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Präzise Pässe in die Schnittstellen

Schnittstellenpässe haben auch bei der Europameisterschaft in Frankreich wieder gefährliche Situationen im gegnerischen Strafraum beschert. Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung solcher Zuspiele im Spiel, ist eine perfekte Technikausführung im richtigen Moment. Spieler, die solche Pässe beherrschen, sind in der Lage, eine gesamte Gegner-Abwehr mit nur einer Aktion auszuhebeln.

Aus diesem Grund präsentieren wir hier noch einmal zwei Videos aus dem Training der U19-Junioren von Bayer 04 Leverkusen – vorgestellt vom damaligen Trainer Peter Hyballa. Hyballa, der seit diesem Sommer den niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen coacht, ist seit jeher ein Verfechter der niederländischen Schule. Hieraus resultieren auch die Passübungen des 'Passen en trappen': Im Mittelpunkt der Übungen steht die Technik am Ball. Doch hinter der Übungsorganisation verbirgt sich jeweils immer auch ein taktisches Ziel.

In diesem Fall ist es das Verhalten im Raum sowie das Spiel in bzw. durch Schnittstellen. Die Spieler sollen ein Gefühl für den Raum entwickeln, in dem sie sich gerade aufhalten. Das erste Video präsentiert eine Passform im Quadrat, die auf den ersten Blick aussieht wie eine Positionsübung für die Doppel-Sechs. Man kann sie jedoch auch auf jede andere Position übertragen: Denn Schnittstellen, also offene Räume zwischen den gegnerischen Spielern, gibt es überall auf dem Feld. Die Aufgaben werden schrittweise erweitert, bis die Spieler am Ende Lösungsoptionen für jede denkbare Situation haben und frei entscheiden können.

Im zweiten Video geht es vornehmlich um den finalen Pass in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehrkette. Ein ganz besonderer Stellenwert kommt dabei dem Timing zu: Es gilt, die Aktionen der Mitspieler genau zu beobachten, mit einer Auftaktbewegung den Gegenspieler wegzuziehen und so den

Raum zu schaffen, in den der Ballbesitzer oder ein Mitspieler hineinstarten kann.

In der vorgestellten Situation ist ein zentraler Mittelfeldspieler in Ballbesitz, vor ihm agieren ein Zehner bzw. ein hängender Neuner sowie eine ‘echte’ Spitze. Der Flügelspieler soll im richtigen Moment mit Tempo nach innen starten und den Pass durch die Schnittstelle erhalten.

Dabei werden zwei Spielsituationen unterschieden: Der Lauf kann einerseits hinter oder andererseits vor dem Verteidiger her in den Strafraum erfolgen. Das hat großen Einfluss auf Richtung, Länge und

Dosierung des Schnittstellenpasses, da der Angreifer aus verschiedenen Winkeln in Richtung Tor läuft. Gelingt das Zuspiel, so soll der Angreifer direkt oder mit dem zweiten Kontakt abschließen.

Schnittstellenpässe

Positionsübungen