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Vereinsentwicklung: Über direkten Kontakt

Die Entwicklung eines vereinseigenen strategischen Konzepts. Die Entwicklung eines vereinseigenen Konzepts zur Mitarbeiterstruktur. So lauten zwei der Handlungsempfehlungen, die auf dem 3. Amateurfußball-Kongress im vergangenen Jahr in Kassel erarbeitet wurde. Den Auftrag, dazu Maßnahmen zu entwickeln, die im Masterplan 2024 umgesetzt werden, haben der DFB und seine 21 Landesverbände angenommen. Deswegen trafen sich jetzt rund 45 Experten des DFB und seiner 21 Landesverbände zur 6. Jahrestagung "Vereins-/Verbandsberatung" in Frankfurt am Main.

Viel wird in diesem Bereich schon umgesetzt. Wichtig ist bei den Maßnahmen die Einbeziehung der Basis, der direkte Kontakt, die Begegnung mit Vereinsvertretern face-to-face. Das passiert beispielsweise bei den Vorstandstreffs. Mittlerweile wurden rund 700 durchgeführt, damit konnten etwa 6.500 Vereine und 19.500 ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter erreicht werden.

Zudem wird mit Ehrungsveranstaltungen (z.B. "Danke ans Ehrenamt", "Danke Schiri", "Club 100", "Fußballhelden") die Wertschätzung gegenüber den zahlreichen Mitarbeiter*innen und Helfer*innen in den Vereinen ausgedrückt. Und nicht zuletzt sind die DFB-Mobile bundesweit dauerhaft unterwegs, besuchen täglich viele Vereine. So entstehen nicht nur zahlreiche Kontakte, so wird der Austausch gepflegt, es können Probleme mittelbar gelöst werden und die Verbände erhalten einen umfassenden Einblick in die Vereinswelt.

"Wir wollen eine ganzheitliche Vereinsentwicklung aufbauen"

Dennoch haben die Experten Optimierungsmöglichkeiten ausgemacht. Durchdringung, Nachhaltigkeit, Vertrieb, Zeit und Manpower sind Faktoren, die identifiziert wurden. Ganz wichtig: Die Bekanntheit des Service-Angebots der Landesverbände muss erhöht werden, die Qualifizierungsmaßnahmen für die Vereinsmitarbeiter sind häufig nicht bekannt. Auch die Zahl der Vereine, die persönlich betreut wurden, ist noch zu niedrig. Hier gilt es, den persönlichen Zugang zu den Klubs zu verbessern und damit auch dauerhafter zu gestalten.

Daraus resultiert ein Lösungsansatz und die Projektidee "Club2024" Die Vision lautet: "Wir wollen eine ganzheitliche Vereinsentwicklung aufbauen, die uns ermöglicht, mit Vereinen in eine face-to-face Kommunikation zu treten, um ihnen Informationen (Sofort-Hilfe) sowie Beratung (Organisationsentwicklung) anzubieten zu können, damit wir auch in Zukunft auf eine breite Vereinsbasis setzen können!"

Pilotprojekt: Club2024

Wie das in anderen Ländern gelingt, dass haben sich die Experten auf der 6. Jahrestagung angeschaut. Der Blick über den Tellerrand ging nach England, Schweden, den Niederlanden und Norwegen. Die Projekte wurden in Workshop-Phasen analysiert. Speziell unter dem Aspekt, welche Idee in ein eigenes Konzept aufgenommen werden kann.

Konkret läuft aktuell in neun Landesverbänden (Baden, Bayern, Berlin, Hessen, Mittelrhein, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein, Westfalen) derzeit das Pilotprojekt "Club-Berater" an. Aufgabe dieser Berater*innen soll es sein, Vereinsbesuche durchzuführen. Mit dem Ziel, die Klubs so kennenzulernen, dass sie deren Probleme erkennen. Wenn es möglich ist, sollten sie erste Beratungsschritte im Sinne einer Sofort-Hilfe einleiten. Grundsätzlich aber passgenaue Empfehlungen für Angebote der Landesverbände bzw. des DFB geben. Das setzt eine hohe Affinität zum Amateurfußball voraus, hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kenntnis von Verbandsstrukturen und eine gewissenhafte, selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise. Das ist viel, das ist anspruchsvoll - aber das klappt. Diese Erfahrung haben der Hessische Fußball-Verband sowie der SHFV bereits gemacht. Jetzt sollen im Pilotprojekt weitere Erkenntnisse gesammelt werden.

