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Gerd Müller: Ein Torjäger sondergleichen

Am 15. August 2021 erreichte die Nachricht von Gerd Müllers Tod in Windeseile die Fußballwelt. Nicht nur für Deutschland war dies ein bedeutender Verlust. Müller, der nach seiner Zeit bei den Bayern auch noch für die Fort Lauderdale Strikers in den USA auflief, hat auf der ganzen Welt historische Fußstapfen hinterlassen.

Ein Mann der Superlative

Es gibt wohl kein Superlativ, das für den "Bomber der Nation" nicht bemüht wurde. Doch wirklich einig war man sich in Expertenkreisen nie über das genaue Spieler- und Fähigkeitenprofil von Gerd Müller. Während die Einen überzeugt davon sind, dass Gerd Müller der Prototyp-Mittelstürmer schlechthin war, meinen Andere, dass er als Wegbereiter moderner und variabler Stürmerprofile diente. Fakt ist jedoch, dass er für Tore am Fließband sorgte. Bundesligatore für ein ganzes Jahr hat er geliefert: 365 Treffer in 427 Bundesligaspielen. Darüber hinaus schoss er sagenhafte 78 Tore in 62 DFB-Pokal-Einsätzen. Und diese erzielte er nahezu ausnahmslos innerhalb der "goldenen Zone" – dem aussichtsreichen Bereich vor dem Tor im Strafraum.

Zurück zu den Wurzeln

Trotz seiner verhältnismäßig geringen Körpergröße von 1,76 Metern konnte Müller also durchaus als "Strafraumstürmer" bezeichnet werden – ein Stürmertyp, der gerade in Deutschland seit Jahren schmerzlich vermisst wird. Auch deshalb entwickelten Stefan Kuntz und Antonio di Salvo gemeinsam das Stürmer*innen-Trainingsprogramm. Vor dem Hintergrund, selbst wieder "echte" Mitteltstürmer*innen entwickeln statt selektieren zu wollen, basiert das Training auf dem Prinzip der Individualisierung. Doch worauf kommt es an?

Wer an Gerd Müller denkt, denkt mitunter auch an durchaus unkonventionelle Bewegungen und Anschlussaktionen. Aktionen, die nur mit einem außergewöhnlichen Instinkt zu erklären sind. Aber auch diese Aktionen fußen in einer herausragenden Technik und der Fähigkeit, nahezu immer die richtige Entscheidung zu treffen – also durchaus auf Dingen, die trainierbar sind.

Stürmer*innen-Training mit der ganzen Mannschaft

Tore schießen ist das Kernziel des Fußballspiels und fester Bestandteil einer jeden Trainingseinheit. Um Stürmer*innen jedoch gezielt zu fördern, sollten bestimmte Techniken und Verhaltensweisen besonders in den Fokus gerückt werden. Gerade im Strafraum spielt beispielsweise hoher Gegnerdruck eine besondere Rolle. Auch in solchen Situationen müssen Stürmer*innen einen kühlen Kopf bewahren und in der Lage sein, die richtige Entscheidung zu treffen und entsprechende Techniken sauber anzuwenden: Verschiedene Torabschlüsse unter Gegnerdruck

Wenn hinter der gegnerischen Abwehrkette kaum noch Tiefe zu bespielen ist, müssen Stürmer*innen flache Zuspiele mit dem Rücken zum Tor kontrollieren können. Häufig ist in diesen Situationen auch vom Bälle "Festmachen" die Rede. Doch nicht nur das ist wichtig: Auch die Anschlussaktion will wohl überlegt und sauber sowie zielgerichtet durchgeführt werden: Flache Zuspiele mit dem Rücken zum Tor kontrollieren

Wenn der Ball nicht "festgemacht" werden muss, sondern sich die Möglichkeit zum Aufdrehen oder einer direkten Ballmitnahme zum Torabschluss anbietet, ist Handlungsschnelligkeit gefragt. In kürzester Zeit reihen sich wichtige Prozesse aneinander, die im Bestfall schlussendlich zum Torerfolg führen: Mitnahme flacher Zuspiele zum Torabschluss

Treffsicher werden im Eigentraining

Wer die eigene Treffsicherheit erhöhen will, wird um die ein oder andere Sonderschicht nicht herum kommen. Mit Hilfe der Technikleitbilder können Stürmer*innen den idealen Torabschluss visualisieren und im Eigentraining präzise einüben. Neben dem bloßen Beherrschen der Technik ist außerdem die Anwendung der richtigen Technik in der jeweiligen Situation entscheidend. Je nach Winkel zum Tor muss im Bruchteil einer Sekunde über die Wahl der Torschusstechnik entschieden werden. Daher sollten auch im Eigentraining immer wieder verschiedene Situationen geschaffen werden, was beispielsweise mit einem Koordinationstraining vor dem Torabschluss erreicht werden kann.