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Mit Kindern richtig kommunizieren

Um die Kinder wirklich zu erreichen, sollten Trainer*innen immer wieder die Perspektive wechseln. Denn eine kind- und altersgerechte Trainings- und Spielsprache ist unumgänglich, um stets den Zugang zu allen Spieler*innen zu bewahren. Wir zeigen, wie es gelingt, dass Trainer*innen verstehen und verstanden werden.

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt!

Kinder möchten dazulernen und sich mit jedem Training und Spiel verbessern. Die Trainer*innen müssen sie in dieser Entwicklung unterstützen und ihnen möglichst viele hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben. Doch oftmals gehen wichtige Informationen auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger verloren. Denn vieles, das für Erwachsene selbstverständlich erscheint, kann die Kinder bereits überfordern.

In der Kommunikation mit Kindern sollte beispielsweise weitestgehend auf Fachbegriffe (Deckungsschatten, Beidfüßigkeit, Vororientierung etc.) verzichtet werden. Stattdessen bieten sich kindgerechte Alternativen an, die möglichst einfach zu greifen sein sollten. Eine bildhafte Sprache hilft dabei, komplexe Sachverhalte herunterzubrechen und die Kinder auch emotional besser zu erreichen. Doch eine gute Kommunikation findet nicht nur verbal statt: Denn bereits eine positive Körpersprache kann das Erklärte verdeutlichen und wichtige Informationen akzentuieren. Wer die gewünschten Bewegungs- und Spielabläufe zudem nicht nur beschreibt, sondern auch aktiv vormacht oder vormachen lässt, ist auf der sicheren Seite.

© philippka / Nicolas Rösener

Die Spieler*innen verstehen

"Wenn wir mehr reden sollten als wir zuhören, hätten wir zwei Münder und ein Ohr." Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain verwies schon frühzeitig auf die Bedeutung des Zuhörens, um sich stets weiterentwickeln und Fortschritte erzielen zu können. Besonders Trainer*innen können sich diese Weisheit zu Herzen nehmen. Denn innerhalb eines Teams gibt es verschiedenste Charaktere. Im Vorteil ist, wer diese erkennt und mit ihnen umzugehen versteht.

Wichtig ist es anzufügen, dass die verschiedenen Typen (Beispiele siehe unten) gewisse Schnittmengen aufweisen und nicht pauschal einzuteilen sind. Dennoch bietet sich so oftmals eine gute Orientierung für den Umgang mit ihnen innerhalb des Teams.

Positive Eigenschaften:

  • Verfügt über ausgeprägte Führungsqualitäten.
  • Versucht stets mit Leistung voranzugehen.
  • Agiert aus einer Eigenmotivation heraus.

Mögliche Herausforderungen:

  • Hat oftmals Schwierigkeiten, mit Kritik umzugehen.
  • Beansprucht viele Freiräume innerhalb des Teams für sich.
  • Möchte stets das Vertrauen des Trainers spüren.

Lösungsansatz:

Der/Die Leader*in braucht viele Einzelgespräche, bei denen aufgezeigt wird, dass man als Trainer*in auf ihn/sie zählt und was von ihm/ihr erwartet wird. Er/Sie möchte Verantwortung übernehmen und Freiräume haben.


Positive Eigenschaften:

  • Verfügt über ausgeprägte soziale Kompetenzen.
  • Versucht stets das Beste für das Team zu geben.
  • Kann als Bindeglied zwischen Trainer*in und Team fungieren.

Mögliche Herausforderungen:

  • Stellt die eigene Entwicklung nicht in den Vordergrund und kann daher schnell den fußballerischen Anschluss verlieren.

Lösungsansatz:

Dem/Der Teamplayer*in sollte immer wieder verdeutlicht werden, dass er/sie sich selbst nicht "verstecken" muss. Er/Sie darf sich gerne "aufdrängen" und in den Vordergrund spielen!


Positive Eigenschaften:

  • Ist oftmals emotional intelligent.
  • Beobachtet viel und kann daher einiges erkennen, was der Trainer ggf. übersieht.
  • Ist durchaus lernfähig und möchte sich stets verbessern.

Mögliche Herausforderungen:

  • Drückt die eigene Gefühlslage nicht aus.
  • Zweifelt an sich, braucht ein starkes Vertrauen des Trainers.

Lösungsansatz:

Auch wenn es dieser Spielertyp wahrscheinlich selbst nicht so zum Ausdruck bringt, sollte der/die Trainer*in ihm gegenüber viel Zuneigung und Vertrauen ausstrahlen und kommunizieren. Er sollte oft in seinen Stärken bekräftigt und damit die Selbstzweifel genommen werden.


Positive Eigenschaften:

  • Bringt positive Stimmung und Lockerheit in das Team.
  • Spricht Gedanken offen aus.
  • Verfügt über ein hohes Selbstvertrauen.

Mögliche Herausforderungen:

  • Lässt sich leicht ablenken und verliert daher teilweise den Fokus auf das Wesentliche.
  • Sieht sich oft als "Alleinunterhalter*in".

Lösungsansatz:

Der/Die Extrovertierte braucht klare Regeln und Strukturen, um sich bestmöglich weiterentwickeln zu können. Sie geben Sicherheit und erleichtern die Konzentration.


Positive Eigenschaften:

  • Ist intelligent und versteht schnell neue theoretische Zusammenhänge.
  • Verhält sich stets sehr selbstreflektiert.
  • Hinterfragt Sachverhalte und erschließt sich eigene Lösungswege.

Mögliche Herausforderungen:

  • Wirkt auf Mitspieler*innen schnell etwas besserwisserisch.
  • Verhält sich teils zögerlich, weil er/sie vieles überdenkt.

Lösungsansatz:

Der/Die Intellektuelle möchte Hintergründe aufgezeigt bekommen und verstehen. Durch das Wissen kann dieser Spielertyp als verlängerter Arm des Trainers fungieren und so den Mitspieler*innen weiterhelfen.


Positive Eigenschaften:

  • Verfügt über einen großen Ehrgeiz, ist stets eigenmotiviert.
  • Ist größtenteils lernwillig und möchte sich verbessern.
  • Ist voller Energie und gibt stets sein/ihr Bestes.

Mögliche Herausforderungen:

  • Setzt sich selbst stark unter Druck.
  • Ist schnell frustriert.

Lösungsansatz:

Um die Last von den Schultern zu nehmen, sollte man als Trainer*in Gelassenheit vorleben und gelungene Aktionen loben.


Das eigene Handeln reflektieren

Niemand ist perfekt. Das trifft auf Trainer*innen mindestens genauso zu wie auf die Jungs und Mädchen auf dem Feld. Doch genau wie es von den Spieler*innen erwartet wird, sollte man sich auch als Trainer*in weiterentwickeln. Der erste Schritt zur Verbesserung ist die Selbstreflexion. Es hilft, das eigene Handeln regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und an Schwächen schrittweise zu arbeiten. Wer möchte, kann auch Außenstehende (Trainerkolleg*innen, Eltern) ins Boot holen und somit den Meinungshorizont erweitern.

Das ehrlichste und wertvollste Feedback gibt es aber von den Spieler*innen selbst. Es sollte sich daher nicht davor gescheut werden, sich ihrer Meinungen anzunehmen und stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen zu haben. Denn nur auf diesem Wege kann eine Kommunikation auf Augenhöhe gelingen, bei der beide Seiten verstehen, aber auch verstanden werden.