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Den Gegenspieler 'nass machen'

Wiel Coerver hatte eine ganz besondere Ansicht dessen, was den Fußball ausmacht – und reagierte darauf prompt mit einem Trainingsmodell, welches bis heute als eine der weltweit führenden Methoden zum Techniklernen gilt.

'Coerver Coaching'

Der Ursprung des Techniktrainings ist seit jeher eng mit dem Namen Wiel Coerver verbunden. Obwohl sich der Fußball als Teamsport definiert, wollte der Niederländer seine Spieler durch Technik-Individualtraining fördern und weiterentwickeln. Coerver war der Meinung, dass es mitentscheidend für den Teamerfolg ist, wenn der Einzelne technisch hervorragend ausgebildet ist. Alsbald lernten die Engländer Alfred Galustian und Charlie Cooke Wiel Coerver kennen. Fasziniert griffen sie seine Idee auf, erkannten gleichzeitig aber auch, dass das Training Coervers nicht alle Aspekte des Techniktrainings umfasst. So gründeten beide das, was heute unter dem Namen 'Coerver Coaching' weltweit bekannt ist. Sie veränderten seitdem vor allem die Struktur des Programms und mit ihr die Wettkampfnähe der Übungen. Mit Ausnahme von Trainingsformen, in denen neue Bewegungsabläufe trainiert werden, wird heute sehr viel mehr als früher mit aktiven Gegenspielern bzw. im Wettkampf gearbeitet.

Inhalte, Methodik und Planung

Der Coerver-Philosophie zufolge bildet die Ballbeherrschung das Fundament der Trainingsbausteine. Darauf aufbauend folgen die weiteren individualtechnischen Bausteine: Ballannahme und Passspiel, 1 gegen 1, Schnelligkeit, Abschluss und schließlich das Gruppenspiel, in dem das Erlernte umgesetzt wird. In einer einzigen Trainingsform lassen sich verschiedene Bausteine miteinander verknüpfen. So ist es vorstellbar, eine Passspiel-Übung mit Schnelligkeit zu verbinden.

Bei der Methodik steht die Ausbildung der technischen Fähigkeit im Mittelpunkt. Dabei führt kein Weg an einer hohen Wiederholungszahl der zu erlernenden Fertigkeit vorbei. Wie beim Erlernen einer Sprache oder eines Musikinstrumentes verbessert sich nur derjenige, der oft wiederholt. Durch viele Variationen der Aufgaben wird Langeweile bereits im Keim erstickt. Im nächsten Schritt wird dann das Tempo erhöht, ehe die Anforderungen Schritt für Schritt komplexer werden. Zu guter Letzt werden viele Übungen als Wettbewerbe durchgeführt, was aber nicht ­bedeutet, dass hier schon aktive Gegenspieler eingreifen. Vielmehr geht es um maximales Tempo und/oder maximale Genauigkeit. In weiteren Schritten wird zunächst der Bezug zum Spiel durch Gegenspieler im 1 gegen 1 hergestellt, bis die Ausspielbewegungen im Wettkampf zweier Teams angewandt werden.

Kreativ und variantenreich Fintieren

Ein wichtiger Trainingsschwerpunkt ist das offensive 1 gegen 1. Ausspielbewegungen gegen Gegner, die neben einem laufen, schräg von der Seite oder von vorne kommen, werden intensiv geschult. Die Standard-Finten von 'Coerver Coaching', mit denen die Spieler viele Optionen der erfolgreichen Lösung von 1-gegen-1-Situationen haben, sind in den folgenden beiden Videos zu sehen.

Ausspielbewegungen 1

Ausspielbewegungen 2


Weitere Informationen zum Thema Fintieren haben wir unten bei den 'Themenverwandten Links' zusammengestellt.