Masterplan Amateurfußball: Darum geht's

Der Masterplan 2024 ist ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Vereinsqualität und der Stabilisierung des Vereinsfußballs. Kernziel der Zukunftsstrategie Amateurfußball ist es, das weltweit einzigartige, bundesweit flächendeckende Netz von Fußballvereinen und Vereinen mit Fußballangeboten zu erhalten und zu stärken. Die Erarbeitung des Masterplans durch die Steuerungsgruppe Amateurfußball folgt den Empfehlungen des 3. Amateurfußball-Kongresses 2019 und setzt auf eine enge Einbindung der Basis.

Formuliert sind acht Teilziele:

1. Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Spielerinnen und Spielern
2. Erhöhung der Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb und den Vereinen
3. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern
4. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern
5. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Vereinen
6. Verbesserter Zugang zu moderner Sportinfrastruktur
7. Optimierung der Ressourcen für Vereine
8. Gewinnung und Bindung von passiven Mitgliedern und Zuschauern/-innen

Die Erarbeitung der konkreten Maßnahmen für den Masterplan 2024 folgt drei festen Grundsätzen:

1. Jede Maßnahme muss mindestens ein Teilziel mittelbar oder unmittelbar positiv beeinflussen.
2. Die Umsetzung neuer Maßnahmen muss mit der Vereinsebene überprüft werden und auf Basis der Ergebnisse und Rückmeldungen angepasst werden.
3. Die Begleitung jeder Maßnahme durch die Verbands- und/oder Kreisebene muss sichergestellt sein.

So geht es mit dem Masterplan weiter

Der DFB-Bundestag 2019 hat per Beschluss einen verbindlichen Rahmen für die Umsetzung des Masterplans durch alle 21 Landesverbände in den Jahren 2020 bis 2025 gesetzt. Den konkretisierten Masterplan Amateurfußball soll der DFB-Vorstand Ende April nach Empfehlung der Konferenz der Verbandsvorsitzenden beschließen. In diesem Zuge sollen im Laufe des Jahres 2020 folgende Pilotprojekte gestartet werden:

  • Club 2024 (Vereinsberatungsmaßnahme)
  • Vereinsmanager C-Lizenz
  • Kindertrainerqualifizierung
  • DFB-JUNIOR-MANAGER
  • Mentoring-Programm für DFB-JUNIOR-COACH
  • DFB-JUNIOR-REFEREE
  • Lokale Schiedsrichter-Werbemaßnahmen
  • Zertifikate für Staffelleiter

Die Pilotprojekte werden in verschiedenen Landesverbänden durchgeführt und getestet, um sie auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und - bei positivem Ergebnis - anschließend bundesweit auszurollen.

[nb]

Die Entwicklung eines vereinseigenen strategischen Konzepts. Die Entwicklung eines vereinseigenen Konzepts zur Mitarbeiterstruktur. So lauten zwei der Handlungsempfehlungen, die auf dem 3. Amateurfußball-Kongress im vergangenen Jahr in Kassel erarbeitet wurde. Den Auftrag, dazu Maßnahmen zu entwickeln, die im Masterplan 2024 umgesetzt werden, haben der DFB und seine 21 Landesverbände angenommen. Deswegen trafen sich jetzt rund 45 Experten des DFB und seiner 21 Landesverbände zur 6. Jahrestagung "Vereins-/Verbandsberatung" in Frankfurt am Main.

Viel wird in diesem Bereich schon umgesetzt. Wichtig ist bei den Maßnahmen die Einbeziehung der Basis, der direkte Kontakt, die Begegnung mit Vereinsvertretern face-to-face. Das passiert beispielsweise bei den Vorstandstreffs. Mittlerweile wurden rund 700 durchgeführt, damit konnten etwa 6.500 Vereine und 19.500 ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter erreicht werden.

Zudem wird mit Ehrungsveranstaltungen (z.B. "Danke ans Ehrenamt", "Danke Schiri", "Club 100", "Fußballhelden") die Wertschätzung gegenüber den zahlreichen Mitarbeiter*innen und Helfer*innen in den Vereinen ausgedrückt. Und nicht zuletzt sind die DFB-Mobile bundesweit dauerhaft unterwegs, besuchen täglich viele Vereine. So entstehen nicht nur zahlreiche Kontakte, so wird der Austausch gepflegt, es können Probleme mittelbar gelöst werden und die Verbände erhalten einen umfassenden Einblick in die Vereinswelt.

"Wir wollen eine ganzheitliche Vereinsentwicklung aufbauen"

Dennoch haben die Experten Optimierungsmöglichkeiten ausgemacht. Durchdringung, Nachhaltigkeit, Vertrieb, Zeit und Manpower sind Faktoren, die identifiziert wurden. Ganz wichtig: Die Bekanntheit des Service-Angebots der Landesverbände muss erhöht werden, die Qualifizierungsmaßnahmen für die Vereinsmitarbeiter sind häufig nicht bekannt. Auch die Zahl der Vereine, die persönlich betreut wurden, ist noch zu niedrig. Hier gilt es, den persönlichen Zugang zu den Klubs zu verbessern und damit auch dauerhafter zu gestalten.

