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Kreative Standards wie das DFB-Team

Eckball in der 49. Minute: Toni Kroos spielt eine Ecke von rechts flach und in Richtung Strafraum Mitte. Matthias Ginter lässt den Ball passieren und Leon Goretzka, der sich zuvor aus dem Pulk rund um den Elfmeterpunkt nach hinten abgesetzt hat, erzielt mit einem zielgenauen Flachschuss in die ballferne Ecke das vorentscheidende 2:0. So geschehen im EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland.

Solche Varianten erfolgreich einzustudieren, benötigt natürlich Zeit. Nichtsdestotrotz sind sie ein probates Mittel, um schnell zum Torerfolg zu kommen. Mit den nachstehenden Varianten stellen wir mögliche Alternativen zu den üblichen ‘Standard’-Ausführungen vor. Was der Trainer immer im Blick haben sollte: Spielt der Gegner mit einer Raum- oder einer Gegnerdeckung? Mindestens zwei Varianten sollte man deshalb in petto haben: eine gegen Raum- und eine gegen Gegnerdeckung. Es gilt: Lieber wenige Varianten möglichst perfekt einstudieren, als sich mit zu vielen Möglichkeiten zu verzetteln.

Eckballvarianten gegen Gegnerdeckung

Die Gegnerdeckung besticht durch eine klare Zuordnung! Jedoch haben die Verteidiger den Nachteil, auf die Aktionen der Angreifer eventuell nur verspätet reagieren zu können und dabei in den meisten Fällen auch noch im Rückwärtslauf zum eigenen Tor agieren zu müssen. Deshalb gilt es, Laufwege zum Tor zu wählen, auf denen die Verteidiger nur schwer folgen können, ohne sich gegenseitig zu behindern!

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Organisation

  • 4 Angreifer A, B, C und D postieren sich an der Strafraumgrenze, E stellt sich vor den Torhüter, 2 weitere Spieler F und G besetzen den Rückraum und die ballferne Seite.

Ablauf

  • E startet die Aktion, indem er mit Tempo nach außen startet und sich zum kurzen Zuspiel anbietet.
  • Gleichzeitig läuft der zweite Spieler B an der Strafraumgrenze in Richtung vorderes Torraumeck, der vordere Spieler A sprintet eng im Rücken von B vor den Torhüter.
  • Der hintere Spieler D agiert als Zielspieler und läuft ins Zentrum zwischen Torraum und Elfmeterpunkt.
  • Gleichzeitig hinterläuft der dritte Spieler C im Rücken von D auf das entfernte Torraumeck.
  • Der Eckballschütze spielt 7 bis 10 Meter vor das Tor auf D.

Variation

  • C läuft zum vorderen Torraumeck, A hinterläuft ihn als Zielspieler ins Zentrum. Gleichzeitig startet D vor den Torhüter und B hinterläuft zum entfernten Torraumeck.

Hinweis

  • Möglichst eng aneinander vorbeilaufen, damit die Verteidiger sich beim Versuch, ihnen zu folgen, gegenseitig stören.
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Organisation

  • Aufstellung und Laufwege von A, B, C und D beibehalten, um die Verteidiger in den Strafraum zu ziehen.

Ablauf

  • Der Eckballschütze spielt einen Doppelpass mit dem entgegenstartenden E.
  • Gleichzeitig löst sich der Rückraumspieler F vom Gegner und bietet sich vor dem Strafraum auf Höhe des ersten Pfostens zum Zuspiel an.
  • Der Eckballschütze passt zu F, der direkt oder nach kurzer An- und Mitnahme abschließt.

Variationen

  • Der Eckballschütze flankt aus dem Halbfeld vor das Tor.
  • Er dribbelt bis zur Strafraumgrenze und schießt selbst.

Hinweise

  • Durch ihr konsequentes Hereinstarten schaffen die Angreifer Raum für den Rückraumspieler.
  • Timing von F: Startet er bereits vor dem Doppelpass mit E, steht er zu früh am Strafraum und muss auf das Zuspiel warten, so dass die Verteidiger noch reagieren können!

Eckballvarianten gegen Raumdeckung

Gegen eine in Raumdeckung agierende Mannschaft sind mit einfachen Hereingaben nur schwer Tore zu erzielen. Die Verteidiger warten geradezu darauf – sie postieren sich sehr tornah im Raum, um in der Vorwärtsbewegung aktiv ‘in den Ball’ starten zu können. Entsprechend gilt es, die weniger bzw. dünner besetzten Räume für gefährliche Aktionen zu nutzen und die Verteidiger gleichzeitig vor dem eigenen Tor zu binden!

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Organisation

  • Die Grundaufstellung beibehalten.

Ablauf

  • D und der am entfernten Strafraumeck postierte G laufen schnell vor das Tor und binden so die gegnerischen Verteidiger im Raum.
  • Gleichzeitig starten A und B in Richtung der Verteidiger H und I und blocken sie, damit diese nicht in den Ball starten können.
  • C läuft parallel zur Strafraumlinie dem Zuspiel des Eckballschützen entgegen, der ihn hart und flach anspielt.
  • C nimmt zum Tor hin an und mit und schließt ab.

Variationen

  • C und D tauschen die Aufgaben: C startet in Richtung Tor, D läuft parallel zur Strafraumlinie zum Torabschluss.

Hinweis

  • A und B achten nicht auf den Ball, sondern laufen ausschließlich so, dass H und I nicht zum Ball bzw. aus dem Strafraum herausstarten können.
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Organisation

  • Die Aufstellung beibehalten.

Ablauf

  • Der Eckballschütze spielt einen Doppelpass mit dem entgegenstartenden E.
  • G läuft mit Tempo ins Zentrum auf den ersten Pfosten.
  • A, B und C starten in Richtung erster Pfosten/Torraumeck.
  • Der Eckballschütze nimmt kurz an und mit.
  • Jetzt startet D in Richtung zweiter Pfosten.
  • Der Eckballschütze flankt aus dem Halbfeld mit ‘Zug zum Tor’ auf den zweiten Pfosten.

Variationen

  • Der Eckballschütze dribbelt in den Strafraum und schießt selbst.
  • Er legt auf den Rückraumspieler F ab, der entgegenkommt und auf das Tor abschließt.