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Totengedenken zum Volkstrauertag und zum Totensonntag

Anspruch an den Redner: nachvollziehbare Anlässe für ein Gedenken nennen und so die Teilnehmer sofort ansprechen und mit einbeziehen. 

Liebe Vereinsmitglieder,
wir ehren unsere Toten. Das geschieht während einer Mitgliederversammlung oder zum Vereinsjubiläum. Wir treffen uns an einem Ehrenmal und gehen mit zu Beerdigungen. Wir trauern mit den Angehörigen. Und wir sind natürlich besonders betroffen, wenn Menschen aus unserem Fußballverein ...... von uns gegangen sind.

Anspruch an den Redner: mit den realistischen Hinweisen auf stets unvollständige - weil kurz gefasste - Ehrungen und nachlassendes Erinnern glaubwürdig bleiben.

Verstorbene Vereinsmitglieder werden besonders gewürdigt, wenn sie für unseren Verein tätig waren. Sehr viele von ihnen haben mehr für uns alle getan, als erwartet werden konnte.
Diese Würdigungen sind selbstverständlich und fallen zugleich auch sehr schwer.
Denn es nicht einfach, viele Verdienste in wenige Worte zu fassen. Unvollständig bleibt das immer. Dennoch: was uns Lebenden über unsere Verstorbenen in Erinnerung gerufen werden soll, muss das Vergessen hinauszögern.
 
"Wir werden Dich nie vergessen", mag ein gedankenloses Versprechen sein. Gerade deshalb wollen wir hier und heute mit unseren Gedanken die Erinnerung wach halten oder wieder wecken. Wir wollen uns besinnen und damit gemeinsam etwas gegen das allgemeine Vergessen tun. 

Anspruch an den Redner: sein eigenes Informationsbedürfnis bei dieser Thematik herausstellen, die Teilnehmer dabei mit Blickkontakt ansprechen und den Ursprung sowie den Sinn von Totensonntag und Volkstrauertag beschreiben.

Für dieses Gedenken und für diese Besinnung, liebe Vereinsmitglieder, stehen in unserem Kalender zwei Termine. Ich habe ihre Bedeutung selbstverständlich auch erst einmal nachgelesen.
 
Der Totensonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen hat ihn 1816 in Erinnerung an den Befreiungskrieg als - ich zitiere -  "Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen" eingeführt.
 
Der Volkstrauertrag wird seit 1952 auf dem zweiten Sonntag vor dem ersten Advent als nationaler Trauertrag ausgewiesen.

  • Damit gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus und der Gefallenen beider Weltkriege.
  • Damit erinnern wir uns an eine schier unvorstellbaren Zahl von Toten: nämlich zehn Millionen im Ersten Weltkrieg und 55 Millionen im Zweiten Weltkrieg.

Anspruch an den Redner: auf die großen aktuellen Bedrohungen und im kleinen auf Freude und Leid im Vereinsleben eingehen.

Der Totensonntag und der Volkstrauertrag lenken unsere Gedanken aber auch zu den Menschen hin, die heute von Kriegen und Bürgerkriegen und Terror betroffen sind.

  • Wir erleben ja immer wieder Flucht und Vertreibung.
  • Wir erfahren, wie schnell und brutal Menschen die Opfer von politischer Verfolgung, von Fremdenfeindlichkeit und von Terrorismus werden können.
  • Wir müssen lernen, dass es auch für uns keine 100-prozentige Sicherheit mehr geben wird.

Umso wichtiger ist es, liebe Vereinsmitglieder, dass wir viele Stunden im Jahr in unserem Fußballverein ...... fröhlich und guter Dinge zusammen sind. Wir genießen mit viel Freude und in vollen Zügen, was wir selbst als Vereinsgemeinschaft zustande bringen. Dazu gehören ganz selbstverständlich auch Mitgefühl und Solidarität.

Anspruch an den Redner: das Gemeinsame formulieren und spätestens bei den letzten Worten (nach dem Gedankenstrich) den Blickkontakt herstellen und halten.

Gerade deshalb dürfen wir die Grausamkeiten von Gewalt in jeder Form - ob damals oder heute - nicht verdrängen.
Gerade deshalb verurteilen wir Flucht, Vertreibung und Hungersnot.
Gerade deshalb tun wir gut daran, uns zu erinnern und das Leid und das Leiden nicht zu vergessen - so wie wir das heute gemeinsam tun.
 
(Baustein 1)

Dauer: 3.40 Minuten


Baustein 1:
Anspruch an den Redner: die - meist bekannten - Teilnehmer einschätzen und sich für oder gegen einen Text von Mutter Teresa entscheiden. Wenn ja: Blickkontakt für jede Textzeile herstellen und halten.

Ich zitiere noch einen kurzen Text von Mutter Teresa. Sie ist 1910 geboren und 1997 gestorben und hat ihr Leben den Armen im indischen Kalkutta gewidmet:
 
Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist das Leben, verteidige es.

Dauer: 0.30 Minuten

Der vollständige Text
"Das Leben"

Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.
Das Leben ist Seligkeit, genieße sie.
Das Leben ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist eine Herausforderung, stelle Dich ihr.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, geh sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, erfreue Dich an ihr.
Das Leben ist ein Rätsel, durchdringe es.
Das Leben ist Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.
Das Leben ist eine Hymne, singe sie.
Das Leben ist ein Kampf, akzeptiere ihn.
Das Leben ist eine Tragödie, ringe mit ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist ein Glück, verdiene es.
Das Leben ist das Leben, verteidige es.

Mutter Teresa
(geboren: 27. August 1910, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet: 1979,
gestorben: 5. September 1997)