Daraus resultiert ein Lösungsansatz und die Projektidee "Club2024" Die Vision lautet: "Wir wollen eine ganzheitliche Vereinsentwicklung aufbauen, die uns ermöglicht, mit Vereinen in eine face-to-face Kommunikation zu treten, um ihnen Informationen (Sofort-Hilfe) sowie Beratung (Organisationsentwicklung) anzubieten zu können, damit wir auch in Zukunft auf eine breite Vereinsbasis setzen können!"

Pilotprojekt: Club2024

Wie das in anderen Ländern gelingt, dass haben sich die Experten auf der 6. Jahrestagung angeschaut. Der Blick über den Tellerrand ging nach England, Schweden, den Niederlanden und Norwegen. Die Projekte wurden in Workshop-Phasen analysiert. Speziell unter dem Aspekt, welche Idee in ein eigenes Konzept aufgenommen werden kann.

Konkret läuft aktuell in neun Landesverbänden (Baden, Bayern, Berlin, Hessen, Mittelrhein, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein, Westfalen) derzeit das Pilotprojekt "Club-Berater" an. Aufgabe dieser Berater*innen soll es sein, Vereinsbesuche durchzuführen. Mit dem Ziel, die Klubs so kennenzulernen, dass sie deren Probleme erkennen. Wenn es möglich ist, sollten sie erste Beratungsschritte im Sinne einer Sofort-Hilfe einleiten. Grundsätzlich aber passgenaue Empfehlungen für Angebote der Landesverbände bzw. des DFB geben. Das setzt eine hohe Affinität zum Amateurfußball voraus, hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kenntnis von Verbandsstrukturen und eine gewissenhafte, selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise. Das ist viel, das ist anspruchsvoll - aber das klappt. Diese Erfahrung haben der Hessische Fußball-Verband sowie der SHFV bereits gemacht. Jetzt sollen im Pilotprojekt weitere Erkenntnisse gesammelt werden.

Masterplan Amateurfußball: Darum geht's

Der Masterplan 2024 ist ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Vereinsqualität und der Stabilisierung des Vereinsfußballs. Kernziel der Zukunftsstrategie Amateurfußball ist es, das weltweit einzigartige, bundesweit flächendeckende Netz von Fußballvereinen und Vereinen mit Fußballangeboten zu erhalten und zu stärken. Die Erarbeitung des Masterplans durch die Steuerungsgruppe Amateurfußball folgt den Empfehlungen des 3. Amateurfußball-Kongresses 2019 und setzt auf eine enge Einbindung der Basis.

Formuliert sind acht Teilziele:

1. Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Spielerinnen und Spielern
2. Erhöhung der Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb und den Vereinen
3. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern
4. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern
5. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Vereinen
6. Verbesserter Zugang zu moderner Sportinfrastruktur
7. Optimierung der Ressourcen für Vereine
8. Gewinnung und Bindung von passiven Mitgliedern und Zuschauern/-innen

Die Erarbeitung der konkreten Maßnahmen für den Masterplan 2024 folgt drei festen Grundsätzen:

1. Jede Maßnahme muss mindestens ein Teilziel mittelbar oder unmittelbar positiv beeinflussen.
2. Die Umsetzung neuer Maßnahmen muss mit der Vereinsebene überprüft werden und auf Basis der Ergebnisse und Rückmeldungen angepasst werden.
3. Die Begleitung jeder Maßnahme durch die Verbands- und/oder Kreisebene muss sichergestellt sein.

So geht es mit dem Masterplan weiter

Der DFB-Bundestag 2019 hat per Beschluss einen verbindlichen Rahmen für die Umsetzung des Masterplans durch alle 21 Landesverbände in den Jahren 2020 bis 2025 gesetzt. Den konkretisierten Masterplan Amateurfußball soll der DFB-Vorstand Ende April nach Empfehlung der Konferenz der Verbandsvorsitzenden beschließen. In diesem Zuge sollen im Laufe des Jahres 2020 folgende Pilotprojekte gestartet werden:

  • Club 2024 (Vereinsberatungsmaßnahme)
  • Vereinsmanager C-Lizenz
  • Kindertrainerqualifizierung
  • DFB-JUNIOR-MANAGER
  • Mentoring-Programm für DFB-JUNIOR-COACH
  • DFB-JUNIOR-REFEREE
  • Lokale Schiedsrichter-Werbemaßnahmen
  • Zertifikate für Staffelleiter

Die Pilotprojekte werden in verschiedenen Landesverbänden durchgeführt und getestet, um sie auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und - bei positivem Ergebnis - anschließend bundesweit auszurollen.

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