Hilfe-Center

Hilfe-Center

Regionalliga

Regionalligen

Verbände

Verbände

Wenn Du dich bei unserer Community einloggst, kannst du Vereine und Mannschaften als Favoriten speichern und direkt von hier aus schnell und einfach erreichen.

Matchkalender

Begegnungen in deiner Nähe

{{typeaheadInput.text}}

* Pflichtfelder

Amateurstatistiken

Masterplan Amateure: Das hat sich getan

Was das Projekt Zukunft für den deutschen Spitzenfußball ist, ist der Masterplan 2024 für den Amateurfußball. Knapp ein Jahr ist seit dem 3. Amateurfußball-Kongress des DFB vergangen. Was ist mit den Handlungsempfehlungen geschehen? Wie ist der aktuelle Stand des Masterplans? Welche Maßnahmen sind getroffen worden und auf dem Weg? Und wie geht es weiter? DFB.de gibt den Überblick.

Masterplan Amateurfußball: Darum geht's

Der Masterplan 2024 ist ein Maßnahmenpaket, das die Vereinsqualität verbessern und den Vereinsfußball an der Basis stärken soll. Kernziel ist es, das weltweit einzigartige, bundesweit flächendeckende Netz von Fußballvereinen und Klubs mit Fußballangeboten zu erhalten und zu stärken. Die Erarbeitung des Masterplans durch die Steuerungsgruppe Amateurfußball erfolgt unter enger Einbindung von Vereinsvertretern*innen aus zahlreichen Amateurvereinen und folgt den Empfehlungen des 3. DFB-Amateurfußball-Kongresses 2019. In regelmäßigen Schwerpunkt-Workshops mit Vereinen werden seitdem Maßnahmen erarbeitet, besprochen und auf ihre mögliche Wirksamkeit an der Basis überprüft.

Der Fahrplan und die aktuellen Pilotprojekte

Der DFB-Bundestag 2019 hat per Beschluss einen verbindlichen Rahmen für die Umsetzung des Masterplans durch alle 21 Landesverbände in den Jahren 2020 bis 2025 gesetzt. Den konkretisierten Masterplan Amateurfußball soll der DFB-Vorstand am 20. Juni 2020 nach Empfehlung der Konferenz der Verbandsvorsitzenden beschließen. Im Laufe des Jahres 2020 sollen die ersten acht Pilotprojekte gestartet werden. Die Pilotmaßnahmen werden in verschiedenen Landesverbänden durchgeführt und getestet, um sie auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und – bei positivem Ergebnis – anschließend bundesweit auszurollen.

Die Pilotprojekte auf einen Blick

Club 2024: Hat eine nachhaltige Vereinsentwicklung zum Ziel. In neun Pilotverbänden unterstützen hierfür Vereinsberater*innen der Verbände das Ehrenamt in den Klubs bei ihrer Arbeit, indem sie ihnen Informationen, Hinweise und Hilfe bei Problemen bieten. Dazu gehen die Vereinsberater*innen in die Vereine und tauschen sich vor Ort mit den Vereinsvertretern*innen aus.

Vereinsmanager C-Lizenz: Übergeordnete Zielsetzung dieser Ausbildung ist es, Schlüsselfunktionsträger der Vereine so zu qualifizieren, dass sie dazu in der Lage sind, einen Verein selbstständig erfolgreich zu führen. Die komplette Ausbildung ist eine Kombination aus Wahl- und Pflichtmodulen unter Einbeziehung von E-Learning/Blended Learning.

Kindertrainerqualifizierung: Zielgruppe sind Trainer*innen der Altersstufen U 7 bis U 11. Mit dieser Maßnahme soll ihnen ein unkomplizierter Einstieg in das Ausbildungssystem des DFB und der Landesverbände ermöglicht werden. Die Lizenz ist mit maximal 20 Lerneinheiten (teilweise online) bewusst kurz gehalten und flexibel gestaltet.

DFB-Staffelleiterzertifikat: Staffelleiter*innen gehören zu den wichtigsten Ansprechpartnern*innen für Vereine im Amateurfußball. Das veränderte Rollenverständnis (vom Abwickler des Spielbetriebs zum Dienstleister für Vereine) setzt eine entsprechende Qualifizierung voraus, um den Ansprüchen eines modernen Staffelleiters optimal gerecht zu werden. Das DFB-Staffelleiterzertifikat besteht aus den Modulen Fach-, Medien- und Sozialkompetenz und wird mit modernen Lehrmethoden (unter anderem Blended Learning) in den Landesverbänden angeboten.

