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Der duale Weg des SV Zweckel

Beim SV Zweckel 23 wird nicht nur Fußball, sondern auch alles über gute Umgangsformen, richtige Ernährung und das Einmaleins der Tischmanieren gelehrt. Das einmalige Projekt 'Fußball kann mehr' kann nur zur Nachahmung empfohlen werden.

Kinder auf das Leben vorbereiten

Das Kinder- und Jugendsozialprojekt ‘Fußball kann mehr’ rief Oliver Martin 2009 ins Leben. Heute sind seine Jungs vom SV Zweckel nicht nur gute Fußballer. „Wir ­haben gleich mit Beginn des Projekts festgestellt, dass sich unsere Spieler anders entwickeln als Gleichaltrige in anderen Vereinen. Das merkt man zum Beispiel auch beim Verhalten während der Spiele – da werden Fairness und ­Respekt gelebt“.

Die Kinder sollen so gut wie möglich auf das Leben vorbereitet werden. „Der Sportverein der Zukunft wird mehr bieten müssen als nur Sport. Unser Projekt hat die Schule als wichtigen Bestandteil im Programm. Dazu gehört u. a. auch eine Hausaufgabenbetreuung.“ Doch das ist längst noch nicht alles. Mittlerweile werden beim SV Zweckel über alle Altersklassen hinweg Kochkurse, Behindertenwerkstätten und Planetarien besucht, Müllsammelaktionen organisiert, Schwimm- oder Kletter-Events durchgeführt. Zu Weihnachten ziehen die Mannschaften durch die örtlichen Altenheime, um den ­Bewohnern Weihnachtslieder vorzusingen.

Soziales Lernen und Fußball spielen schließt sich nicht aus

Es werden wichtige Werte vermittelt, die das Leben der Kinder prägen sollen: Respekt gegenüber anderen, Ablehnen von Gewalt, Schwächere akzeptieren. Gladbecks Bürgermeister, gleichzeitig Schirmherr der Aktion, lobt den Vorbildcharakter des Projekts. Zuletzt heimsten Oliver Martin und sein Team hierfür sogar den Deutsche Bahn Award ein, ein internationaler Preis mit Bewerbungen aus über 60 Ländern. Außerdem wurde das Projekt zum Inhalt einer Sportwissenschafts-Bachelor-Arbeit an der Bochumer Ruhr-Universität. Untersucht wurde die positive Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen im Breitensportverein.

Auf und neben dem Platz erfolgreich

Gerade am Beispiel der Spieler der ‘ersten Stunde’ ist feststellbar, dass die Kinder äußerst sozial miteinander umgehen. Seit drei Spielzeiten belegt das Team stets den ersten Platz der Fairplay-Tabelle. Wer jetzt noch denkt, dass durch diese Projekte abseits des Fußballs die sportliche Ausbildung leidet, der liegt falsch: Der SVZ stellt im Jahrgang von Oliver Martin nämlich gleich ein halbes Dutzend Auswahlspieler des Gelsenkirchener Fußballkreises.

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Projektbeschreibung und -ziele

Mit Aktionen in diesem Bereich sollen die Spieler die sozialen Werte und Normen der Gesellschaft erkennen und verinnerlichen. Es kann vor allem die Kinder weiterbringen, die aus einem schwächeren sozialen Umfeld kommen. Sie sollen sich in der Gesellschaft aufgehoben fühlen und dazu bestimmte Werte im Umgang miteinander erlernen.

Wenn man denn so will, steht hier absolute Basisarbeit im Vordergrund: Richtiger Umgang mit Taschengeld, das Einmaleins der Tischmanieren oder ein Kinder-Kochkurs sind nur drei von vielen Beispielen.

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Projektbeschreibung und -ziele

Wir haben festgestellt, dass viele Kinder heute gar nicht oder kaum noch in direkten Kontakt mit der Natur kommen. Wer ist heutzutage noch ein echter Pfadfinder oder hilft Opa oder Onkel auf dem familieneigenen Bauernhof? Ziel dieses Projekts ist es, die Spieler zu einem umweltbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie Wasser, Wald und Energie zu erziehen.

Darüber hinaus sollen sie für aktuelle Themen wie Klimawandel und Erderwärmung sensibilisiert werden, um später im Erwachsenenalter verantwortungsvoll die natürlichen Ressourcen nutzen zu können.

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Projektbeschreibung und -ziele

Dieser absolute Kernbereich des Projekts basiert auf der Annahme, dass die Kinder und Jugendlichen in einem Umfeld, in das sie gerne und freiwillig kommen (in diesem Fall den Fußballverein), ihre Lerndefizite in der Schule in ungeliebten Fächern beheben können.

Statt im ‘aufgezwungenen’ Umfeld Schule können hier neue Inhalte erlernt bzw. vertieft werden. Davon sollen vor allem die Kinder profitieren, deren Eltern ihnen keine schulische Unterstützung bieten können – sei es aufgrund eigener mangelnder Kenntnisse oder der Tatsache, dass sie durch ihren Beruf nicht die Zeit dafür aufbringen können.

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Projektbeschreibung und -ziele

Hier liegt der Fokus auf dem Miteinander unterschiedlicher Kulturen und sozial Schwächerer wie beispielsweise älteren Menschen und Behinderten. Dabei soll der Respekt vor diesen Gruppen erlernt und integrative Aspekte berücksichtigt werden.

In diesem Bereich liegen bereits viele tolle Aktionen hinter dem Verein, die sowohl der Mannschaft wie auch den benachteiligten Gruppen sehr viel Spaß gemacht haben. So wird regelmäßig vor Weihnachten das örtliche Altenheim besucht, Weihnachtslieder gesungen und an der Spendenaktion der Gladbacher Tafel teilgenommen.

© 2011 Gamma-Rapho

Projektbeschreibung und -ziele

Dieser Kernbereich richtet sich vor allem an Kinder, die im familiären Umfeld nie einen Zugang zu Kulturgütern, etwa in Form von Kinder- und Jugendliteratur, bekommen haben. Wir wollen sie durch dieses sehr spezielle Projekt an die deutsche Kultur und Kunst heranführen.

Viele Mädchen und Jungen werden allgemein wenig von ihren Eltern in Bezug auf Kunst gefördert, so dass durch diese mangelnde literarische Ausbildung vor allem die Sprache und das Lesevermögen der Kinder und Jugendlichen nicht weiter gefördert werden.

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Projektbeschreibung und -ziele

Schon in frühen Jahren erkennen wir bei Kindern motorische Schwächen wie beispielsweise beim Rückwärtslaufen. Es ist wissenschaftlich belegt, dass gut ausgebildete motorische Fähigkeiten zu einem bereits früh vorhandenen ‘hohen IQ’ und zu ‘sozialer Ungehemmtheit’ führen können, wie auch speziell bei Jungen zu einer so genannten ‘Nicht-Aggressivität’.

Um also motorischen Schwächen entgegenzuwirken, soll durch erweiterte Sportangebote, die über den Fußball hinausgehen, die allgemeine und nicht nur die sportartspezifische Motorik ­geschult werden.

Weitere Informationen zum Umfeld der F-Junioren sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.