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Positive Effekte für Körper und Geist: Tischtennis

Eine Platte mit Netz, zwei Schläger und ein Ball: Mehr ist nicht nötig, um Tischtennis zu spielen – eine Sportart, die neben Spaß und Schweiß viele weitere positive Effekte mit sich bringt und sowohl die Physis als auch die Psyche trainiert.

Hohe Anforderungen sind zu erfüllen

Der Ball bewegt sich mit Höchstgeschwindigkeit von Seite zu Seite und ist kaum noch zu erkennen. Und doch scheinen die Spieler stets die volle Kontrolle über ihre Aktionen zu haben. Rückhand oder Vorhand? Top-Spin oder Schuss? Im Tischtennis werden Entscheidungen im Bruchteil einer Sekunde getroffen und bereits ein einziger Ballwechsel offenbart den Anforderungscharakter des Spiels. Eine gute Motorik, Reaktions- und Koordinationsvermögen sowie Konzentration sind gefordert. Dementsprechend werden diese Aspekte auch stets trainiert. Tischtennis ist nicht nur Leistungssport, sondern kann als Breitensport bis ins hohe Alter betrieben werden. Es gibt kaum Erkrankungen, bei denen vom Tischtennisspielen abgeraten wird.

Ein gesundheitsfördernder Sport

Tischtennis, ein Gesundheitssport? Da kommt man so schnell nicht drauf. Doch das Gesundheitssiegel 'Sport Pro Gesundheit', welches vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Bundesärztekammer entwickelt wurde, beweist das Gegenteil. Denn dieses Qualitätssiegel wird nur an gesundheitsorientierte Sportangebote vergeben. Es verfolgt kurzfristige Ziele wie die Stärkung physischer und psychosozialer Ressourcen und die Minimierung von Risikofaktoren. Auch langfristige Effekte wie die Bindung an gesundheitssportliche Aktivitäten sind zu beachten. Um diesen Anspruch zu gewährleisten, müssen eine Vielzahl von Qualitätskriterien erfüllt werden. Das ist beim Tischtennis der Fall!

Wissenschaftliche Studien konnten zudem belegen, dass Tischtennis neben seiner gesundheitsfördernden Wirkung ebenso dazu beitragen kann, Symptome schwerwiegender Krankheiten zu lindern. Nachweislich werden beim Spiel fünf Areale des Gehirns gleichzeitig angesprochen – Alzheimersymptome, Depressionen und Schlafprobleme können gelindert werden, die Aufmerksamkeit verbessert sich. Tischtennis kann Alzheimer nicht heilen – aber die Erkrankten, die regelmäßig spielen, sind körperlich und geistig fitter. Zudem bringt die sportliche Aktivität den Puls in Wallung, so dass die Durchblutung des Gehirns und des gesamten Körpers gefördert wird.

Soziale Kontakte fördern

Tischtennis fördert nicht nur die Fitness und Gesundheit, sondern auch das Sozialleben. Es muss mit einem Partner gespielt werden und führt somit im Gegensatz zu vielen anderen Sportaktivitäten wie Joggen, Schwimmen oder Golfen stets zu sozialen Kontakten. Einige Mitspieler trifft man nur im Rahmen der sportlichen Betätigung, andere wiederum werden zu Freunden fürs Leben. Das bringt doppelt Spaß und einen Extraschub Motivation.

Weitere Tipps und Hinweise zu anderen Sportarten sind unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.