Hilfe-Center

Hilfe-Center

Regionalliga

Regionalligen

Verbände

Verbände

Wenn Du dich bei unserer Community einloggst, kannst du Vereine und Mannschaften als Favoriten speichern und direkt von hier aus schnell und einfach erreichen.

Matchkalender

Begegnungen in deiner Nähe

{{typeaheadInput.text}}

* Pflichtfelder

Amateurstatistiken

Slacklining

Beim Slacklining geht es vor allem ums Gleichgewicht. Dabei wird auf einem Gurt balanciert, der zwischen zwei Punkten (z. B. zwei Bäume) befestigt ist. Mittlerweile finden sich sogar schon in vielen Parkanlagen eigens dafür errichtete Pfähle, die den Slacklines zur Befestigung dienen. Seinen Ursprung sagt man diesem Trendsport im Klettern nach, da die damit geschulten Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Koordination und Konzentration auch dort gefragt sind.

Je nach Können ist dabei weitaus mehr möglich als einfaches Balancieren. Drehungen, hinsetzen und wieder aufstehen oder kleine Sprünge sind nur ein paar Beispiele verschiedener Trickvarianten bzw. Bewegungen, die auf der Slackline durchgeführt werden können. Mittlerweile gibt es sogar Weltmeisterschaften, bei denen die Athleten atemberaubende akrobatische Tricks auf dem Gurt präsentieren.

Der Schwierigkeitgrad wird durch Spannung und Breite bestimmt

Auf einer hart gespannten Slackline ist es leichter, das Gleichgewicht zu halten. Der Schwierigkeitsgrad kann also für jeden einzelnen erhöht oder verringert werden, indem die Spannung des Gurtes angepasst wird. Je weicher dieser allerdings ist, umso schwieriger gestalten sich Tricks und Bewegungen. So wird ein locker gespannter Gurt meist nur zum 'Surfen' genutzt. Hierbei geht es darum, das Gleichgewicht zu halten und weniger um das Fortbewegen auf der Line. Ein weiterer Faktor, der die Schwierigkeit ausmacht, ist die Breite der Slackline. Während 25 mm eher für Fortgeschrittene zu empfehlen ist, sollten Anfänger eher eine Breite zwischen 35 und 50 mm wählen.

Die Slackline zur Verletzungsvorbeugung oder nach Verletzungen

Durch das Training auf der Slackline werden vor allem die stabilisierenden Muskeln gekräftigt. Es ist somit ein ideales Training, um Knie- oder Sprunggelenke zu stabilisieren und dadurch vor Verletzungen zu bewahren. Auch nach Verletzungen kann es dabei helfen, sich wieder auf eine Rückkehr auf den Platz vorzubereiten. Viele Physiotherapeuten oder Athletiktrainer machen sich die Vorteile dieses Trainingsgerät daher zu Nutze und bauen es in ihr Training ein. Dann sollte dabei allerdings darauf geachtet werden, dass bereits eine gute Stabilität vorhanden ist. Fußballer, die während ihrer Rehabilitation auf die Slackline gehen, haben vorab eine Vielzahl anderer Übungen absolviert, um die geschwächte Muskulatur wieder zu stärken. Darüber hinaus nutzen sie eher breite Gurte (50 mm), da das Balancieren auf schmalen Gurten den Sportler schnell überfordern könnte. Insbesondere wenn dieser zuvor eine Verletzung hatte!

An der Slackline sollte nicht gespart werden

Wenn du dir eine Slackline kaufst, solltest du dich zuvor beraten lassen. Der Gurt ist nämlich einer hohen Spannung ausgesetzt und damit auch die Metallteile, die ihn auf Spannung halten. Daher sollte bei einem Reißen stets der Gurt nachgeben und nicht das Metall. Die dadurch umherfliegenden Teile könnten sonst zu regelrechten Geschossen werden! Versuche, hier also kein Schnäppchen zu machen und stattdessen lieber auf gute Qualität zu setzen.

Was noch beachtet werden muss

Wer seine Slackline an Bäumen anbringen möchte, der sollte darauf achten, diese nicht zu beschädigen. Sie müssen also stabil genug sein, um der hohen Gurtspannung standzuhalten. Zudem gibt es für Slacklines auch einen Baumschutz, der zwischen Baum und Gurt liegt und verhindert, dass die Baumrinde Schaden nimmt. Slacklining ist ein Natursport, und dementsprechend sollte auch respektvoll mit der Natur umgegangen werden.

Das Wichtigste

Slacklining macht Spaß! Es ist eine Sportart, die man alleine oder mit seinen Freunden im Freien durchführen kann, ohne viel dafür zu benötigen. Nur eine Line und zwei Punkte, an denen man diese befestigt. Dass du nebenbei noch etwas für deine Fitness tust, ist ein netter Bonus, von dem du später auf dem Fußballplatz profitieren wirst.