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Grundsätze des Trainings mit geistig beeinträchtigten Fußballern

Auch im Behindertenfußball kommt dem Trainer eine Schlüsselrolle zu. Wie im Kinder- und Jugendfußball übernimmt der Fußballtrainer im GB-Fußball vielseitige Aufgaben. Er ist Lehrer, Erzieher, Freund und Helfer in einem. Vor allem sollte er aber auch in jeder Situation ein Vorbild für die Fußballerinnen und Fußballer mit Behinderung sein. Zudem ist es wichtig, dass er seine Aufgaben mit Freude ausübt. Seine Begeisterung wirkt sich auch auf die Fußballerinnen und Fußballer positiv aus. Es macht auch nichts, wenn ab und an etwas nicht sofort so funktioniert wie geplant. Zusätzlich dienen nachfolgende Grundsätze als Hilfestellung zur Gestaltung eines spannenden und abwechslungsreichen Trainings im Fußball für geistig-beeinträchtigte Spielerinnen und Spieler:

  • Fußballerische Grundelemente in kleinen, motivierenden Schritten vermitteln
  • Spaß und Freude am Sport ohne Leistungsdruck vermitteln
  • Einfache und klare Sprache verwenden, z.B. „Jeder stellt sich im Kreis so hin, dass er jeden anderen sehen kann“
  • Übungen möglichst vormachen (lassen)
  • Differenzierung nach individuellen Möglichkeiten
  • Alle miteinander spielen lassen
  • Führungsspieler sollen Unterstützungsaufgaben übernehmen
  • Verändern der Übungen durch Material, Raum, Zeit etc. (Link zu den Anpassungsmöglichkeiten in integrativen Spielformen)
  • Regeln: Weniger ist mehr! Sonderregeln zur Erleichterung für Spieler abhängig ihrer Fähigkeiten
  • Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen, aber gemeinsames Lernen aller Spieler
  • Jeder Spieler wird gleichermaßen akzeptiert und eingebunden
  • Spieler nicht über- oder unterfordern
  • In jeder Situation Vorbild für die Spieler sein
  • Einführung von festen Ritualen und Abläufen, z.B. Schlachtruf oder gemeinsamer Abschlusskreis
  • Lernprozesse kontinuierlich und langfristig anbahnen