DFB-JUNIOR-COACH-Mentoring Programm: Im Rahmen des Programms werden die DFB-Junior-Coaches vor, während und nach ihrer Ausbildung durch Mentoren*innen begleitet. Die Mentoren sollen die DFB-Junior-Coaches dabei unterstützen, den Weg als Trainerinnen und Trainer in die Vereine und Schulen zu finden. Sie sollen möglichst auch den Weg zum Erwerb weiterer Lizenzen begleiten. Das Mentoring-Programm soll dazu beitragen, die Anzahl an qualifizierten Trainerinnen und Trainer in den Vereinen zu erhöhen. Darüber hinaus soll so auch die Anzahl von Fußball-AGs in Schulen erhöht werden, die durch die ausgebildeten DFB-Junior-Coaches betreut werden können.

DFB-JUNIOR-MANAGER: Ziel der Maßnahme ist die Qualifizierung und Gewinnung von ehrenamtlichen Nachwuchskräften für Vereine. In Anlehnung an den DFB-JUNIOR-COACH sollen Schülerinnen und Schüler an Schulen zum DFB-JUNIOR-MANAGER ausgebildet werden. Ziel ist es, den Vereinen Nachwuchskräfte zuzuführen, die sie bei der Abwicklung der administrativen Vereinsarbeit unterstützen.

DFB-JUNIOR-REFEREE: Mit diesem Format sollen Schülerinnen und Schüler an Projektschulen der Landesverbände zu Schiedsrichtern*innen ausgebildet werden. Neben der regulären Schiedsrichterausbildung und der Vermittlung der Regeln soll ein Schwerpunkt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt werden. Darin enthalten ist die Vermittlung von Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten.

Schiedsrichter-Werbemaßnahmen: Ziel ist die Gewinnung neuer Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Vereinen und Fußballkreisen soll eine Toolbox mit individualisierbaren Materialen (zum Beispiel Flyer, Plakate, Social-Media-Grafiken) zur Verfügung gestellt werden, um vor Ort gezielt Werbung für die Tätigkeit als Schiedsrichter*in machen zu können. Auch die Bindung bestehender Schiedsrichter*innen zum Fußball und zum Verein soll dadurch gestärkt werden. Ansatz der Maßnahme ist, Hilfe zur Selbsthilfe bei der Suche nach neuen Schiedsrichtern*innen zu bieten.

Die Teilziele und Grundsätze des Masterplans

Auf Grundlage der beim 3. Amateurfußball-Kongress priorisierten Handlungsempfehlungen wurden in anschließenden Workshops mit Vertretern*innen aus dem Amateurbereich acht grundsätzliche Teilziele formuliert, welche die messbare Basis für den Masterplan 2024 bilden.

Die Teilziele sind:

1. Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Spielerinnen und Spielern
2. Erhöhung der Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb und den Vereinen
3. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern
4. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern
5. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Vereinen
6. Verbesserter Zugang zu moderner Sportinfrastruktur
7. Optimierung der Ressourcen für Vereine
8. Gewinnung und Bindung von passiven Mitgliedern und Zuschauern*innen

Die Erarbeitung der konkreten Maßnahmen für den Masterplan 2024 folgt drei festen Grundsätzen:

1. Jede Maßnahme muss mindestens ein Teilziel positiv beeinflussen.
2. Die Umsetzung neuer Maßnahmen muss mit der Vereinsebene überprüft werden und auf Basis der Ergebnisse und Rückmeldungen angepasst werden.
3. Die Begleitung jeder Maßnahme durch die Verbands- und/oder Kreisebene muss sichergestellt sein.

Was zuvor geschah: Die wichtigsten Handlungsempfehlungen

Der 3. DFB-Amateurfußball-Kongress 2019 war in fünf große Themengebiete unterteilt. Zu jedem Bereich wurden Handlungsempfehlungen ausgesprochen, von denen die insgesamt 450 Teilnehmer*innen des Hauptkongresses in Kassel und der Satellitenkongresse, die in sieben Landesverbänden begleitend durchgeführt wurden, jeweils drei bis vier Empfehlungen pro Themengebiet priorisierten. Vertreterinnen und Vertreter aus fast 200 Amateurvereinen waren beteiligt.

