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Bedeutung des Koordinationstrainings

Die Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten wird immer wieder hervorgehoben. Insbesondere bei der Ausbildung junger Nachwuchsfußballer wird gefordert, dass die Schulung dieser Fähigkeiten nicht zu kurz kommen sollte. Doch was genau ist eigentlich Koordinationstraining und wie kann ein Fußballer davon profitieren?

So wie die Software einen Computer zum Laufen bringt, so sind es die motorischen Bewegungsprogramme, die von unseren koordinativen Fähigkeiten bestimmt sind. Man spricht dabei von insgesamt sieben Fähigkeiten.

Viele Bewegungen erfordern eine Kopplung verschiedener Bewegungsprogramme. So erfordert ein Offensivkopfball meist nicht nur den Kopfball, sondern auch die Kopplung mit einem vorausgegangenen Anlauf und Absprung.

Wir sind in der Lage, Bewegungen mit hoher Präzision sowie in unterschiedlicher Intensität durchzuführen. So kann ein Pass mit hohem oder geringem Druck gespielt werden. Generell erfordert die Kontrolle des Balles ein gewisses 'Ballgefühl', dass maßgeblich von der Differenzierungsfähigkeit geprägt wird.

Alleine der aufrechte Stand wäre ohne Gleichgewicht nicht möglich. Insbesondere Aktionen am Ball erfordern gute Gleichgewichtsfähigkeiten – so ist bei jedem Schuss oder Pass das Standbein dafür verantwortlich, die Balance zu halten.

Die Orientierung im Raum durch unsere Sinneswahrnehmung und dessen Verarbeitung ermöglicht es uns, die Position im Raum präzise einzuschätzen und darüber hinaus die Stellung von Mit- oder Gegenspielern einzuordnen.

Nicht nur beim Einsatz von Finten ist diese Fähigkeit gefragt, sondern bereits bei einem Pass oder Torschuss. Denn bereits dort muss der Anlaufrhythmus bis zum Stoß gegen den Ball präzise abgestimmt sein.

Das schnelle Reagieren entscheidet beim Fußball oftmals über Erfolg oder Misserfolg. Diese Fähigkeit vesetzt uns in die Lage, auf ein Signal schnell mit einer angepassten Handlung zu reagieren.

Oftmals müssen Handlungsprogramme angepasst oder durch andere abgelöst werden. So zum Beispiel beim Übergang von einer Freilaufbewegung über die An- und Mitnahme des Balles bis hin zum Dribbling.

Die Koordination bestimmt die Qualität der Bewegung

Jegliche Form der gezielten Bewegung ist von den oben beschriebenen Fähigkeiten abhängig. Wer seine Koordination trainiert, der schult also allgemein betrachtet seine Fähigkeit, Bewegungsprogramme mit hoher Qualität durchzuführen und auch situationsgemäß anzupassen.

Das bedeutet, dass nicht nur die sportliche Leistungsfähigkeit davon positiv beeinflusst wird, sondern auch eine Senkung des Verletzungsrisikos. Reagiert ein Spieler nach dem Umknicken schnell und fängt sich ab, kann er damit einer Bänderdehnung oder gar schlimmeren aus dem Weg gehen.

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Schulung bereits in jungen Jahren

Heranwachsende müssen erst lernen mit ihrem Körper umzugehen. Ihnen helfen verschiedene Bewegungserfahrungen dabei, den eigenen Körper kennenzulernen und ihn zu kontrollieren. Denn über ihre verschiedenen Wachstumsphasen verändert sich die körperliche Konstitution ständig, so dass die Programme sich immer wieder an neue Gegebenheiten anpassen müssen. Kinder profitieren daher von der Schulung ihrer koordinativen Fähigkeiten. Auch fußballerisch können sie ihren Nutzen daraus ziehen: Je besser diese Basis ausgebildet ist, desto mehr beeinflusst dies auch im positiven Maße die fußballspezifischen Bewegungen und Techniken.

Es gibt keine Altersgrenze

Es gibt keinen Stand, den man erreichen kann, bei dem eine weitere Schulung der Koordination nicht notwendig erscheint. Auch Erwachsene sollten ihre Fähigkeiten in diesem Bereich immer wieder schulen und herausfordern. Denn wie so oft gilt auch hier das Prinzip, dass unbeanspruchte Fähigkeiten mit der Zeit verkümmern.