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So trainieren Sie auf Schnee!

Auch wenn sich der Winter bislang in weiten Landesteilen eher auf Sparflamme präsentiert hat – das eine oder andere Mal rieselten die Flöckchen bereits und tauchten die Landschaft wenigstens zeitweise in winterliches Weiß. Wenn gerade an diesem Tag jedoch Training auf dem Programm steht, ist meistens 'Schicht im Schacht'!

Doch das muss nicht sein! Klar, auf Kunstrasen ist Vorsicht geboten: Eis und Schnee lassen den Untergrund so meistens derart rutschig werden, dass ein kontrolliertes und sicheres Sporttreiben schier unmöglich ist. Ist jedoch der städtische Rasenplatz um eine Sperre herumgekommen, so ist auch bei weichem Geläuf ein gutes Training möglich!

Auf Schnee stehen Spielformen im Mittelpunkt. Dabei ist es manchmal sogar sinnvoll, auf die übliche Strukturierung in Aufwärmen, Hauptteil und Schluss zu verzichten. Lassen Sie ruhig nach einem allgemeinen Aufwärmteil schnell zum Spielen übergehen! Das ist gerade bei tiefem oder leicht schneebedeckten Boden Spaß- und Motivationsgarant und darüber hinaus noch Spielvorbereitung pur!

Nachstehend haben wir eine vollständige Trainingseinheit erstellt, die technisch-taktische Inhalte zur Grundlage hat und problemlos auch auf Schnee durchgeführt werden kann.

Organisation und Ablauf

  • Ein 30 x 20 Meter großes Feld markieren.
  • Alle Spieler im Feld.
  • 2 Spieler fassen sich an den Händen und versuchen, einen ­anderen zu fangen.
  • Gelingt dies, wird dieser Spieler ebenfalls Fänger. Nun versuchen sie zu dritt, den nächsten zu fangen usw.
  • 3 Durchgänge spielen.

Variationen

  • Sobald der vierte Spieler gefangen wird, teilt sich die Kette wieder in 2er-Teams.
  • Beide Ketten fangen usw.
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Organisation und Ablauf

  • Das Feld auf 40 Meter verlängern.
  • Jeweils 10 Meter innerhalb des Feldes steht je 1 Jugendtor mit der offenen Seite nach außen.
  • Um jedes Tor herum eine etwa 5 Meter große Tabuzone markieren.
  • Handball-Kopfball im 9 gegen 9 nach der 3-Schritte-Regel.
  • Innerhalb der Tabuzone wird der Ball von beiden Teams nur mit dem Kopf gespielt. Erst wenn er unter Brusthöhe ist, darf er darin gefangen werden.
  • Wechsel des Ballbesitzes, sobald der Ball den Boden berührt (kein Sperren!).

Variation

  • Auf Großtore (mit Torhütern) spielen.
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Organisation und Ablauf

  • Ein Spielfeld von Grundlinie bis Mittellinie auf Strafraumbreite markieren.
  • Vor den Linien jeweils ein 7 x 7 Meter großes Touch-down-Feld errichten.
  • Raufball im 9 gegen 9: Der Ball darf sowohl mit der Hand als auch mit dem Fuß ­gespielt werden.
  • Gelingt es einem Angreifer, den Ball in dem Touch-down-Feld abzulegen, so erhält er 1 Punkt für die Teamwertung.
  • Die Gegner dürfen festgehalten werden! Stoßen und Schlagen sind natürlich verboten!

Variation

  • In jeder Spielfeldecke ein Touch-down-Feld markieren.
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Organisation und Ablauf

  • Das Feld auf normale Breite vergrößern und 2 Großtore ohne Torhüter aufstellen.
  • Volley-Ball im 9 gegen 9: Der Ball muss per Volleyschuss aus der Hand gespielt werden.
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  • Höchstens 3 Schritte mit Ball!
  • Treffer müssen aus der gegnerischen Hälfte und volley erzielt werden: entweder per Kopf oder volley aus der Luft!
  • Berührt der Ball zuvor den Boden, muss er erst aufgenommen und dann wieder aus der Hand zugespielt werden.

Variation

  • Treffer nur per Kopf! Jetzt darf der letzte Pass auch als Zuwurf erfolgen.