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Angebotserstellung ohne „Pi-mal-Daumen-Prinzip"

Welchen Preis kann ich von einem Sponsor für mein Leistungspaket verlangen? Wie bestimme ich den Wert meines Sponsoringangebotes? Viele Vereine legen nach dem “Pi-mal-Daumen-Prinzip” den Preis für ihre Sponsoringpakete fest. Besser ist es, mit Hilfe nachprüfbarer Kriterien einen marktgerechten Preis zu bestimmen.

Für einen potenziellen Sponsor ist das Sponsoring eine Investition, eine Werbemaßnahme. Er muss eine Bewertung Ihres Vereinsangebotes vornehmen können. Dies ist dann gegeben, wenn er es mit den Preisen anderer Werbeträger (z.B. Anzeigenschaltung in einer Tageszeitung) vergleichen kann.

Ihr Sponsoringangebot muss die folgenden Informationen enthalten:

  • Reichweite: Zahl der Personen, die im Durchschnitt mit einer Einheit des Werbeträgers in Kontakt kommen (Z.B. die Leser pro Heft der Vereinszeitung, die Zuschauer einer Sportveranstaltung, die eine auf einer Werbebande platzierte Werbebotschaft lesen oder die Empfänger eines Vereinsrundschreibens)
  • Kosten für die Erreichung von 1.000 Werbeträgerkontakten ( Tausender-Kontaktpreis = TKP)
Beispiel 1:
Preis einer 1/1 Zeitungsanzeige x 1000
Auflage bzw. Reichweite der Zeitung
Beispiel 2:
Preis für die ganzjährige Belegung einer Werbebande x 1000
Anzahl der Personen, welche die Bande während der Vertragslaufzeit lesen/wahrnehmen

Diese Daten können zielgruppenspezifisch spezifiziert werden, sofern Sie zusätzliche Informationen haben (z.B. nach Alter, Geschlecht oder Schulabschluss, aber auch nach Kaufverhalten und psychografischen Merkmalen wie Einstellungen, Werte oder Vorlieben)

Tipp: Lassen Sie sich die Mediadaten einer lokalen Tageszeitung, eines Wochenblatts zusenden oder laden Sie sie im Internet herunter! Dort kann man sehen, wie bei der „Konkurrenz“ die entsprechenden Mediadaten aufbereitet sind.

Marktgerecht ist ein Preis immer dann, wenn sich das Sponsoring für den Sponsor rechnet. Rechnen tut es sich, wenn es im Vergleich zu anderen Werbeformen gleich teuer oder billiger ist bzw. sich damit ein besserer Werbeeffekt erzielen lässt. Da sind Sie als Sportverein gegenüber einer Tageszeitung oder ähnlichem im Vorteil. Denn das Sportsponsoring trumpft nicht nur über die Quantität der Kontakte, sondern auch über die Qualität. Die Werbebotschaften von Sportsponsoren werden in einem positiven emotionalen Umfeld aufgenommen. Das verspricht den Unternehmen hohe Kontaktzahlen und ein positives Image.

Praxisbeispiel zur Berechung des TKP

Beispiel 1:
€ 3.292,80 x 1.000= € 79,34 (TKP)
41.500
Beispiel 2:
€ 793,40 x 1.000= € 79,34 (TKP)
10.000

Insgesamt kommen 10.000 verschiedene Menschen (Zuschauer bei Vereinsveranstaltungen, beim Training, einem Tag der offenen Tür etc. und sonstige Nutzer der Vereinsanlage wie z.B. Schüler) während der Vertragslaufzeit (1 Jahr) mit der im Stadion angebrachten Bande in Kontakt. Hieraus ergibt sich die Gesamtpersonenzahl (Einmalkontakt). Diese liegt in unserem Beispiel bei 10.000 pro Jahr.

Bitte beachten Sie bei der Bewertung des Werbeträgers, dass auf einer ganzseitigen Anzeige in einem Anzeigenblatt (Größe z.B. 480mm hoch und 325mm breit) wesentlich mehr Informationen transportiert werden können als auf einer Werbebande (dort in der Regel nur das Sponsoren-/Produktlogo und/oder ein Werbeslogan, wie z.B. „Wir machen den Weg frei“). Außerdem hat man in einer Anzeige einen exklusiven Auftritt; als Werbebandenkunde ist man selten allein. Daher ist ein TKP für eine Werbebande anders zu gewichten als der einer Anzeige.

Tipp: Den TKP für die Bande mindestens halbieren, so dass diese nur noch rund € 400,-- kostet.

Außerdem ist es empfehlenswert, das eigene Angebot für die Belegung einer Bande immer mit den Angeboten des gleichen Werbeträgers (Bandenbelegungsangebote anderer Vereine) zu vergleichen!