung der Vereinsdialoge 2018 der Hochschule Koblenz wird den Teilnehmern des 3. Amateurfußball-Kongress, der vom 22. bis 24. Februar in Kassel stattfindet, vorab zur Verfügung gestellt.

DFB.de: Herr Zimmermann, wie viele Vereinsdialoge haben Sie persönlich schon begleitet?

Ronny Zimmermann: Bis dato 62, ich war bei allen Vereinsdialogen in meinem Landesverband dabei.

DFB.de: Wie lautet die Haupterkenntnis, die Sie nach all den Besuchen sammeln konnten?

Zimmermann: Dass es immer wieder die Menschen und deren Einsatz sind, die verantwortlich dafür sind, ob es in einem Verein voran geht oder nicht. Und dass es einfach wunderbar ist, einen größeren Teil dieser vielen Menschen, die sich rund um den Fußball im Verein einsetzen, persönlich kennen zu lernen. Oft lernt man ja "nur" die Führungspersonen der Vereine kennen. Beim Vereinsdialog hingegen sind es sehr viele und so unterschiedliche Typen, das finde ich absolut faszinierend und spannend.

DFB.de: Stehen alle Vereine vor den gleichen Herausforderungen?

Zimmermann: Nein, das ist definitiv nicht so. Die Unterschiede könnten gar größer überhaupt nicht sein. Das beginnt häufig schon bei der konkreten örtlichen Lage des Klubs oder der Anbindung innerhalb der Kommune. Ist diese dem Sport wohl gesonnen oder nicht?

DFB.de: Welche Probleme werden am häufigsten genannt?

Zimmermann: Während in den vergangenen Jahren häufig Spielbetriebsthemen im Vordergrund standen, vermehren sich in letzter Zeit Probleme mit den Kommunen, gerade wenn die Sport- und Vereinsanlagen in deren Eigentum stehen.

DFB.de: Was passiert mit den Informationen, die Sie bei den Vereinsdialogen erhalten?

Zimmermann: Sind das Fragestellungen, die ausschließlich unseren Verband betreffen, so werden diese im Nachgang zum Vereinsdialog mit den zuständigen Mitarbeitern besprochen und dem Verein eine entsprechende Rückmeldung gegeben. Gegebenenfalls werden die betreffenden Abläufe im Badischen FV geprüft und angepasst. Darüber hinaus werden alle relevanten Informationen über das zur Verfügung stehende Online-Tool erfasst, so dass diese in den bundesweiten Masterplan insgesamt einzahlen.

DFB.de: Hat der DFB bereits Maßnahmen eingeleitet, die unmittelbar aus den Erkenntnissen der Vereinsdialoge abgeleitet wurden?

Zimmermann: Auf der DFB-Ebene werden die über das Online-Tool erfassten Informationen regelmäßig ausgewertet. Es zeigt sich dabei, dass die wesentlichen überregionalen Themen bereits im Rahmen des Amateurfußball-Kongress 2012 in Kassel beraten und seitdem die dort angesprochenen und mit den Teilnehmern vereinbarten Handlungsempfehlungen umgesetzt werden. Das waren beispielsweise die Fragen des Zweitspielrechts für Pendler oder Kinder alleinerziehender Eltern und vieles mehr. Diese Themen sind allesamt in den bundesweiten Masterplan eingeflossen. Beim anstehenden Amateurfußball-Kongress 2019 werden wir gemeinsam diskutieren, zu welchen Themen gegebenenfalls neue Impulse gesetzt werden sollen. Dabei werden die aktuellen Empfehlungen aus der Auswertung der Vereinsdialoge 2018 einfließen.

DFB.de: Können Sie den Vereinen zuweilen auch direkt bei Ihren Besuchen helfen?

Zimmermann: Natürlich. Sehr häufig können wir auf von uns bereits bereitgestellte Lösungsmöglichkeiten verweisen, die den Vereinsmitarbeitern schlichtweg nicht bekannt waren.

DFB.de: Wie kommen die Vereinsdialoge bei den Vereinen an?

Zimmermann: Das müssten Sie ja offen gestanden die Vereinsmitarbeiter selbst fragen. Mein Eindruck ist zumindest positiv, sehr positiv. Dies wird auch durch die Bewertungen im Online-Tool bestätigt.

DFB.de: Wie viele Vereinsdialoge werden Sie noch führen?

Zimmermann: Die vorgegebenen zwölf pro Jahr auf jeden Fall und dann – je nachdem wie die Zeit reicht – den ein oder anderen darüber hinaus.

