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Amateurstatistiken

Schon früh die Orientierung schulen!

Nur wer den freien Mitspieler sieht, kann auch den genialen Pass spielen! Spielstarke Spieler wie beispielsweise ein Toni Kroos verfügen nicht nur über eine hervorragende Technik, sondern auch über eine gute Übersicht. Daher sollte man auch stets die Orientierungsfähigkeit der Kinder schulen, damit sie sich im Spielgeschehen auf dem Feld zurechtfinden.

Die Orientierungsfähigkeit der Spieler ist vor allem dann gefragt, wenn das Geschehen nicht nur im Blickfeld stattfindet, sondern aktive Bewegungen – sei es nur mit dem Kopf oder dem gesamten Körper – erfordert.

Die folgenden Übungen zeigen, wie die Orientierungsfähigkeit kindgerecht geschult werden kann. Dabei sollte dem Trainer stets bewusst sein, dass Orientierungsfähigkeit und Technik eng zusammenhängen. Erst wenn ein Spieler den Blick vom Ball lösen kann, besitzt er die Möglichkeit seine Mitspieler wahrzunehmen. Das bedeutet auch, dass Übungen am Ball in diesem Zusammenhang nur dann Sinn machen, wenn die Spieler diesen auch beherrschen. Hat Ihre Mannschaft aber Probleme mit der Ballkontrolle, sollten Sie dagegen Orientierungsspiele wählen, die ohne Ball durchgeführt werden können.

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Organisation

  • 9 Hütchen gemäß Abbildung mit einem Abstand von je 3 Metern markieren.
  • 3 Meter vor dem Quadrat ein Starthütchen markieren.
  • Jedes Hütchen steht für eine Zahl, so wie bei dem Wählfeld eines Telefons.

Ablauf

  • Der Trainer ruft nun 3 Zahlen hintereinander auf, die der Spieler in der gegebenen Zahlenfolge ablaufen muss.
  • Der Spieler muss das Hütchen berühren, bevor er zum nächsten laufen darf.

Variation

  • Der Trainer ruft die nächste Zahl erst dann, wenn der Spieler das Hütchen der vorherigen erreicht hat. Somit muss der Spieler sich immer wieder neu orientieren und auf die neue Ansage reagieren.
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Organisation

  • Ein 12 x 12 Meter großes Feld mit 4 verschiedenen Hütchenfarben markieren.
  • An jedem Hütchen einen Spieler postieren.
  • Ein Spieler mit Ball im Zentrum postieren.

Ablauf

  • Der Spieler am Ball passt zu einem Spieler an den Hütchen und nennt diesem die als nächstes anzuspielende Hütchenfarbe.
  • Der Passgeber läuft seinem Pass nach und besetzt das Hütchen des vorherigen Passempfängers.
  • Der Passempfänger dribbelt an, passt zur ihm genannten Hütchenfarbe und beginnt den Ablauf somit von vorne.

Variation

  • Diese Übung kann auch mit mehreren Spielern durchgeführt werden. Dann können die Außenpositionen auch doppelt besetzt werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, auch einen zweiten Spieler mit Ball in der Mitte einzusetzen.
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Organisation

  • 12 Meter vor dem Tor in Torbreite einen 'Dribbelkanal' markieren.
  • Auf jeder Seite drei verschiedenfarbige Hütchen markieren. Die Farbreihenfolgen der beiden Seiten stimmen dabei nicht überein.
  • 2 Meter vor dem 'Dribbelkanal' ein Starthütchen markieren.

Ablauf

  • Der Spieler dribbelt an.
  • Der Trainer gibt ein Farbkommando, der Spieler muss die entsprechende Hütchenfarbe andribbeln.
  • Kurz vor dem Hütchen bekommt der Spieler ein neues Farbkommando. Daraufhin ändert er die Richtung und dribbelt die entsprechende Farbe auf der Gegenseite an, um danach zum Abschluss zu kommen.

Variation

  • Der Trainer kann auch ein dritte Farbe nennen, die es anzudribbeln gilt.
  • Der Trainer nennt Farben, die nicht vorhanden sind. Die Spieler müssen das erkennen und dürfen sich nicht beirren lassen.