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Stabilität durch 'Tapes'

Die häufigsten Verletzungen im Mannschaftssport sind Sprunggelenks- und Knieverletzungen. Hier sind meist Bänder beschädigt. Tape-Verbände können diese Verletzungen stabilisieren und den langsamen Wiederaufbau unterstützen. Dabei ist nicht nur auf das richtige Vorgehen, sondern auch auf die Dauer zu achten. Regelmäßig sind Therapeuten im Einsatz, bis die Verletzung ausreichend ausgeheilt ist.

Tapen verfolgt das Ziel, das Gelenk zu schützen und zu stabilisieren. Bandstrukturen sind nach einer Verletzung überdehnt oder verletzt und der Körper baut eine Schutzhaltung auf. Erneut in die Bewegung zu gehen, verursacht Schmerzen. In der Entzündungsphase bleibt das Gelenk in dieser Schutzhaltung. Die Reaktionsfähigkeit des Körpers ist jedoch stark verzögert. Es besteht die Gefahr, erneut umzuknicken und das Gelenk zu belasten. Um dies zu verhindern, setzen Ärzte Schienen und Therapeuten unelastische Tapes ein, damit das Gelenk nicht mehr so stark bewegt werden kann. Die Grundbeweglichkeit ist noch vorhanden, aber in einem so geringen Maße, dass die Verletzung geschützt ausheilen kann.

Tape oder Schiene?

Schienen werden eingesetzt, wenn Knochen verletzt bzw. der Verletzungsgrad sehr hoch ist. Ein Tape könnte dann eine entsprechende Ruhigstellung nicht gewährleisten. Das generelle Einschränken aller Bewegungen ist jedoch nicht sinnvoll. Der Heilungsprozess wird durch leichte Bewegungen gefördert. Die Therapie dauert länger, wenn die Verletzung komplett ‚eingesteift’ wurde. Sportler werden heutzutage schnell wieder belastet. Bei Bandverletzungen am Sprunggelenk müssen sich die nicht betroffen Bänder noch dehnen und zusammenziehen können. In der Entzündungsphase in der ersten Woche wird das Gelenk steif gehalten, Danach wird leicht bis zum Schmerz gedehnt, bis das Gewebe sich wieder ausgedehnt hat. Nach 6 bis 8 Wochen haben sich die Bänder regeneriert. In dieser Zeit darf der Patient sich nicht überbelasten, sondern tastet sich langsam an die Bewegung wieder ran. Das Tape begrenzt die Beweglichkeit des Gelenks. Bei bestimmten Bewegungen werden die nächsten Gelenke entsprechend stärker belastet. Ein Spieler, der eine Sprunggelenksverletzung davongetragen hat und diese mit einem Tape schützt, ist anfälliger für Knieverletzungen, da sich die Energie auf das nächste Gelenk ausweitet.

Der Verlauf der Verletzung

Mit Auftreten der Verletzung dauert es in der Regel fünf bis sieben Tage, bis die entstandene Entzündung ausreichend verheilt ist. In dieser Zeit muss sich der Spieler schonen und darf nicht belasten. Danach wird die Beweglichkeit des Gelenks über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen trainiert. Mit leichten Koordinationsübungen verbessert sich der Zustand der verletzten Strukturen über die Dauer der Therapie immer mehr, sodass nach und nach stärker belastet werden kann. Je nachdem, wie schnell die Schwellung und das Schmerzempfinden zurückgehen, kann der Spieler mit dem Lauftraining beginnen. Sobald er stabil auf dem verletzten Bein stehen kann und dabei keinen Schmerz empfindet, kann er gerade Läufe absolvieren und sportartspezifische Bewegungen durchführen. In der Umbauphase im Mannschaftstraining dauert es allerdings bis zu einem Jahr, bis das Gewebe verheilt und die Muskeln wieder aufgebaut sind. Erst dann ist die vorherige Leistungsfähigkeit wieder erreicht. Nach einer Verletzung ist die Anfälligkeit für eine erneute Schädigung höher als zuvor. Diese ‚Schwachstelle’ muss ausreichend trainiert und geschützt werden.

Selbst 'tapen'?

Man sieht immer mal wieder Sportler, die sich schon häufiger an einem Gelenk verletzt haben und sich daraufhin selber tapen. Doch es gibt kein Gelenk, das besser von jemandem selbst als von einer zweiten Person getapt werden kann. Die Technik des Tapens ist vermittelbar, der aufzuwendende Zug, um das Gelenk hinreichend zu fixieren, kann jedoch deutlich effektiver von einer zweiten Person aufgebracht werden. Zirkuläre Bewegungen um den Fuß sind komplex und sollten nicht selbst durchgeführt werden!

Weitere Tipps und Informationen zu Verletzungen sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.