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So coachen Sie spielergerecht!

Dass Spieler manchmal eine andere Wahrnehmung vom Coachingverhalten ihrer Trainer haben als diese selbst, haben wir im ersten Teil unseres Beitrages zum spielergerechten Coaching bereits verdeutlicht. Im zweiten Teil geben wir Ihnen nun einen kleinen Verhaltenskodex an die Hand, mit dem Sie Ihr Coaching stets reflektieren können. So gehen Sie sicher, dass Sie die beschriebenen Fehler (siehe 'Themenverwandte Links') nicht machen!

Schließlich reagieren Spieler oftmals sehr sensibel auf das Verhalten ihrer Trainer. Es beeinflusst sie und ihr Handeln im Spiel massiv! Somit kann das Coaching des Trainers durchaus Einfluss auf das Spielergebnis haben – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Dies unterstreicht die Bedeutung des Coachings in Bezug auf das Anforderungsprofil des Trainers!

Empfehlungen für ein spielergerechtes Coaching

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Auch wenn sie als Jugendliche noch von Ihnen in ihrer Entwicklung unterstützt werden müssen – sie haben eigene Ansichten, Ideen und Vorstellungen! Darum vermeiden Sie Anweisungen, mit denen Sie kreative Lösungen unterdrücken. Lassen Sie ihnen bewusst Raum für eigenständige Entscheidungen im Spiel und geben Sie nicht jede Kleinigkeit detailliert vor. Die Spieler werden es Ihnen danken – und nur so können Sie sie auch langfristig zu selbständigem Handeln erziehen.

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Vergessen Sie nicht: Ihre Emotionen werden von den Spielern sehr genau wahrgenommen und übertragen sich zu einem Großteil auch auf diese – in positiver wie negativer Hinsicht. Es liegt also vor allem an Ihnen, durch ein kontrolliertes Auftreten ein Positivbeispiel für Ihre Spieler zu sein.

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Wenn die Spieler sich von Ihnen gewertschätzt und akzeptiert fühlen, erhöhen Sie ihr Selbstwertgefühl und sie werden bestärkt und motiviert ins Spiel gehen.

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Spieler wollen individuell geführt werden – versuchen Sie ihnen deshalb auch in schwierigen Situationen zu vermitteln, dass Sie auf jeden Einzelnen zählen, und seien Sie bemüht, für jeden die richtige Form der Ansprache zu finden. Alle Spieler über einen Kamm zu scheren, bringt wenig – jeder Mensch tickt anders. Während eine lautstarke Ansprache auf manche Spieler motivierend wirkt, fühlen sich andere hiervon verunsichert.

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Je höher der Leistungsbereich, desto größer der Druck – vergessen Sie jedoch nicht, dass Spieler damit unterschiedlich umgehen. Sie sollten daher vorsichtig einschätzen, wer in welcher Situation wie viel ‚Druck’ vertragen kann.

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Versuchen Sie, die richtige ‚Verpackung’ für Ihre Informationen zu wählen. Sie können im Spiel noch so wichtige Aspekte erkennen – wenn die Spieler diese nicht aufnehmen, ergibt sich keinerlei Mehrwert für Ihre Mannschaft. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Hinweise von den Spielern aufgenommen und verstanden werden, damit diese auch umgesetzt werden können.

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Ihre Spieler können hier im ruhigen Gespräch Informationen weitaus besser aufnehmen, als wenn diese ins Spielgeschehen hineingerufen werden. Eventuell haben sie auch eigene Erklärungen oder Einschätzungen, die auch für Sie als Trainer wertvoll sein können.

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Sie erleichtern Ihnen die Einflussnahme im Wettkampf – so können Sie auch im Eifer des Gefechts schnell und effektiv Hinweise geben. Bedenken Sie aber, dass solche Zeichen im Vorwege eindeutig abgestimmt werden müssen. Idealerweise verabreden Sie eine Reihe von Hinweisen im Training, so dass diese allen Spielern bekannt sind.

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So schaffen Sie einen günstigen Transfer zwischen Training und Wettkampf, und die Spieler wissen, mit welchen Handlungen und welcher Art von Hinweisen sie von Ihnen zu rechnen haben – dann werden sie im Wettkampf umso sensibler dafür sein.

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Das Coaching kann so verstärkt den Charakter eines Feedbacks haben. Die Spieler können nach ihrer Auswechslung auf gewisse Dinge hingewiesen werden und bekommen anschließend die Chance zur praktischen Umsetzung. Die Auswechslung verliert hierdurch einerseits den Charakter einer persönlichen Bestrafung, andererseits lassen sich gewisse Handlungen oder Verhaltensweisen der Spieler einprägsamer korrigieren.

Den ersten Teil unserer Serie zum Coaching im Wettkampf können Sie unter 'Themenverwandte Links' abrufen.