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Technikleitbilder für das Eigentraining: An- und Mitnehmen

Eine gute An- und Mitnahme entscheidet oftmals darüber, ob die Spieler*innen eine Aktion erfolgreich abschließen können oder nicht. Meistens ist schon der erste Kontakt ausschlaggebend dafür, ob auch die Anschlussaktion gelingen kann. Selbst im Eigentraining zuhause lässt sich die Ballkontrolle hervorragend schulen – ob mit Partnerzuspielen oder nach rückprallenden Bällen von einer Wand. Die An- und Mitnahme flacher, halbhoher und hoher Zuspiele schauen wir uns im Folgenden näher an und zeigen mögliche Technikleitbilder für eine bessere (Selbst-)Korrektur.

Für viele Fußballer*innen ist ein Training auf dem Platz noch immer nicht möglich. Auch für diese Sportlerinnen und Sportler bieten wir dennoch seit Beginn der Pandemie alternative Trainings- und Fortbildungsangebote an, damit auch in dieser schwierigen Zeit kein Stillstand herrscht. Heute widmen wir uns dabei der Ballan- und -mitnahme. Schließlich sollen auch Ballkontakte im Eigentraining zuhause möglichst korrekt ausgeführt werden, damit sie auch einen nachhaltigen Lerneffekt haben.

Der "erste Kontakt" entscheidet!

Auch wenn das Zusammenspiel natürlich die Grundlage jeglicher An- und Mitnahmeaktionen ist – auch im Eigentraining lassen sich solche Situationen simulieren: Sie es nach einem vorherigen Pass gegen eine Rückprallwand oder nach einem Zuspiel durch eine/n Partner*in. Halbhohe und hohe Pässe können zudem beispielsweise per Zuwurf simuliert werden.

Alle Zuspielformen erfordern eine präzise An- und Mitnahme, damit möglichst auch die jeweilige Anschlussaktion gelingt. Da dies der bedeutendste Faktor ist, wenn es darum geht eine Aktion als gelungen zu bewerten, sollte auch im Eigentraining jede An- und Mitnahme mit einer Anschlussaktion verknüpft werden. Dies kann ein abschließender Zielpass sein oder auch die Mitnahme in ein Dribbling in eine vorgegebene Richtung.

Damit der Ball jedoch beim "ersten Kontakt" nicht verspringt, stellen wir nachstehend einige Technikmerkmale vor, auf die es bei der An- und Mitnahme zu achten gilt. Dabei berücksichtigen wir die Art des Zuspiels und das Körperteil, mit dem die An- und Mitnahme erfolgt.

An- und Mitnahme ...

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  • Bild 1: In Ballerwartungshaltung den Ball mit dem Blick fixieren.
  • Bild 2: Den Fuß des Spielbeins so aufdrehen, dass die Innenseite in Richtung Ball zeigt. Die Fußspitze nach oben ziehen und den Fuß im Gelenk fixieren.
  • Bild 3: Den Ball mit der Innenseite möglichst sofort in die neue Spielrichtung an- und mitnehmen.
  • Bild 4: Den Ball dabei mit dem Körper abschirmen ...
  • Bild 5: ... und schnellstmöglich in die gewünschte Richtung wegstarten.

 

 

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  • Bild 1: Den Ball im Blick fixieren.
  • Bild 2: Die Fußspitze des Spielbeins so nach oben ziehen, dass die Außenseite des Fußes zum Ball zeigt.
  • Bild 3: Den Ball mit der Außenseite kontrollieren.
  • Bild 4: Den Ball anschließend sofort abschirmen ...
  • Bild 5: ... und in die neue Bewegungsrichtung wegführen.
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  • Bild 1: Den Ball im Blick fixieren.
  • Bild 2: Das Spielbein nach außen anheben, ...
  • Bild 3: ... sodass der Unterschenkel bis zum Knie über dem fallenden Ball ein "Dach" bildet.
  • Bild 4: Die Fußspitze nach oben außen ziehen und schnell zum Ball führen, um diesen zu kontrollieren.
  • Bild 5: Mit dem ersten Kontakt in die neue Bewegungsrichtung vorspielen und sofort nachstarten.
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  • Bild 1: Den Ball mit den Augen fixieren und bereits leicht aufdrehen, sodass die Außenseite des Spielbeins zum Ball zeigt.
  • Bild 2: Die Fußspitze des Spielbeins leicht anheben.
  • Bild 3: Mit dem Unterschenkel über dem fallenden Ball ein "Dach" bilden ...
  • Bild 4: ... und den Ball mit der Außenseite kontrollieren.
  • Bild 5: Mit dem ersten Kontakt in die neue Bewegungsrichtung vorspielen und anschließend sofort nachstarten.
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  • Bild 1: Dem Zuspiel entgegenstarten ...
  • Bild 2: ... und dabei den Ball stets im Blick fixieren.
  • Bild 3: Das Spielbein leicht anheben und im Knie anwinkeln, sodass der Oberschenkel in Richtung des fallenden Balles zeigt.
  • Bild 4: Den Ball mit dem Oberschenkel kontrollieren, ...
  • Bild 5: ... möglichst mit dem ersten Kontakt in die neue Bewegungsrichtung lenken und sofort nachstarten.
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  • Bild 1: Den Ball mit den Augen fixieren und die Brust breit in Richtung Ball öffnen.
  • Bild 2: Den Oberkörper dabei leicht nach hinten kippen, sodass eine Bogenspannung entsteht.
  • Bild 3: Die geöffnete Brust unter den Ball bringen, sodass dieser darauf fallen kann.
  • Bild 4: Die Brustmuskeln anspannen und dem Ball mit dem Kontakt sofort aktiv einen Impuls in die neue Bewegungsrichtung geben.
  • Bild 5: Anschließend sofort nachstarten und den Ball schnellstmöglich am Boden kontrollieren.

Weitere Beiträge mit Technikleitbildern unter anderem zum Dribbeln, Passen, Schießen und Köpfen sowie mögliche Praxisformen für das Eigentraining der Ballan- und -mitnahme haben wir unter "Themenverwandte Links" für Sie zusammengestellt.