Die Handlungsempfehlungen im Überblick:

  • Themenfeld Verein 2024

1. Strategisches Konzept: Entwicklung eines vereinseigenen strategischen Konzepts (unter anderem Leitbild, Vereinsphilosophie und Strukturen, Sportstättenplanung)
2. Erweiterung der Angebote: Ausweitung und Anpassung des Vereinsangebots zur Mitgliedergewinnung (zum Beispiel E-Football, Freizeitfußball und Gesundheitssport)
3. Flexible Aus- und Weiterbildung durch die Verbände: Schaffung eines flexiblen, zielgruppenorientierten Aus- und Weiterbildungsangebots (verstärkt digital)
4. Konzept Mitarbeiterstrukturen: Entwicklung eines vereinseigenen Konzepts für Mitarbeiterstrukturen (inklusive eines Qualifizierungskonzepts für Vorstände und Abteilungen)

  • Themenfeld Rahmenbedingungen für Vereine

1. Höhere Transparenz der Fördermöglichkeiten: Verbesserte Übersicht über finanzielle Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote für Vereine
2. Kampagne zu den Sportstätten: Initiative zum Neubau und zur Sanierung von Sportstätten einschließlich der Mitwirkung am Sportstättenentwicklungsplan
3. Aufbau eines Mitarbeiterkommunikationssystems für den Amateurfußball
4. Aufwertung des Ehrenamts, zum Beispiel durch Rentenpunkte, steuerliche Erleichterungen und eine positive Außendarstellung

  • Themenfeld Verband 2024

1. Entwicklung eines bundesweiten Kommunikationstools zur zielgruppengerichteten Kommunikation über alle Ebenen
2. Modernisierung und Erweiterung des DFBnet
3. Modernisierung des Spielbetriebs: Sicherung eines attraktiven, zeitgemäßen, altersgerechten und gesellschaftsorientierten Spielbetriebs

  • Themenfeld Qualifizierung

1. E-Learning: Ausbau der digitalen Bildungsangebote
2. Flexible Organisationsmodelle: Anpassung des Lizensierungsvorgangs an den Arbeitsalltag
3. Senkung der Einstiegsbarrieren für Trainerinnen und Trainer

  • Themenfeld Digitalisierung

1. Kommunikations- und Serviceplattform: Zielgruppengerechte Verbesserung der Kommunikation zwischen Verband, Kreis und Verein und Bündelung der Serviceangebote durch eine Onlineplattform
2. Weiterentwicklung bestehender digitaler Module und Anwendungen, unter anderem im DFBnet auf Grundlage einer Bedarfsermittlung
3. Bereitstellung von Online-Tools für das Tagesgeschäft zwischen Verein und seinen Mitgliederinnen und Mitgliedern

[jb]

Was das Projekt Zukunft für den deutschen Spitzenfußball ist, ist der Masterplan 2024 für den Amateurfußball. Knapp ein Jahr ist seit dem 3. Amateurfußball-Kongress des DFB vergangen. Was ist mit den Handlungsempfehlungen geschehen? Wie ist der aktuelle Stand des Masterplans? Welche Maßnahmen sind getroffen worden und auf dem Weg? Und wie geht es weiter? DFB.de gibt den Überblick.

Masterplan Amateurfußball: Darum geht's

Der Masterplan 2024 ist ein Maßnahmenpaket, das die Vereinsqualität verbessern und den Vereinsfußball an der Basis stärken soll. Kernziel ist es, das weltweit einzigartige, bundesweit flächendeckende Netz von Fußballvereinen und Klubs mit Fußballangeboten zu erhalten und zu stärken. Die Erarbeitung des Masterplans durch die Steuerungsgruppe Amateurfußball erfolgt unter enger Einbindung von Vereinsvertretern*innen aus zahlreichen Amateurvereinen und folgt den Empfehlungen des 3. DFB-Amateurfußball-Kongresses 2019. In regelmäßigen Schwerpunkt-Workshops mit Vereinen werden seitdem Maßnahmen erarbeitet, besprochen und auf ihre mögliche Wirksamkeit an der Basis überprüft.

Der Fahrplan und die aktuellen Pilotprojekte

Der DFB-Bundestag 2019 hat per Beschluss einen verbindlichen Rahmen für die Umsetzung des Masterplans durch alle 21 Landesverbände in den Jahren 2020 bis 2025 gesetzt. Den konkretisierten Masterplan Amateurfußball soll der DFB-Vorstand am 20. Juni 2020 nach Empfehlung der Konferenz der Verbandsvorsitzenden beschließen. Im Laufe des Jahres 2020 sollen die ersten acht Pilotprojekte gestartet werden. Die Pilotmaßnahmen werden in verschiedenen Landesverbänden durchgeführt und getestet, um sie auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und – bei positivem Ergebnis – anschließend bundesweit auszurollen.

