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Im Land des Zauberers

Unterschiedliches Leistungsvermögen, ausgeprägte Neugierde und ein großer Bewegungs- und Spieldrang prägen das Bambini-Alter. Diesen Gegebenheiten muss eine Spielstunde für diese Altersklasse unbedingt Rechnung tragen.

Verspielt, sprunghaft, unbeholfen – so sind Bambinis!

Die Trainer unserer Jüngsten müssen sich schon während der Planung einer Spielstunde nach den Bedürfnissen der Kinder richten: Sind sie bereits hochkonzentriert oder eher verspielt und sprunghaft? Können sie ihren Körper und den Ball beherrschen oder wirken viele Aktionen noch recht unbeholfen?

Bambinis benötigen nicht viel Platz. Oft sind sie die ersten, die am Nachmittag den Sportplatz belegen. Deshalb ist es für den Trainer in den meisten Fällen möglich, den Aufbau der Spielstunde so weit es geht vor dem Beginn der Einheit zu erledigen. Dort wird er als Spielleiter durch seine motivierende Ansprache und sein gutes Rollenspiel zur Spielfreude der Kinder beitragen. Oft gelingt es durch einfache Ideen, die geplanten Aufgaben in eine kleine Geschichte zu kleiden.

Trainer in diesem Bereich werden häufig mit einer ungeraden Anzahl an Trainingsteilnehmern konfrontiert. Das stellt sie oftmals vor Probleme, denn wie ist dann eine Partnerübung neu zu organisieren oder etwa das Abschlussspiel? Udo Hain, Verbandssportlehrer vom Fußballverband Niederrhein hat diese Spielstunde für 13 Kinder konzipiert und zeigt, dass auch ungerade Teilnehmerzahlen kein Hindernis darstellen.

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Aufbau

Feld 1

  • Zwei 2 x 2 Meter große Quadrate markieren.
  • 5 Meter dahinter je ein Stangentor von 3 Meter Breite errichten.
  • In der Mitte der Stangentore je ein Hütchen aufstellen. Auf den Hütchen je 1 Ball ablegen.
  • Daneben je ein Starttor markieren. Davor je einen Koordinationsparcours sowie einen Slalomparcours aufbauen.

Feld 2

  • Ein 10 x 10 Meter großes Quadrat in der Ecke des Strafraums markieren.
  • Innen ein weiteres 3 x 3 Meter großes Quadrat abstecken.
  • Die Tore für die Spiele am Ende bereits aufstellen.
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Organisation

  • Feld 2: Das innere Quadrat ist zwar markiert, wird aber erst in Spielphase 2 benötigt.

Ablauf

  • Die Kinder bewegen sich frei im Feld.
  • Der Zauberer (Trainer) verzaubert die Kinder, indem er beide Arme in die Luft streckt. Daraufhin führen sie die vom Zauberer angesagten Bewegungsaufgaben durch.
  • Nimmt der Zauberer die Arme wieder herunter, ist der Bann aufgehoben und jeder darf sich wieder frei bewegen.
  • Bewegungsaufgaben: Zwerg (sich geduckt und leise bewegen); Riese (sich groß und laut bewegen); Hund (auf allen Vieren gehen), Rennauto (schnell rennen); Popcorn (hüpfen und ein anderes Kind dabei anstoßen); Frosch (hüpfen und quaken), Eiskunstläufer (springen und sich in der Luft drehen); Hamburger (3 Kinder legen sich über - einander) usw.

Hinweis

  • Schulung der Koordination und Geschicklichkeit
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Organisation

  • Feld 2: Die Kinder verteilen sich frei im äußeren Quadrat.
  • Der Trainer spielt mit und steht ebenfalls im Quadrat.

Ablauf

  • Der ‘böse’ Zauberer (Trainer) wird Fänger und sperrt gefangene Kinder in sein Gefängnis (inneres Quadrat)ein.
  • Andere Kinder dürfen die Gefangenen befreien, indem sie die ausgestreckte Hand des Gefangenen abklatschen.