[dfb]

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann gilt als geistiger Vater des Vereinsdialogs. Das Konzept dazu wurde im Nachgang des 2. Amateurfußball-Kongresses 2012 erarbeitet und 2013 in einem Pilotprojekt erstmals umgesetzt. Seit 2014 bieten alle Landesverbände den Vereinsdialog im Rahmen des Masterplans an. Mittlerweile wurden bundesweit rund 1300 Vereinsdialoge geführt. Als Präsident des Badischen FV war Ronny Zimmermann bei zahlreichen Vereinsdialogen dabei . Die Auswertung der Vereinsdialoge 2018 der Hochschule Koblenz wird den Teilnehmern des 3. Amateurfußball-Kongress, der vom 22. bis 24. Februar in Kassel stattfindet, vorab zur Verfügung gestellt.

DFB.de: Herr Zimmermann, wie viele Vereinsdialoge haben Sie persönlich schon begleitet?

Ronny Zimmermann: Bis dato 62, ich war bei allen Vereinsdialogen in meinem Landesverband dabei.

DFB.de: Wie lautet die Haupterkenntnis, die Sie nach all den Besuchen sammeln konnten?

Zimmermann: Dass es immer wieder die Menschen und deren Einsatz sind, die verantwortlich dafür sind, ob es in einem Verein voran geht oder nicht. Und dass es einfach wunderbar ist, einen größeren Teil dieser vielen Menschen, die sich rund um den Fußball im Verein einsetzen, persönlich kennen zu lernen. Oft lernt man ja "nur" die Führungspersonen der Vereine kennen. Beim Vereinsdialog hingegen sind es sehr viele und so unterschiedliche Typen, das finde ich absolut faszinierend und spannend.

DFB.de: Stehen alle Vereine vor den gleichen Herausforderungen?

Zimmermann: Nein, das ist definitiv nicht so. Die Unterschiede könnten gar größer überhaupt nicht sein. Das beginnt häufig schon bei der konkreten örtlichen Lage des Klubs oder der Anbindung innerhalb der Kommune. Ist diese dem Sport wohl gesonnen oder nicht?

DFB.de: Welche Probleme werden am häufigsten genannt?

Zimmermann: Während in den vergangenen Jahren häufig Spielbetriebsthemen im Vordergrund standen, vermehren sich in letzter Zeit Probleme mit den Kommunen, gerade wenn die Sport- und Vereinsanlagen in deren Eigentum stehen.

DFB.de: Was passiert mit den Informationen, die Sie bei den Vereinsdialogen erhalten?

Zimmermann: Sind das Fragestellungen, die ausschließlich unseren Verband betreffen, so werden diese im Nachgang zum Vereinsdialog mit den zuständigen Mitarbeitern besprochen und dem Verein eine entsprechende Rückmeldung gegeben. Gegebenenfalls werden die betreffenden Abläufe im Badischen FV geprüft und angepasst. Darüber hinaus werden alle relevanten Informationen über das zur Verfügung stehende Online-Tool erfasst, so dass diese in den bundesweiten Masterplan insgesamt einzahlen.

DFB.de: Hat der DFB bereits Maßnahmen eingeleitet, die unmittelbar aus den Erkenntnissen der Vereinsdialoge abgeleitet wurden?

Zimmermann: Auf der DFB-Ebene werden die über das Online-Tool erfassten Informationen regelmäßig ausgewertet. Es zeigt sich dabei, dass die wesentlichen überregionalen Themen bereits im Rahmen des Amateurfußball-Kongress 2012 in Kassel beraten und seitdem die dort angesprochenen und mit den Teilnehmern vereinbarten Handlungsempfehlungen umgesetzt werden. Das waren beispielsweise die Fragen des Zweitspielrechts für Pendler oder Kinder alleinerziehender Eltern und vieles mehr. Diese Themen sind allesamt in den bundesweiten Masterplan eingeflossen. Beim anstehenden Amateurfußball-Kongress 2019 werden wir gemeinsam diskutieren, zu welchen Themen gegebenenfalls neue Impulse gesetzt werden sollen. Dabei werden die aktuellen Empfehlungen aus der Auswertung der Vereinsdialoge 2018 einfließen.

DFB.de: Können Sie den Vereinen zuweilen auch direkt bei Ihren Besuchen helfen?

Zimmermann: Natürlich. Sehr häufig können wir auf von uns bereits bereitgestellte Lösungsmöglichkeiten verweisen, die den Vereinsmitarbeitern schlichtweg nicht bekannt waren.

DFB.de: Wie kommen die Vereinsdialoge bei den Vereinen an?

Zimmermann: Das müssten Sie ja offen gestanden die Vereinsmitarbeiter selbst fragen. Mein Eindruck ist zumindest positiv, sehr positiv. Dies wird auch durch die Bewertungen im Online-Tool bestätigt.

DFB.de: Wie viele Vereinsdialoge werden Sie noch führen?

Zimmermann: Die vorgegebenen zwölf pro Jahr auf jeden Fall und dann – je nachdem wie die Zeit reicht – den ein oder anderen darüber hinaus.

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