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Wettspiele mit E-Junioren: Begegnungen in kleinen Gruppen auf Kreisebene

Bei den E-Junioren kann ein Meisterschaftsbetrieb mit kleinen Gruppen und einer geringen Anzahl von Spielen aufgenommen werden.

Die Meisterschaftsspiele sollen sich dabei jedoch auf Kreisebene beschränken. So wird garantiert, dass der Zeitaufwand, der für ein Spiel in Kauf genommen werden muss, in einem für die Kinder verträglichen Rahmen bleibt.

Dabei können die Kinder sich trotzdem im Saisonverlauf auch mit gleichstarken Kontrahenten messen. Schließlich ist es für alle Beteiligten wichtig, dass die Spiele auf Dauer nicht zu deutlich enden. Einerseits könnten Kinder, die in solchen Partien stets chancenlos sind und zu häufig hoch verlieren, die Lust am Fußball verlieren! Andererseits werden auch die klaren Sieger nicht geeignet gefördert. Um sich stetig zu verbessern, müssen die Kinder die eigenen Leistungsgrenzen kennenlernen. So soll möglichst in jedem Spiel je nach Tagesform sowohl ein Sieg als auch eine Niederlage möglich sein!

Je nach Jahrgang können dabei spielstarke Mannschaften von Saison zu Saison in allen Vereinen zu finden sein. Daher empfiehlt es sich, im Herbst und im Frühjahr getrennte Spielrunden durchzuführen. Die Gruppeneinteilung im Frühjahr soll dabei nach dem Leistungsstand der Herbstrunde vorgenommen werden. So spielen häufiger gleichstarke Teams gegeneinander!

Für geeignete Wettspiele sind außerdem selbstverständlich auch die passenden Rahmenbedingungen erforderlich:


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Ideale Wettspiele für E-Junioren

Spielformen: 7 gegen 7 (inkl. Torhüter)

Spielfeld: 55 x 35 Meter

Torbreite: 5 x 2 Meter

Spielbetrieb: Spielrunden auf Kreisebene

Ballart: Größe 4 oder Leichtspielball Größe 5 (290 Gramm)

Spielzeiten: bei Spielen 2 x 25 Minuten, bei Spielfesten/Turnieren max. 100 Minuten (Mindestspieldauer pro Spiel: 10 Minuten)


Die Kinder in dieser Altersklasse nehmen den Fußball nicht mehr nur noch als Spiel sondern erstmals auch als Sport wahr! Sie suchen sich ihre Idole und eifern ihnen nach. Deshalb muss das Wettspiel sicher an das ‚Spiel der Großen‘ erinnern. Eine noch viel gößere Bedeutung hat jedoch, dass dennoch alters- und entwicklungsbedingte Veränderungen vorgenommen werden.

So muss beispielsweise das Spielgerät den Möglichkeiten und Eigenschaften der Kinder angepasst sein: Kleinere Füße benötigen kleinere Bälle – geringere Krafteigenschaften erfordern zwangsläufig leichtere Bälle! Hier sollte sich der Trainer stets vor Augen führen: Für einen E-Junioren-Spieler ist ein Schuss mit einem Normalspielball der Größe 5 im Verhältnis so, als würde ein Erwachsener gegen einen Basketball treten! Der Versuch, eine Finte auszuführen, führe unweigerlich zum Stolpern, da die Kinder das Spielbein z. B. beim Übersteiger unverhältnismäßig hoch heben müssten!

Doch nicht nur die Organisation eines Wettspiels mit E-Junioren unterscheidet sich – im Kinderfußball gelten zudem veränderte Spielregeln und für die Trainer besondere Leitlinien:

© 2014 Getty Images
  • Freundschaftsspielrunde mit organisiertem Spielbetrieb an den Wochenenden
  • Ergebnisse werden nicht festgehalten bzw. in Tabellen erfasst
  • Empfehlung für einen bundesweiten Einsatz der Fair Play Liga
© imago/Picture Point
  • Abseits ist aufgehoben!
  • Keine Rückpassregel für Torhüter!
  • Nur direkte Freistöße!
  • Abstoß als Abwurf!
  • Beliebiges Ein-/Auswechseln!
  • Pädagogisch pfeifen: keine Gelben/Roten Karten!
  • Kein falscher Einwurf: Weiterlaufen oder wiederholen lassen!
© imago/Picture Point
  • Einfache Tipps und Hinweise!
  • Anfeuern – Ermutigen – Loben!
  • Alle Kinder lange genug spielen lassen!
  • Alle Kinder dürfen sich auf allen Positionen ausprobieren!
  • Kein Einfluss von Spielstand oder ‚Taktik‘ auf Wechsel!
  • Kinder stets persönlich ansprechen!
  • Der Trainer ist jederzeit Vorbild!

Bei den E-Junioren schauen Sie aufmerksame Kinderaugen an!

Mit den richtigen Handgriffen kann es Ihnen hier gelingen, die Spieler langfristig für den Fußball zu begeistern!