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Die EURO im Training nachspielen: Turnierideen nach dem Minifußball-Prinzip

Egal, ob auf dem Bolzplatz, dem Schulhof oder vor der Garage der Nachbarn – gerade zu Zeiten der großen Fußballturniere steigt die Lust aufs "Selber spielen" ins Unermessliche. Für Kinder ist das Nacheifern ihrer Idole ein besonderer Motivationsschub.

Von signifikanten Jubelgesten über den Laufstil bis hin zur ganz persönlichen Schusstechnik beim Freistoß wird nahezu jede Bewegung genauestens analysiert und imitiert. Diesen Motivationsschub können Trainer*innen nutzen, um ihre Mannschaften auch im geregelten Trainingsbetrieb mit einer Menge Spaß wetteifern zu lassen.

Minifußball als Grundlage

Minifußball bietet für Trainer*innen unzählige Möglichkeiten, bestimmte Trainingsschwerpunkte zu setzen und sowohl technisch als auch taktisch zielgerichtet zu arbeiten. Auf einem 25 x 25 Meter großen Spielfeld, an deren Stirnseiten sich je zwei Minitore gegenüber stehen, können Trainingsformen mit bis zu 3 gegen 3 Spieler*innen ideal umgesetzt werden. Dieses 3 gegen 3 ist darüber hinaus eine gute Grundlage für Turnierformen, da sich schnell mehrere Mannschaften bilden lassen. Schon mit 12 Spieler*innen können vier Mannschaften gegeneinander antreten und um den Platz an der Spitze des Turnierbaums spielen.

Auf einer Spielfeldhälfte können vier Minifußballfelder problemlos errichtet werden. Somit lassen sich acht Teams, also bis zu 24 Spieler*innen gleichzeitig beschäftigen. Sind nicht genügend Minitore vorhanden, kommen Stangen- oder Hütchentore zum Einsatz. Natürlich müssen nicht gleich vier Tore pro Spielfeld aufgestellt werden – auch die klassische Spielweise auf zwei zentrale Tore funktioniert hervorragend. Für die Turniervariante reduzieren wir die Breite des Feldes außerdem von 25 auf 20 Meter.

Der Modus

Am Anfang eines jeden großen Turniers steht die Auslosung. In diesem Fall werden die Spieler*innen per Los ihren Mannschaften zugeteilt. Jede Mannschaft repräsentiert dabei eine Nation. Um für die größtmögliche Motivation zu sorgen, sollte schon mit ein paar Tagen Vorlauf in der Mannschaft abgestimmt werden, welche Nationen im Lostopf landen sollen. Wird die Auslosung am Tag des Turniers durchgeführt, steigt zwar die Spannung, allerdings nimmt sie auch wertvolle Zeit in Anspruch. Von Vorteil wäre, die Auslosung und deren Ergebnisse einen Tag vorher bekanntzugeben, sodass sich die Spieler*innen am Turniertag zügig zusammenfinden und im Idealfall die zu ihrer Nation farblich passende Kleidung mitbringen können.

Sind die Mannschaften eingeteilt, beginnt die Mini-EURO. Dieses Beispiel geht von einer 18er-Mannschaftsstärke aus. Gegebenenfalls können hier auch mehrere Kinderteams miteinander spielen. Dementsprechend nehmen sechs Nationen am Turnier teil, die auf drei Minifußballfeldern gegeneinander antreten. Idealerweise übernimmt auf jedem Spielfeld eine Aufsichtsperson die Spielleitung und notiert das Endergebnis.

Die Spiele werden zentral angepfiffen und dauern sieben Minuten. Nach den Spielen sollte eine Wechsel- und Pausenzeit von drei Minuten eingeplant werden, in der die Spieler*innen trinken und Kraft tanken können. Je nach Altersklasse und Leistungsfähigkeit, können Belastungs- und Pausenzeiten individuell angepasst werden. Nachdem alle Mannschaften je einmal gegeneinander gespielt haben, stehen in der Tabelle die Plätze 1 bis 6 fest. Nun kann die letzte Spielrunde eingeläutet werden: Erster gegen Zweiter spielen um den Titel, Dritter gegen Vierter um Platz drei und Fünfter gegen Sechster um Platz fünf.

Die 25 x 20 Meter großen Minifußball-Felder sind schnell errichtet. Nach dem Aufwärmen können die Mannschaften für die ersten Spiele in die jeweiligen Felder geschickt werden und sich im 3 gegen 3 austoben. Einen Rahmenturnierplan zum ausdrucken findet ihr unter "Downloads".