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Amateurstatistiken

Bundesliga-Rückblick: "Trainerkarussell" entscheidet den Saison-Endspurt – Teil 1

Da mag allen Verantwortlichen zum Schluss der Bundesliga-Saison 2020/21 ein riesiger Stein vom Herzen gefallen sein. Trotz einer coronabedingten Holpersaison ist es gelungen, alle Spiele über die Bühne zu bekommen. Und auch wenn sich der FC Bayern "verletzlicher" präsentierte als in der vorangegangenen Saison, so sicherten sich die Münchener am Ende doch mit ordentlichem Vorsprung zum 31. Mal den Meistertitel. Quasi in der letzten Sekunde der Saison holte sich Stürmerstar Robert Lewandowski zudem mit 41 Treffern den alleinigen Torjägerrekord – bisher hatte hier die historische Bestmarke von Gerd Müller (40 Treffer) gehalten.

Torreicher Saisonauftakt

Die neue Bundesliga-Saison startete gleich mit einer Menge an Toren am ersten Spieltag. Konkret hatten wir uns zwei Situationen herausgezogen, um darzustellen, wie man eine Überzahlsituation am besten herausspielt. Dortmund machte es richtig gut: Haaland blieb im vollen Tempo und erhielt zum Schluss das Zuspiel zum Torabschluss in den gegnerischen Strafraum. Nicht so erfolgreich war Bielefelds Fabian Klos: Er vertändelte den Ball, und Eintracht Frankfurt schloss den folgenden Konter nach einer herausragenden Einzelleistung von Flip Kostic "eiskalt" ab.

Eine Überzahl im Konter ausspielen – easy, oder?

Hoffenheim hatte offensichtlich zugeschaut: Am zweiten Spieltag nahmen die Kraichgauer den Champions-League-Sieger FC Bayern mit einer ähnlichen Taktik mit 4:1 auseinander. Die TSG verdichtete geschickt die Räume und setzte dann auf zielstrebige Konter:

Kompakt verteidigen und mit schnellem Umschaltspiel Favoriten ärgern

Auch RB Leipzig ließ nichts anbrennen: Gegen Schalke 04 gewannen die Leipziger am dritten Spieltag mit 4:0 und präsentierten dabei immer wieder kreative Spiellösungen im letzten Drittel. Die Schalker Abwehr hatte zumeist das Nachsehen.

Das letzte Drittel – kreative Lösungen finden

Und die Leipziger trumpften weiter auf: Mit 2:0 gewannen sie beim FC Augsburg. Herausragend dabei das Volley-Traumtor von Yussuf Poulsen, der das Leder mit dem schwachen Fuß van-Basten-like in den Winkel zimmerte. Damit lieferte Poulsen wieder einmal den Beweis: Das gezielte Training des "schwachen" Fußes kann im entscheidenden Moment den Unterschied ausmachen!

Yussuf Poulsens Traumtor zeigt die Bedeutung der Beidfüßigkeit

Auch in der Champions League wurde wieder gespielt: Mit Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig agierten hier gleich vier deutsche Teams von Beginn an sehr erfolgreich. Gerade auf internationaler Ebene sind besonders kreative Momente erforderlich, um gegen die Top-Teams erfolgreich sein zu können. So gelang Borussia Mönchengladbach mit einem "Zuckerpass" ein sehenswerter Treffer zum 2:2-Endstand beim haushohen Favoriten Inter Mailand. Und auch Joshua Kimmichs Glanzvorlage im Spiel des FC Bayern gegen Atletico Madrid (4:0) brachte die Münchener auf Kurs. Ein klares Statement: Fußball ist Teamsport, Teamsport ist Zusammenspiel!

Macht's wie Neuhaus und Kimmich: Traumpässe spielen

Apropos Borussia Mönchengladbach und haushohe Favoriten: Real Madrid kam zum geschichtsträchtigen Aufeinandertreffen – und im Borussia-Park ebenfalls nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Wir nahmen die Partie zum Anlass, die Spielmachertypen aus der Zeit von Günther Netzer und von heute (Toni Kroos) mal genauer unter die Lupe zu nehmen. War früher wirklich alles anders?

Früher war alles anders – oder doch nicht?

Der erneute "Lockdown"

Ende Oktober entschied sich dann die Bundesregierung auf Grund weiter steigender Infektionszahlen zum erneuten Lockdown. Was ursprünglich nur 28 Tage dauern sollte, blieb in Wirklichkeit aber bis nach Saisonende bittere Realität für Deutschlands Fußballer. Landauf und landab wurde der Ligenbetrieb nach und nach wieder eingestellt. Wegen einiger positiver Testergebnisse waren phasenweise auch Spiele der Ersten und Zweiten Liga betroffen. Wenngleich durch dadurch erforderliche Spielverlegungen der Terminplan etwas ins Wanken geriet und die Tabelle phasenweise ein etwas "krummes Bild" abgab, so gelang es dennoch, die Saison in den höchsten deutschen Spielklassen ins Ziel zu bringen.

