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Anfeuern erlaubt!

Für die Eltern ist es schön, den eigenen Sprösslingen beim Kicken zuzusehen. Doch beim Anfeuern oder Tipps geben schießen manche über das Ziel hinaus. Für die Entwicklung und den Spaß der Kinder ist es am wichtigsten, dass Trainer und Eltern an einem Strang ziehen. Vereinbaren Sie daher zu Saisonbeginn einen Elternabend, an dem Sie nicht nur organisatorische Belange klären, sondern von Anfang an Regeln für das Verhalten am Spielfeldrand festlegen.

Was die Kinder stört

Eltern, die ständig hereinrufen, kritisieren und Anweisungen geben, helfen ihren Kindern nicht. Im Gegenteil: Sie hemmen sie in ihrer Spielfreude und setzen sie nur unnötigem Stress aus. Dies ist alles andere als eine gute Lernatmosphäre und darüber hinaus weit von Spaß entfernt.

Kinder müssen sich wohlfühlen, um sich positiv zu entwickeln und zu lernen.

Anfeuern ja – aber positiv!

Den Eltern soll das Anfeuern nicht verboten werden. Doch es sollte stets positiv erfolgen und die Kinder motivieren. Den Kindern Fehlern vorzuhalten, macht sie kein Stück besser und verdirbt vielen den Spaß. Die kleinen Kicker sollen ruhig Fehler begehen – denn dadurch lernen sie und trauen sich das nächste Mal, etwas anderes auszuprobieren. Setzen Sie die Kinder nicht unter Druck!

Eltern sollen loben und nicht kritisieren!

Anweisungen während dem Spiel lenken ab!

Manche Eltern versuchen, ihre Kinder während dem Spiel geradezu fernzusteuern und geben ihnen permanent Tipps und Anweisungen. Das irritiert die meisten Kinder und sorgt dafür, dass sie bei all den Eindrücken noch mehr die Übersicht verlieren. Anweisungen wie "schieß!" oder "pass!" bringen ihnen nichts, da sie ohnehin Probleme haben, das Spielgeschehen und die damit verbundene Wahrnehmung richtig zu verarbeiten.

Eltern sollen die Kinder spielen lassen und nicht versuchen, diese zu kontrollieren.

Es geht nicht ums gewinnen!

Es ist toll, wenn die Kinder ein Tor geschossen haben und sich darüber freuen. Doch ist das Spiel erst einmal vorbei, vergessen die Bambinis meist ziemlich schnell, wie es überhaupt ausgegangen ist. Die Spiele sollten also nicht auf Sieg oder Niederlage reduziert werden. Es ist doch toll, dass die Kleinen diesen Sport aus purer Spielfreude betreiben und auch nach ein paar Gegentoren mehr keine 'Trübsal blasen'.

Im Bambini-Alter geht es darum, die Kinder für den Fußball zu begeistern – Erfolgsorientierung ist hier fehl am Platze!

Holen Sie die Elternschaft auf Ihre Seite!

Wenn Sie es schaffen, die Eltern von diesen Grundsätzen zu überzeugen, dann wird die Elternschaft sich teilweise auch selbst im Griff haben. Natürlich sollten Sie als Trainer auch weiterhin stets ein Auge darauf haben, doch manche Eltern werden Sie dann bei weiterer Überzeugungsarbeit unterstützen.

Unverständnis bei den Eltern

Nicht immer kann der Trainer alle Eltern von diesen Grundsätzen überzeugen bzw. Eltern handeln nicht nach diesen Vereinbarungen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt das Gespräch mit den entsprechenden Eltern suchen. Hier ist es manchmal besser, mit beiden Elternteilen zu reden, da so die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Sie zumindest einen von beiden auf 'Ihre Seite ziehen' können.

Falls absolut keine Einsicht vorhanden ist, sollten Sie sich als Trainer hinterfragen, ob das Kind so von Ihnen trainiert werden kann. Denn als Trainer benötigen Sie kooperierende Eltern! Arbeiten diese aber gegen Sie, sollten Sie eine Zusammenarbeit wohlmöglich hinterfragen!