Die Pilotprojekte auf einen Blick

Club 2024: Hat eine nachhaltige Vereinsentwicklung zum Ziel. In neun Pilotverbänden unterstützen hierfür Vereinsberater*innen der Verbände das Ehrenamt in den Klubs bei ihrer Arbeit, indem sie ihnen Informationen, Hinweise und Hilfe bei Problemen bieten. Dazu gehen die Vereinsberater*innen in die Vereine und tauschen sich vor Ort mit den Vereinsvertretern*innen aus.

Vereinsmanager C-Lizenz: Übergeordnete Zielsetzung dieser Ausbildung ist es, Schlüsselfunktionsträger der Vereine so zu qualifizieren, dass sie dazu in der Lage sind, einen Verein selbstständig erfolgreich zu führen. Die komplette Ausbildung ist eine Kombination aus Wahl- und Pflichtmodulen unter Einbeziehung von E-Learning/Blended Learning.

Kindertrainerqualifizierung: Zielgruppe sind Trainer*innen der Altersstufen U 7 bis U 11. Mit dieser Maßnahme soll ihnen ein unkomplizierter Einstieg in das Ausbildungssystem des DFB und der Landesverbände ermöglicht werden. Die Lizenz ist mit maximal 20 Lerneinheiten (teilweise online) bewusst kurz gehalten und flexibel gestaltet.

DFB-Staffelleiterzertifikat: Staffelleiter*innen gehören zu den wichtigsten Ansprechpartnern*innen für Vereine im Amateurfußball. Das veränderte Rollenverständnis (vom Abwickler des Spielbetriebs zum Dienstleister für Vereine) setzt eine entsprechende Qualifizierung voraus, um den Ansprüchen eines modernen Staffelleiters optimal gerecht zu werden. Das DFB-Staffelleiterzertifikat besteht aus den Modulen Fach-, Medien- und Sozialkompetenz und wird mit modernen Lehrmethoden (unter anderem Blended Learning) in den Landesverbänden angeboten.

DFB-JUNIOR-COACH-Mentoring Programm: Im Rahmen des Programms werden die DFB-Junior-Coaches vor, während und nach ihrer Ausbildung durch Mentoren*innen begleitet. Die Mentoren sollen die DFB-Junior-Coaches dabei unterstützen, den Weg als Trainerinnen und Trainer in die Vereine und Schulen zu finden. Sie sollen möglichst auch den Weg zum Erwerb weiterer Lizenzen begleiten. Das Mentoring-Programm soll dazu beitragen, die Anzahl an qualifizierten Trainerinnen und Trainer in den Vereinen zu erhöhen. Darüber hinaus soll so auch die Anzahl von Fußball-AGs in Schulen erhöht werden, die durch die ausgebildeten DFB-Junior-Coaches betreut werden können.

DFB-JUNIOR-MANAGER: Ziel der Maßnahme ist die Qualifizierung und Gewinnung von ehrenamtlichen Nachwuchskräften für Vereine. In Anlehnung an den DFB-JUNIOR-COACH sollen Schülerinnen und Schüler an Schulen zum DFB-JUNIOR-MANAGER ausgebildet werden. Ziel ist es, den Vereinen Nachwuchskräfte zuzuführen, die sie bei der Abwicklung der administrativen Vereinsarbeit unterstützen.

DFB-JUNIOR-REFEREE: Mit diesem Format sollen Schülerinnen und Schüler an Projektschulen der Landesverbände zu Schiedsrichtern*innen ausgebildet werden. Neben der regulären Schiedsrichterausbildung und der Vermittlung der Regeln soll ein Schwerpunkt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt werden. Darin enthalten ist die Vermittlung von Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten.

Schiedsrichter-Werbemaßnahmen: Ziel ist die Gewinnung neuer Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Vereinen und Fußballkreisen soll eine Toolbox mit individualisierbaren Materialen (zum Beispiel Flyer, Plakate, Social-Media-Grafiken) zur Verfügung gestellt werden, um vor Ort gezielt Werbung für die Tätigkeit als Schiedsrichter*in machen zu können. Auch die Bindung bestehender Schiedsrichter*innen zum Fußball und zum Verein soll dadurch gestärkt werden. Ansatz der Maßnahme ist, Hilfe zur Selbsthilfe bei der Suche nach neuen Schiedsrichtern*innen zu bieten.