Insgesamt haben wir im "zweiten Lockdown" versucht, die Trainer dazu zu ermutigen, die Zeit auch für die eigene Weiterbildung zu nutzen. Aus diesem Grund analysierten wir im weiteren Verlauf der Saison zunehmend die Spielweisen verschiedener Teams aus der Fußball-Bundesliga. Eine große Entwicklung hat hier beispielsweise RB Leipzig durchgemacht. Den gewohnt gegenstoßorientierten Konterfußball erweiterte der Coach um ein gepflegtes Ballbesitzspiel und rüstete sein Team so auch für ruhigere Ballbesitzphasen.

Die Evolution von RB Leipzig unter Nagelsmann

In der Tabelle blieb diese Weiterentwicklung nicht ohne Niederschlag: RB Leipzig mauserte sich zum hartnäckigsten Verfolger des FC Bayern. Dass Flexibilität Trumpf ist und deutlich erfolgversprechender als eine streng festgelegte Spielweise, zeigte in dieser Saison auch Borussia Mönchengladbach unter Trainer Marco Rose.

Borussia Mönchengladbach: Flexibel zum Torerfolg

Diesmal jedoch ging den "Fohlen" auf der langen Strecke bis Saisonende die Puste aus: Nachdem für die kommende Spielzeit der Wechsel von Trainer Rose zu Borussia Dortmund feststand, kamen die Gladbacher doch gehörig aus dem Tritt und verpassten am Ende sogar die Qualifikation für einen der europäischen Wettbewerbe.

Der Aufsteiger bestach durch mannschaftliche Geschlossenheit

Anders der FC Union Berlin. Für die "Eisernen" von Trainer Urs Fischer stand die mannschaftliche Geschlossenheit im Fokus. Klar, wenn man als Aufsteiger nicht über Starspieler verfügt, die im Vergleich mit anderen Teams einen großen Unterschied machen können, dass man sich dann auf andere Werte besinnen muss!

1. FC Union Berlin: Das Überraschungsteam

Am 17. Spieltag trafen die Berliner dann auf RB Leipzig. Vor der Saison hätte wohl niemand damit gerechnet, dass es sich bei dieser Partie zu diesem Zeitpunkt um ein Spitzenspiel handeln könnte. Aus diesem Grund stellten wir in Vorschau auf diese Begegnung Prinzipien der Spielanalyse heraus, um den Trainern vor den Bildschirmen einen ganz besonderen Anreiz sowie einen detailreichen Blick zu vermitteln.

Ballbesitzspiel vs. Disziplin und Matchplan: RB Leipzig spielt gegen Union Berlin

Zwei weitere Mannschaften nahmen derweil sogar Kurs auf die Champions League: Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg. Das "Trainerkarussell" drehte dabei beim Saisonausgang kräftig mit: Frankfurts Adi Hütter verkündete frühzeitig sein Ende zum Saisonende bei den "Adlern". In der kommenden Saison soll er die Geschicke von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach übernehmen.

Doch dies sollte nicht die einzige Verbindung zwischen Frankfurt und Mönchengladbach sein. Denn mit der Wechselankündigung lief auch in Frankfurt nichts mehr, und die Hessen verspielten noch die schon sicher geglaubte Champions League Qualifikation. Bis dato hatte die Eintracht besonders ihre Offensivpower ausgezeichnet.

Eintracht Frankfurt: Mit Offensivpower zu alter Stärke

Der VfL Wolfsburg schlich sich derweil auf "leisen Pfoten" in die Champions League. Davon profitieren wird allerdings nicht mehr VfL-Coach Oliver Glasner. Denn der wechselt ebenfalls die Seiten und wird Trainer bei – Eintracht Frankfurt.

VfL Wolfsburg: Auf leisen Pfoten nach Europa

Im zweiten Teil unseres großen Bundesliga-Rückblicks, der am kommenden Montag, 31. Mai, erscheint, verabschieden wir den Mainzer Stürmer Jean-Philippe Mateta ins Ausland und blicken gleichzeitig zurück auf die immense Leistungssteigerung der Mainzer unter dem neuen Trainer Bo Svensson. Außerdem schauen wir auf die Saison des SC Freiburg, des VfB Stuttgart und des FC Augsburg. Und abschließend feiern wir den historischen Bundesligarekord von Meisterstürmer Robert Lewandowski. Abschließend stellen wir die neuen Teams im Fußball-Oberhaus vor und blicken auf die Dritte Liga sowie die Frauen-Bundesliga.