Variationen

  • Mit Hütchen einen ‘Tunnel’ markieren, durch den die Kinder kriechend aus dem Gefängnis fliehen können.
  • Die Kinder helfen dem Trainer beim Fangen. Dazu 2 bis 3 Kinder um das Gefängnis herum als Wächter postieren.

Hinweis

  • Schulung der Reaktionsfähigkeit, Gewandtheit und der Aufmerksamkeit
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Organisation

  • Feld 2: Die Kinder postieren sich mit je 1 Ball um das äußere Quadrat herum. Der Trainer steht in der Feldmitte.

Ablauf

  • Der ‘böse’ Zauberer (Trainer) läuft durch das Feld und ruft alle Kinder in sein Land. Er gibt eine Bewegungsart vor: windstill (alle Kinder dribbeln langsam); windig (alle dribbeln nun etwas schneller); stürmisch (alle dribbeln so schnell wie möglich).
  • Ruft der Trainer "Blitz und Donner!", fliehen die Kinder schnell aus dem Land. Der Zauberer fängt ein Kind.
  • Wer gefangen wird, hilft dem Zauberer beim Fangen.
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Organisation

  • Feld 1: Die Kinder gemäß Abbildung verteilen. Das Kind am Stangentor ist zunächst ‘fester’ Hütchenaufsteller.

Ablauf

  • A schießt aus dem Viereck heraus und soll das Stangentor bzw. Hütchen so treffen, dass der Ball herunterfällt.
  • Anschließend holt er seinen Ball und springt mit ihm in den Händen über die Stangen, legt den Ball ab und dribbelt durch den Hütchenparcours usw.

Hinweis

  • Die Aufsteller regelmäßig wechseln.

Variationen

  • Der Trainer macht einen Liegestütz, wenn der Ball vom Hütchen herunterfällt.
  • Das Hütchen mit Ball weglassen und nur das Stangentor treffen.
  • Die koordinativen Aufgaben variieren: Hüpfen, seitlich bzw. rückwärts laufen usw.
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Organisation

  • Vor den Toren zwei 16 x 16 Meter große Spielfelder markieren.
  • Die Gruppe teilen. Die Spiele finden parallel statt.

Feld 1

  • 3 Zweierteams bilden. Ein weiteres Kind besetzt das Jugendtor, 1 Team spielt das ‘lebende Tor’. Dazu sind die Kinder mit einer Stange oder einem Leibchen, das sie mit je einer Hand festhalten, verbunden.
  • Freies Spiel: Der Ball wird zwischen den beiden Spielern hindurch geschossen. Aufgaben regelmäßig tauschen.
  • Nach ca. 7 Minuten werden die Felder getauscht.

Feld 2

  • 2 Teams zu je 3 Spielern bilden. Je ein Spieler besetzt das eigene Tor.
  • Freies Spiel

Variationen und Hinweise

  • Auf einem Spielfeld auf beiden Grundlinien mit einem ‘lebenden Tor’ spielen.
  • Sind nicht genug Jugendtore vorhanden, Stangentore verwenden.
  • Hohes Spielerlebnis durch kleine Teams und Felder

Tipps für die Vorbereitung

Viele Kinder, wenig Platz, kaum Trainingsmaterialien und in den seltensten Fällen einen Co-Trainer – im Bambinitraining ist dieses Szenario in der Regel Alltag. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Spielstunde sorgfältig vorbereiten. SSpiDazu helfen meist schon einige kleine Tipps, die den Aufbau des Spiel- und Übungsfeldes erleichtern. So können Sie sich nachher voll und ganz auf die Durchführung der Spielstunde konzentrieren. Speziell für den Aufbau der Organisationsform helfen folgende Anregungen:

  • Bereits vor Beginn der Einheit das Spiel-/Übungsfeld errichten!
  • Die Eltern der Spieler um Hilfe beim Aufbauen bitten! Stangentore verwenden, wenn nicht genug Jugendtore vorhanden sind!
  • Vorhandene Platzlinien für den Feldaufbau nutzen!
  • Wenn ein Umbau nötig wird, können Trinkpausen dafür genutzt werden!