Die Teilziele und Grundsätze des Masterplans

Auf Grundlage der beim 3. Amateurfußball-Kongress priorisierten Handlungsempfehlungen wurden in anschließenden Workshops mit Vertretern*innen aus dem Amateurbereich acht grundsätzliche Teilziele formuliert, welche die messbare Basis für den Masterplan 2024 bilden.

Die Teilziele sind:

1. Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Spielerinnen und Spielern
2. Erhöhung der Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb und den Vereinen
3. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern
4. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern
5. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Vereinen
6. Verbesserter Zugang zu moderner Sportinfrastruktur
7. Optimierung der Ressourcen für Vereine
8. Gewinnung und Bindung von passiven Mitgliedern und Zuschauern*innen

Die Erarbeitung der konkreten Maßnahmen für den Masterplan 2024 folgt drei festen Grundsätzen:

1. Jede Maßnahme muss mindestens ein Teilziel positiv beeinflussen.
2. Die Umsetzung neuer Maßnahmen muss mit der Vereinsebene überprüft werden und auf Basis der Ergebnisse und Rückmeldungen angepasst werden.
3. Die Begleitung jeder Maßnahme durch die Verbands- und/oder Kreisebene muss sichergestellt sein.

Was zuvor geschah: Die wichtigsten Handlungsempfehlungen

Der 3. DFB-Amateurfußball-Kongress 2019 war in fünf große Themengebiete unterteilt. Zu jedem Bereich wurden Handlungsempfehlungen ausgesprochen, von denen die insgesamt 450 Teilnehmer*innen des Hauptkongresses in Kassel und der Satellitenkongresse, die in sieben Landesverbänden begleitend durchgeführt wurden, jeweils drei bis vier Empfehlungen pro Themengebiet priorisierten. Vertreterinnen und Vertreter aus fast 200 Amateurvereinen waren beteiligt.

Die Handlungsempfehlungen im Überblick:

  • Themenfeld Verein 2024

1. Strategisches Konzept: Entwicklung eines vereinseigenen strategischen Konzepts (unter anderem Leitbild, Vereinsphilosophie und Strukturen, Sportstättenplanung)
2. Erweiterung der Angebote: Ausweitung und Anpassung des Vereinsangebots zur Mitgliedergewinnung (zum Beispiel E-Football, Freizeitfußball und Gesundheitssport)
3. Flexible Aus- und Weiterbildung durch die Verbände: Schaffung eines flexiblen, zielgruppenorientierten Aus- und Weiterbildungsangebots (verstärkt digital)
4. Konzept Mitarbeiterstrukturen: Entwicklung eines vereinseigenen Konzepts für Mitarbeiterstrukturen (inklusive eines Qualifizierungskonzepts für Vorstände und Abteilungen)

  • Themenfeld Rahmenbedingungen für Vereine

1. Höhere Transparenz der Fördermöglichkeiten: Verbesserte Übersicht über finanzielle Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote für Vereine
2. Kampagne zu den Sportstätten: Initiative zum Neubau und zur Sanierung von Sportstätten einschließlich der Mitwirkung am Sportstättenentwicklungsplan
3. Aufbau eines Mitarbeiterkommunikationssystems für den Amateurfußball
4. Aufwertung des Ehrenamts, zum Beispiel durch Rentenpunkte, steuerliche Erleichterungen und eine positive Außendarstellung

  • Themenfeld Verband 2024

1. Entwicklung eines bundesweiten Kommunikationstools zur zielgruppengerichteten Kommunikation über alle Ebenen
2. Modernisierung und Erweiterung des DFBnet
3. Modernisierung des Spielbetriebs: Sicherung eines attraktiven, zeitgemäßen, altersgerechten und gesellschaftsorientierten Spielbetriebs

  • Themenfeld Qualifizierung

1. E-Learning: Ausbau der digitalen Bildungsangebote
2. Flexible Organisationsmodelle: Anpassung des Lizensierungsvorgangs an den Arbeitsalltag
3. Senkung der Einstiegsbarrieren für Trainerinnen und Trainer

  • Themenfeld Digitalisierung

1. Kommunikations- und Serviceplattform: Zielgruppengerechte Verbesserung der Kommunikation zwischen Verband, Kreis und Verein und Bündelung der Serviceangebote durch eine Onlineplattform
2. Weiterentwicklung bestehender digitaler Module und Anwendungen, unter anderem im DFBnet auf Grundlage einer Bedarfsermittlung
3. Bereitstellung von Online-Tools für das Tagesgeschäft zwischen Verein und seinen Mitgliederinnen und Mitgliedern

###more###